Interview mit Rudolf Bönsch, Herausgeber von
„Fakten & Tipps edition 50plus“

Kosten für Pflege werden immer noch häufig unterschätzt

Eine private Pflegezusatz-Versicherung fängt Kosten auf

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iStockphoto - Yuri_Arcurs
Je älter Menschen werden, desto größer wird auch die Wahrscheinlichkeit für bestimmte Tätigkeiten Hilfe in Anspruch zu nehmen. Jeder dritte über 80jährige ist pflegebedürftig. Die meisten Pflegebedürftigen wohnen zu Hause. Dort werden sie von Familienangehörigen oder von einem ambulanten Pflegedienst unterstützt. Einen Teil der Kosten übernimmt die gesetzliche Pflegeversicherung. In Pflegestufe I wird entweder ein Pflegegeld in Höhe von 225 EUR monatlich gezahlt oder Leistungen für einen Pflegedienst bis zu einem Gegenwert von 440 EUR übernommen.

Das reicht aber in den meisten Fällen nicht aus. Erfahrungen zeigen, dass in Pflegestufe I rund 300 EUR oder mehr anfallen, als die gesetzliche Pflegeversicherung leistet. Neben der reinen pflegerischen Unterstützung benötigen die meisten Pflegebedürftigen auch noch Hilfe im Haushalt oder beim Einkaufen und der Gartenarbeit. Alles Ausgaben, die bezahlt werden müssen.

Um im Pflegefall nicht auch noch finanzielle Sorgen zu haben – empfiehlt es sich eine Pflegetagegeld-Versicherung abzuschließen. Aber wie findet man die passende? Wir haben dazu Rudolf Bönsch, den Herausgeber von Fakten & Tipps edition 50plus, befragt.

ahano.de - Warum ist eine Pflegezusatz-Versicherung wichtig?

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist keine „Vollkasko Versicherung“, war auch nie als eine solche gedacht. Auch die aktuellen Diskussionen über eine kapitalgedeckte Säule der Pflegeversicherung haben nur zum Ziel das Leistungsniveau von heute langfristig sicherzustellen.

Um im Fall der Fälle nicht auch noch finanziell auf Hilfe anderer angewiesen zu sein, sollte jeder durchrechnen lassen, ob die eigenen Mittel ausreichen. Oder ob eine zusätzliche Absicherung notwendig ist.

ahano.de - Wer bietet Pflegezusatz-Versicherungen an?

Es gibt mehr als 30 Anbieter von Pflegezusatz-Versicherungen. In neutralen Vergleichen, wie zum Beispiel von Finanztest – sind immer mehr Fußnoten als Anbieter. Das zeigt, man muss sich ganz genau die einzelnen Bedingungen anschauen. Ein auf diesen Bereich spezialisierter Berater kann dabei helfen, die richtige Wahl zu treffen.

ahano.de - Auf welche Kriterien sollte man bei der Auswahl achten?

  1. Leistung ab Pflegestufe I (nur Stufe III ist sinnlos – da nur 10% aller Pflegebedürftigen in Stufe III sind)
  2. Gleiche Leistung bei Pflege zu Hause wie im Heim (schließlich werden die meisten Menschen zu Hause gepflegt)
  3. Kein Unterschied zwischen Laienpflege und Fachpflege
  4. Nachweis der Pflegestufe durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse muss ausreichend sein. So vermeiden Sie lange Leistungsprüfungen und Doppelbegutachtungen
  5. Keine Kostennachweise, das Geld sollte zur freien Verfügung sein
  6. Gegebenfalls auch Leistung in der Pflegestufe 0
  7. Einfache und verständliche Gesundheitsprüfung. Kaum jemand ist mit 60 noch kerngesund – daher sollte Bluthochdruck, Diabetes, Arthrose, Osteoporose aber auch Krebs kein Ausschlusskriterium sein
  8. Keine Warte- und Karenzzeiten
  9. Die Leistungen sollten später noch angepasst werden können
  10. Die Versicherung sollte in ganz Europa (EU) zahlen

ahano.de - Und wenn man darauf achtet, dann findet man die
passende Versicherung?

Jein – weitere Punkte sind auch: Muss man im Pflegefall weiter den Beitrag zu Versicherung zahlen oder nicht. Hier kann man aber rechnen – was kostet mich diese Leistung mehr.

Auch kann es für den Einzelnen wichtig sein, dass die Versicherungsleistungen in den einzelnen Pflegestufen nicht in einem festen Verhältnis zueinander stehen. Wenn ich für jede Pflegestufe selbst einen Betrag wählen kann, bin ich in der Lage genau auf meine Vorstellung und meinen Bedarf einzugehen. Dies ist besonders dann wichtig, wenn man auch in Pflegestufe I zu Hause hohe Leistung möchte, um vielleicht eine Pflegekraft im eigenen Haus zu finanzieren.

ahano.de - Was kostet eine Pflegezusatz-Versicherung?

LupeRudolf Bönsch, Herausgeber von „Fakten & Tipps edition 50plus“
Rudolf Bönsch, Herausgeber von „Fakten & Tipps edition 50plus“
Das ist ganz unterschiedlich. Hängt vom Eintrittsalter und natürlich von der gewünschten Leistung im Pflegefall ab. Ganz grob kann man sagen, dass man zwischen 40 und 100 EUR pro Monat zahlt.

Auf jeden Fall sollte man sich vor Abschluss einer Pflegezusatz-Versicherung ausführlich beraten lassen. Dabei sind die Leistungen der Versicherung genauso wichtig, wie die Ermittlung des zusätzlichen finanziellen Bedarfs im Pflegefall.

Lassen Sie sich beraten und auf Grundlage Ihrer Wüsche und Bedürfnisse im Alter ein individuelles unverbindliches Angebot zum Thema Pflegezusatz-Versicherung erstellen.

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Gerne beraten wir Sie zum Thema Pflegezusatzversicherung und erstellen für Sie ein unverbindliches Angebot.

Mehr Informationen zu den Kosten einer Pflegezusatzversicherung finden Sie hier: >> Pflegezusatz-Versicherung: Beitrags-Übersicht

 

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zuletzt aktualisiert am: Montag, den 27. März 2017

  

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