Reisebericht - Ungarn

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Mit dem Rad von Tirol nach Budapest

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2ter

2ter Tag . . . kurze Regenpause. vor Marktl

 

 

Budapest

Ungarn

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Glundarklitsch

Mit dem Rad von Tirol nach Budapest

Ungarn-Budapest"

Am 16. April bin ich am frühen Nachmittag alleine, nur mit meinen Mountainbike und einem Fahrradanhänger, zu einer Radtour aufgebrochen und habe mir damit einen Traum erfüllt.

Da ich keine Erfahrung mit größeren Radtouren hatte, steckte ich mir kein festes Ziel. Der Wunsch, nach Budapest zu kommen, war zwar vorhanden, aber ich machte ihn mir nicht zur fixen Idee.

Direkt vor meiner Haustür schwang ich mich in den Sattel und fuhr zuerst am Inn entlang Richtung Passau. Das Wetter war schön und die Natur gerade im Frühlingserwachen begriffen. Ich kam gut voran. Gegen abends war ich in Gars wo ich übernachtete.

Tags darauf ging es weiter. Das Wetter war mir aber nicht gut gesonnen und so kam ich fürchterlich in den Regen. Zu allem Überfluss riss gegen Abend auch noch eines der Gangseile ich kam direkt in ein Gewitter. Ich bin kein Hasenfuß – aber da bekam ich doch Angst. Das war kurz vor Marktl, dem Geburtsort von Papst Benedikt, wo ich zum Glück ein Zimmer fand. Mein Allerwertester schmerzte, meine Oberschenkel zitterten, meine Hände brannten und meine Motivation war auf ein Mindestmaß geschrumpft.

Am nächsten Morgen sah die Welt, Gott sei`s gedankt, anders aus: schönes Wetter und ein ausgeruhter, nur leicht rebellierender Körper. Also ging es wieder auf den Drahtesel. Das Gangseil konnte in Simbach gerichtet werden und so stand der Weiterfahrt nach Passau nichts im Wege.
Gott, was für ein Erwachen der Natur. Ich genoss die wärmenden Sonnenstrahlen und die ersten Blumen und die Knospen und Blühten an den Bäumen. Am Abend war ich in Passau. Leider fand ich kein Zimmer und musste so im Zelt übernachten.

Am Morgen lag Raureif. Aber . . . das Wetter war herrlich. Mein Po stieß allerdings keinen Freudenschrei aus als ich mich in den Sattel schwang und auch meine Daumen hätten sich eine Ruhepause verdient gehabt.

(Bei Interesse weiterlesen auf der nächsten Seite)

zweiter Teil des Reiseberichts

Ungarn-Budapest"

Doch das schöne Wetter und die Aussicht an der Donau entlang fahren zu können, ließen mich den inneren Schweinehund überwinden.

Schöner hätte ein Tag nicht sein können. Herrlich, herrlich, herrlich . . . .
Am Abend war ich kurz hinter Linz in Luftenberg und fand eine Unterkunft.

Und so reihten sich die Tage aneinander. Die nächsten Tagesetappen endeten in:
Oberarnsdorf, Wien, Masonmagyarovar, Sütto und dann Budapest.
Dort blieb ich zwei Nächte und sah mir diese wunderschöne Stadt auf, bzw. mit dem Rad an.
Ich kann nicht mit Worten ausdrücken, wie herrlich diese „Reise“ war. Ich fuhr von „gerade noch Winter“ - bei uns lag sogar noch etwas Schnee an schattigen Stellen – dem erwachenden, erblühenden Frühjahr mit all seinem Leben, Vogelsang, schamloser Üppigkeit und seiner, Herz und Seele berührendender Farbenpracht entgegen.
Ich möchte keine Sekunde davon missen. So kann ich nur jedem, der sich noch fit fühlt, empfehlen, sich aufs Rad zu schwingen und die Gegend, egal welche, mit diesem lautlosen, umweltfreundlichen Gefährt zu erkunden und genießen.
Es muss ja nicht gleich so eine „Gewalttour“ sein.

