Gedächtnistraining - Strukturierung von Wissenserwerb

Die zweite Phase im Ablauf des Gedächtnisprozesses ist die Konsolidierung von neu erworbenem Wissen.

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2. Phase: Konsolidierung neu erworbener Informationen

Konsolidieren bedeutet, dass die mit den neuen Wissensinhalten verbundenen neuronalen Traces (Gedächtnisspuren, d.h. verstärkte Verbindung innerhalb eines neuronalen Netzwerkes, das die neuen Inhalte repräsentiert) gestärkt werden und damit die Wahrscheinlichkeit zunimmt, den neu erworbenen Lehrstoff auch korrekt wiedergeben zu können. Dabei gelten die Grundsätze der Interferenzfreiheit, einer gewissen Inkubationszeit und des Übens.

Man kann sich die Herausbildung neuronaler Traces als eine Art Skifahren im Neuschnee vorstellen. Zunächst einmal kommt man eher langsam voran, wenn aber dieselbe Spur immer häufiger gefahren wird, beschleunigt sich auch das Tempo mit dem man sich auf der Spur bewegt.

Die Verfestigung bzw. Konsolidierung neuronaler Traces, die neu erworbene Gedächtnisinhalte im episodischen Gedächtnis repräsentieren, kann deshalb am besten durch fortwährendes Beschäftigen mit den erlernten Inhalten erreicht werden. Diese impliziert, dass man übt und ausprobiert, herumspielt und experimentiert. Das erfordert Zeit, mentale Energie und Ablenkungsfreiheit (fokussierte Aufmerksamkeit). Wir kommen also erneut in eine Enkodierungssituation, die darin besteht, dass ein neu angelegter Wissensinhalt, durch weitere Assoziationen mit bereits verfügbarem Wissen (Semantisches Gedächtnis) verstärkt und elaboriert wird. Daher sind auch hier emotionaler und motivationaler Zustand von herausragender Bedeutung.

Für den motivationalen Zustand ist darüber hinaus noch von Bedeutung, ob er extrinsischer oder intrinsischer Natur ist. Liegt der Anlass für eine Tätigkeit außerhalb einer Person, so z.B. weil sie zur Tätigkeit gezwungen ist, spricht man von extrinsischer Motivation. Beschäftigt sich eine Person jedoch aus Gründen eines eigenen inneren Antriebs mit einem Sachverhalt, bsw. weil sie Freude dabei empfindet, spricht man von intrinsischer Motivation. Mithin muss es also auch das Ziel im Vermittlungsprozess zwischen Lehrern und Schülern sein, intrinsische Motivation herzustellen. Das gelingt am besten, indem der Wissenserwerb in überschau und bewältigbare Einheiten gegliedert wird, immer wieder unterbrochen von Übungseinheiten, die eine Konsolidierung den neu erworbenen Wissens erlauben. Jede Überforderung muss vermieden werden. Das Zauberwort heißt Verteiltes Lernen; und das geht vor Massiertes Lernen. Die Zielsetzung des Lernprozesses muss dabei jederzeit transparent sein, damit die Lernenden den »Wald obgleich der Vielzahl von Bäumen nicht aus dem Auge verlieren«. Wird den Lernenden gestattet ihren eigenen Zugang zum Thema zu finden, verstärkt das die intrinsische Motivation. Deshalb sind spielerische Auseinandersetzungen mit Wissensinhalten, die von guten Gefühlen begleitet sind, ein besonders guter Ansatz für den Aufbau einer intrinsischen Motivation. Emotionen sind somit nicht nur ein Motor für die Gedächtnisbildung als solches, darüber hinaus führen sie auch dazu die Konsolidierung des neu erworbenen Wissens zu unterstützen, indem sie einen intrinsischen motivationalen Zustand beim Lernenden hervorbringen.

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zuletzt aktualisiert am: Samstag, den 21. April 2018

  

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