Reisebericht - Griechenland

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Tagestour von Korfu nach Butrint, Albanien

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Theater

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Agios Spiridon

Griechenland

49081

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detlefkorfu

Tagestour von Korfu nach Butrint, Albanien

Griechenland-Agios

Eine Tagestour im Juli 2016 vom Ferienhaus Nora, Agios Spiridon, auf Korfu in den Süden Albaniens
Um 7.30 h kam der Bus und holte uns vor der Travel Agency in Agios Spiridon im Norden Korfus ab, dann eine schöne Fahrt durch verschiedene Urlaubsorte Korfus zum Hafen (Limani) in Korfu Stadt (Kerkyra). In ca. 60 min. ging es dann mit dem Ausflugsschiff nach Saranda in Albanien, übrigens der Deutsche Personalausweis reicht zur Einreise aus. In Saranda wurden wir von Deutsch, Englisch und Italienisch sprechenden Reiseführern empfangen und zum Bus geleitet, der uns nach einem sehr guten Frühstück (im Reisepreis inbegriffen) zur größten Ausgrabungsstätte Europas, nach Butrint bringt. Saranda ist eine Kreisstadt Albaniens ganz im Süden am Ionischen Meer, gegenüber Korfus, gelegen. Die Fahrt nach Butrint dauert ca. 30 min. . Dann die Besichtigung der Ausgrabungsstätte, Dauer ca. 3 Stunden. Wir empfanden es als äußerst angenehm, dass die Reiseführer allen Teilnehmern genügend Zeit gaben sich auch Details anzusehen und uns nicht „durchgepeitscht“ haben. Gegen 20 Uhr waren wir wieder im Ferienhaus Nora. Wir möchten noch erwähnen, dass unsere Eltern (Pensionäre) im Winterhalbjahr für vier Wochen ins Ferienhaus Nora fahren und dann Wanderungen durch die blühende Natur Korfus unternehmen werdenund Spielabende mit Nora & Detlef
Beschreibung
Butrint (albanisch auch Butrinti, ist eine Ruinenstätte im Süden Albaniens rund 15 Kilometer (Luftlinie) südlich der Stadt Saranda. In Sichtweite liegt die griechische Insel Korfu. Butrint zählt zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Albanien und wurde 1992 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Mythologie
Der Sage nach soll Butrint vom Helden Aeneas besucht worden sein, als es ihn nach seiner Flucht aus dem brennenden Troja nach Epirus verschlug, bevor er später nach Latium kam und zum Stammvater der Römer wurde. In Butrint trifft er auf Andromache und Helenos, die, ebenfalls aus Troja entkommen, über Chaonia herrschen.

Geschichte von Butrint

Griechenland-Agios

Ursprünglich war Butrint eine griechisch-illyrische Stadt. Sie war einer der Hauptorte der Chaonier, einem der drei großen epirotischen Stämme. Die ältesten Funde stammen aus dem späten 8. Jahrhundert v. Chr. Seit dem 6. Jahrhundert existierte eine Befestigung und im 4. Jahrhundert war Butrint der führende Ort eines lokalen Städtebundes. Die Stadt hatte zu dieser Zeit ein Theater und ein Asklepios-Heiligtum. Um 380 v. Chr. wurde Butrint mit einer neuen 870 m langen Mauer befestigt, die ein Gebiet von 4 ha einschloss. Seit 167 v. Chr. gehörte Butrint zum Römischen Reich. Im Jahr 49 besuchte Gaius Iulius Caesar die Stadt und erklärte Butrint zur Kolonie für Veteranen. Titus Pomponius Atticus ließ sich die reich geschmückte Villa Amaltea am Ufer gegenüber von Butrint errichten. Ihre höchste Blütezeit hatte die Stadt im 2. Jahrhundert n. Chr., als zahlreiche neue öffentliche Bauten errichtet wurden, darunter ein Aquädukt, das den Vivar-Kanal überquerte. Vermutlich seit dem 4. Jahrhundert war Butrint Bischofssitz. Um 380 richtete ein Erdbeben größeren Schaden an. Die Barbareneinfälle während der Völkerwanderungszeit überstand Butrint wegen seiner geschützten Lage auf einer Halbinsel dagegen unbeschadet, während die Slawen das benachbarte Onchesmos 547 einnehmen konnten.
Nach einer letzten Blütezeit unter der Herrschaft von Byzanz begann der Niedergang, als die Slawen im 8. Jahrhundert auch nach Epirus vordrangen. Im 11. Jahrhundert litt die Stadt unter den Kriegszügen der süditalienischen Normannen. Was von Butrint noch übrig war, besetzten noch später die Venezianer, die hier (mit Unterbrechungen) bis 1797 einen Stützpunkt unterhielten, um die Straße von Korfu für ihre Schiffe zu sichern. Neben dem Kastell auf dem Stadthügel erbauten die Venezianer auf der anderen Seite des Vivar-Kanals auch eine weitere, dreieckige Festung, die den Zugang vom Meer zur Stadt überwachte. Im 17. Jahrhundert gelangten die Osmanen für einige Zeit in den Besitz dieser Festung. Im September 1716 gewann die Republik Venedig das Kastell in von den Osmanen zurück. 1797 wurde Butrint französischer Besitz, als Venedig es mit dem Vertrag von Campo Formio an Napoleon abtreten musste. Schon zwei Jahre später wurde es von dem osmanischen Pascha Ali Pascha Tepelena erobert und kam damit zum Osmanischen Reich, zu dem es bis zur albanischen Unabhängigkeit im Jahre 1912 gehörte.