Fazit

Ungarn-Budapest"

Zu Beginn meiner „Reise“ hätte ich nicht wirklich daran geglaubt, dass ich bis an das Ziel meiner „Träume“ gelangen würde. Insgesamt war ich 10 Tage unterwegs.
Die ersten drei Tage waren körperlich sehr anstrengend. Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass ich mich nicht besonders vorbereitet hatte. Da ich aber alleine unterwegs war, hatte ich die Möglichkeit meine Grenzen nicht zu überschreiten.
Zu empfehlen wäre sicher, dass man sich vorher besser körperlich vorbereitet als ich.

Die Radwege in Österreich sind absolut super und gut beschildert. In Ungarn sieht die Sache schon anders aus. Nicht nur, dass Radwege nicht gut beschildert sind oder gar ganz fehlen (dann ist eben die Landstraße auch gleichzeitig der Radweg), die Qualität ist nebenbei meist absolut schlecht. Oft endet ein Radweg ohne Vorankündigung und man muss selbst sehen wie man weiterkommt. Wenn Asphaltierung vorhanden, so ist sie oft schlechter als bei uns vor 50 Jahren.
Man sollte auch darauf vorbereitet sein, dass so gut wie kein Deutsch gesprochen wird. Englisch auch nur wenig.
Mit was ich überhaupt nicht gerechnet hatte:
Obwohl Ungarn bei der EU ist kann man oft nicht mit Euro bezahlen. Die Nationalwährung ist nach wie vor Forint. Auch in öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Postämtern wird die Annahme von Euro verweigert. Also unbedingt Forint mitnehmen.
Budapest ist wunderschön . . . aber, auch hier herrscht, kommt man etwas von den Touristenentren ab, teilweise tiefe Armut.
Hotels sollte man von zuhause aus buchen, da dies vor Ort sicher meist teurer ist

Von meiner Sicht aus . . .

Ungarn-Budapest"

Die Menschen in Ungarn sind sehr hilfsbereit. Allerdings sprechen sie fast ausschließlich die Landessprache. Und die ist für uns sehr schwer zu verstehen, bzw. irgend einer anderen Sprache zuzuordnen

Mit Essen sollte man manchmal aufpassen. Es wird teilweise recht fett (und mit anderem Fett als bei uns) gekocht. Vor allem in ländlichen Gegenden ist es manchmal nicht so ganz hygienisch.Das trifft manchmal auch für Unterkünfte zu.

Die Straßen sind teils sehr, sehr schlecht. Trotzdem rasen die Einheimischen wild dahin. Das Verkehrsaufkommen ist aber viel geringer als bei uns.

Was man unbedingt einmal besuchen sollte ist ein "Markt". Da findet man alles. Gleichzeitig wird man um Jahrzehnte zurückversetzt.

Wenn man in Budapest ist, dann sollte man sich unbedingt eine nächtliche Schifffahrt auf der Donau genehmigen. Eine Reise durch Tausendundeinenacht !!!!

Personen über 55 fühlen sich hier wohl, weil:

Weil sich unsere Generation mit Sicherheit an den einerseits wunderschönen Bauten erfreuen und andererseits die manchmal auftretende Ärmlichkeit nachempfinden können.
Teilweise ist es wie eine Reise zurück in Kindertage

Ortsangaben

Györ

keine Angabe

Beste Reisezeit

Ja/Nein

keine Angabe

keine Angabe

keine Angabe

Anmerkung:

Noch nicht so heiß.
Alles im Erblühen.
Je nach dem wann im Frühjahr, noch nicht so viele Touristen
Noch keine Mücken und sonstiges stechendes Ungeziefer

Freizeitmöglichkeiten am Urlaubsort und Umgebung/Reiseland

keine Angabe

keine Angabe

keine Angabe

keine Angabe

keine Angabe

keine Angabe

keine Angabe

 

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zuletzt aktualisiert am: Montag, den 20. Mai 2019

  

 

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