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Blutzuckerteststreifen für Typ-2-Diabetiker: Unterzucker ist häufigster akuter Notfall

Typ-2-Diabetiker erhalten bisher Blutzuckerteststreifen von der Krankenkasse erstattet, wenn diese Teil ihrer Diabetes-Therapie sind. Dies ist beispielsweise dann notwendig, wenn ihnen Unterzuckerungen durch zu niedrige Blutzuckerwerte drohen. Die sogenannten Hypoglykämien können bei einem schweren Verlauf Koma, Demenz, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen oder sogar plötzlichen Herzstillstand zur Folge haben.

diabetesDE und weitere Diabetes-Organisationen setzen sich deshalb gemeinsam dafür ein, dass Typ-2-Diabetiker auch weiterhin Blutzuckerteststreifen erstattet bekommen, wenn sie für eine optimale Medikamentendosierung regelmäßig ihre aktuellen Blutzuckerwerte messen müssen und dadurch auch Unterzuckerungen vermieden werden können.

Etwa 4,7 Millionen Typ-2-Diabetiker erhalten kein Insulin in ihrer Diabetes-Therapie. Sie können entweder mit einer Ernährungsumstellung und Bewegung ihre Blutzuckerwerte konstant halten oder erhalten zusätzliche Diabetes-Medikamente. Ihr einziges Hilfsmittel, um bei Bedarf den aktuellen Blutzuckerwert zu ermitteln, ist die Blutzuckerselbstmessung mittels eines Gerätes. Die dafür notwendigen Blutzuckerteststreifen können bisher Ärzte auch an Typ-2-Diabetiker verordnen, die kein Insulin spritzen. Aufgrund einer aktuellen Beschlussvorlage durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) könnte dies bald nicht mehr möglich sein. Angesichts der möglichen schweren Folgen, kritisieren diabetesDE, die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG), der Verband der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) und die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) in einer Stellungnahme das aktuelle Verfahren.

Diabetes-Therapien sind ein Balanceakt: Zu hohe Blutzuckerwerte können auf Dauer alle Blutgefäße und Nerven schädigen. Werden Medikamente oder Insulin überdosiert, droht eine Unterzuckerung. Typ-2-Diabetiker, die kein Insulin jedoch Diabetes-Medikamente zur Regulierung ihres Blutzuckers erhalten, müssen diesen Balanceakt ebenfalls täglich meistern. Wird diese Gruppe zukünftig generell von der Erstattung der Blutzuckerteststreifen ausgeschlossen, erhöht sich ihr Risiko von zu hohen oder zu niedrigen Werten. Besonders gefährdet für eine Unterzuckerung sind etwa zwei Millionen Typ-2-Diabetiker, die Diabetes-Medikamente der Wirkstoffgruppen Sulfonylharnstoffe oder Glinide einnehmen. „Neue Daten aus aktuellen Studien zeigen, dass auch Typ-2-Diabetiker, die kein Insulin spritzen, ein nicht zu vernachlässigendes Risiko für schwere Unterzuckerungen aufweisen. Unterzuckerungen sind zudem bei älteren Menschen – und um diese Gruppe geht es bei diesem Beschluss – gefährlich“, betont PD Dr. Bernhard Kulzer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Psychologie und Verhaltensmedizin der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) und Geschäftsführer des Forschungsinstitutes der Diabetes-Akademie Bad Mergentheim (FIDAM). In der gemeinsamen Stellungnahme erläutern Kulzer und seine Kollegen die aktuellen wissenschaftlichen Daten.

Die Diabetes-Experten ziehen daraus den Schluss, dass die aktuelle Beschlussvorlage des G-BA geändert werden muss: Sie empfehlen eine Menge von mindestens 50 Blutzuckerteststreifen pro Quartal für Typ-2-Diabetiker, die nach einer Schulung die Blutzucker-Selbstkontrolle sinnvoll durchführen können. Generell soll allen Patienten, die ein erhöhtes Risiko für Hypoglykämien aufweisen, weiterhin Teststreifen zur Blutzuckermessung verordnet werden. Außerdem sollen Patienten diese zu Beginn der Erkrankung, zur Schulung, bei Veränderungen in der Diabetes-Therapie oder weiteren Erkrankungen erhalten.

Schon jetzt ist die Hypoglykämie die am häufigsten auftretende akute Komplikation in einer Diabetes-Therapie. Auslöser können zu wenig Nahrung, Alkohol oder falsch eingeschätzte körperliche Aktivität sein. Langjähriger Diabetes, Alter und Nierenfunktionsstörungen erhöhen das Risiko. In den meisten Fällen ist jedoch eine Überdosierung von Diabetes-Medikamenten oder von Insulin die Ursache.

Fällt der Zuckerspiegel unter einen Wert von 50 mg/dl liegt eine Hypoglykämie vor. Die Betroffenen haben mit sinkenden Blutzucker immer stärkere Symptome: Sie sind nervös, zittern, haben Heißhunger und Schweißausbrüche. In den Diabetes-Schulungen wird trainiert, die Symptome einer Unterzuckerung zu erkennen und rechtzeitig zu reagieren. Im Notfall-Set geschulter Diabetiker befindet sich außerdem Glukagon, der hormonelle Gegenspieler des Insulins: Wird nicht sofort Zucker aufgenommen oder Glykagon gespritzt, verschlechtert sich der Zustand. Der Kontrollverlust nimmt zu und kann bis zur Bewusstlosigkeit führen.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft e.V.
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