weiter mit der Geschichte

Die kleine Festung Kalaja e Ali Pashë Tepelenës etwa vier Kilometer westlich von Butrint, direkt an der Mündung des Vivar-Kanals ins Ionische Meer, soll von dem auf Unabhängigkeit von Konstantinopel erpichten Ali Pascha Tepelena um 1800 erbaut worden sein. Sie erscheint jedoch bereits auf venezianischen Karten des Jahres 1718 und könnte Besitz der korfiotischen Familie Gonemi gewesen sein, von der sie an Ali Pascha kam und der sie dann erneuerte.
1928 entdeckte der italienische Archäologe Luigi Maria Ugolini die Ruinen von Butrint wieder. Für den Besuch des sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita Chruschtschow wurde 1959 eine Straße nach Butrint angelegt.
Im Jahr 1992 wurden die Ruinen und ihr Umland von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbe gesetzt. Acht Jahre später wurde ein leicht größeres Gebiet als Nationalpark Butrint geschützt, der 2005 um eine Pufferzone rund um das Welterbe auf 86 km² erweitert wurde. 2003 wurden Butrint und ein weites Umland mit dem See zu einem Ramsar-Schutzgebiet.
1997 wurde das in der Burg untergebrachte Museum von Butrint infolge des Lotterieaufstands geplündert. Viele Gegenstände konnten zwischenzeitlich aber sichergestellt und zurückgebracht werden.
Im Jahr 2006 hat die katholische Kirche den Titel eines Bischofs von Butrint (lat. Buthrotum) zum zweiten Mal vergeben. Titularbischof ist der Weihbischof der Erzdiözese Tirana-Durrës George Anthony Frendo.

Bauwerke

Zu den wichtigsten ausgegrabenen Bauwerken zählt das Löwentor aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., einer von sechs Eingängen zur Stadt. Es zeigt einen Löwen, der dabei ist, einen Stier aufzufressen. Der Löwe sollte höchstwahrscheinlich die Bewohner der Stadt symbolisieren und der Stier ihre Feinde. Das Tor verfügt lediglich über einen sehr engen Durchgang, um möglichst nur wenigen Personen zugleich das Eindringen zu ermöglichen.
Zu den weiteren wichtigen Entdeckungen aus der Antike zählen Theater, Dionysos-Altar, Asklepios-Tempel, Minerva-Tempel, Nymphäum, eine römische Badeanlage, ein Gymnasion und das Baptisterium aus dem 5. Jahrhundert, in dem die Christen getauft wurden. Hier finden sich auch sehr gut erhaltene Mosaike mit zahlreichen Symbolen und Tierdarstellungen.
Aus der Zeit des Kaisers Justinian I. stammt die frühchristliche Basilika. Auf einem Hügel über der Stadt errichteten die Venezianer im Mittelalter ein Kastell, in dem sich heute ein Museum befindet.
Theater
Zu den am besten erhaltenen Bauwerken von Butrint zählt das halbkreisförmige Theater. Es liegt direkt unterhalb der Akropolis und ist dem Vivari-Kanal zugewandt. Direkt daneben steht der Tempel des Asklepios. Das Theater wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. im hellenistischen Stil errichtet, möglicherweise auf den Mauern eines älteren und kleineren Theaters. Dabei wurde der Zuschauerraum (gr. cavea) erheblich erweitert. Die Sitze wurden hierarchisch eingeteilt; die untersten und somit der Bühne am nächsten gelegenen Sitze gehörten wichtigen Persönlichkeiten der Stadt. Am besten davon zeugen die vielen Fußstützen in dieser Reihe, die mit Löwen-Motiven verziert sind.
Durch die Vergrößerung der Stadt während ihrer römischen Periode erfuhr auch das Theater um das 2. Jahrhundert n. Chr. viele Um- und Ausbauten. So wurde unter anderem das Bühnengebäude (gr. Skene) neu entworfen und auf zwei Geschosse erhöht. Durch die drei Türen mit Rundbögen erschienen und verschwanden die Schauspieler. Zwischen diesen Türen standen verschiedene Statuen. Die Römer erbauten zudem oberhalb den zwei Eingängen Logen für die höheren Gesellschaftsschichten.

Personen über 55 fühlen sich hier wohl, weil:

Eine Tagesfahrt an einen historischen Ort in wunderschöner Natur, abseits jeden hektischen Treibens gelegen.
Die bisher ausgegrabenen Stadtteile geben einen Eindruck über die frühere Kultur aus der sich unsere heutige Abendländische Kultur entwickelt hat.
Neben den historischen Gebäuden ist aber auch die umgebende Natur mit der Flora sehr interessant - viele wilde Pflanzenarten wachsen und blühen ja nach Jahreszeit.
Von der Fauna, da alles ein Naturschutzgebiet ist, sind kleine Wildtiere und Wasser-/Landtiere wie Schildkröten, Lurche und Eidechsen unterschiedlichster Gattungen zu finden.
Das Areal ist nahezu ebenerdig und kann leicht bewandert werden.

Ortsangaben

Saranda

keine Angabe

Beste Reisezeit

Ja/Nein

Ja/Nein

Ja/Nein

Ja/Nein

Anmerkung:

Butrint ist ganzjährig ein Erlebnis, einfach zu erreichen mit der Schiffsverbindung Korfu - Saranda.

Freizeitmöglichkeiten am Urlaubsort und Umgebung/Reiseland

keine Angabe

keine Angabe

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keine Angabe

 

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zuletzt aktualisiert am: Dienstag, den 19. März 2019

  

 

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