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Eine verspätete Weihnachtsgeschichte,

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die ich Euch nicht vorenthalten wollte.
Es lohnt sich bis zum Ende zu lesen. Sie hat mich zum Nachdenken gebracht, wie würde ich reagieren, wenn Obdachlose an unserem Tor klopfen würde?

Ich denke, ich hätte keinen Mut, ihnen Obdach anzubieten.
Heute schließe ich ja auch meine Tore, wenn ich mal kurz um die Ecke gehe.
Früher haben wir das nie für nötig befunden.
Ich erinnere mich dass es üblich war, zur Zeit als das Haus uns gegenüber noch ein Pfarrhaus war,
dass sogenannten Berbern oft genug Obdach und Nahrung angeboten wurde.
Es wurde wohl ein Geheimtipp unter den Wohnungslosen, so dass sich die Patres später etwas anderes einfallen ließen, um unterstützend zu wirken.
Wo ist sie hin, diese Art von Hilfsbereitschaft, die ich noch in meinem Elternhaus erlebt habe, als meine Mutter nie einem sogenannten Bettler die Türe wies ?
Ist sie im Mißtrauen der heutigen Zeit erstickt? Schließlich wird Hilfsbereitschaft oft genug kriminell ausgenutzt, oder auch in sogenannten Spaßsendungen gerne verarscht.

Gut ich gebe Geld, wenn mir eine Mensch bedürftig erscheint, aber ist das genug ?
Ich ziehe den Hut vor der wohlhabenden Frau, (Im Bericht des Vorjahres, „Im Ghetto des Geldes“)
die sich nicht scheute „der obdachlosen Frau“ ihre Toilette anzubieten.
Ist es doch ein bekannter Trick um eine Wohnung auszurauben.

http://www.zeit.de/2012/52/Mar


Gruss Vespi

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von ehemaliges Mitglied am 27.12.2012 um 15:57 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:3

letzter direkter Beitrag:.. um Uhr

Anzahl Themenbeiträge:8 (Nur direkte Beiträge anzeigen)

letzter Themenbeitrag:31.12.2012 um 12:26 Uhr

 

 

 
 

hallo vespi

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RE: Eine verspätete Weihnachtsgeschichte, (Forum: Weihnachten und Advent - Thema: Eine verspätete Weihnachtsgeschichte,) von ehemaligen Mitglied am: 27.12.2012 15:57 Uhr

bin durch Zufall auf deinen text gestossen.
Und auf den Link, wo die 2 Reporter der Zeit als Obdachlose loswandern....und auf das Intervieuw des U. W ickert mit dem H. Jaenecke.

Alles sehr beeindruckend un d zum Nachdenken geeignet!
Dasist gut, wenn man auf das neue Jahr schaut!

wünsch dir einen guten Rutsch.. auch ohne Böller.. seit einigen Jahren ohne Böller
schreibwiesel smylie  .

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von ehemaliges Mitglied am 28.12.2012 um 15:35 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:28.12.2012 17:31 Uhr

 

 

 
 

Danke Schreibwiesel,

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RE: hallo vespi (Forum: Weihnachten und Advent - Thema: Eine verspätete Weihnachtsgeschichte,) von ehemaligen Mitglied am: 28.12.2012 15:35 Uhr

wünsche Dir ebenfalls einen guten Rutsch.:-)
Bei uns geht‘s auch ohne Böller ruhig und entspannt ins neue Jahr.

LG Vespi

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von ehemaliges Mitglied am 28.12.2012 um 17:31 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

 

 

 
 

So war es

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RE: Eine verspätete Weihnachtsgeschichte, (Forum: Weihnachten und Advent - Thema: Eine verspätete Weihnachtsgeschichte,) von ehemaligen Mitglied am: 27.12.2012 15:57 Uhr

...doch schon immer, daß Menschen die Benachteiligt sind, gleichgültig wie, von der Gesellschaft und auch Familie schäl angesehen werden. Die noblen Herrschaften kaufen sich ohnehin mit Spenden von jedem Skrupel frei. In einer Zeit wo so manche/r seine alten Eltern abschiebt verwundert mich nichts mehr.
Lieben Gruß, Ada smylie 

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von ehemaliges Mitglied am 28.12.2012 um 19:12 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:29.12.2012 17:47 Uhr

 

 

 
 

Hallo Ada,

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RE: So war es (Forum: Weihnachten und Advent - Thema: Eine verspätete Weihnachtsgeschichte,) von ehemaligen Mitglied am: 28.12.2012 19:12 Uhr

wie würdest Du handeln wenn Dich zwei Obdachlose um Hilfe bitten?

Wie der Imman?
„Über den unerbetenen Besuch von heute schaut der Imam hinweg. »Sei mitfühlend mit den Armen!« – wie oft hat er diesen Satz schon gepredigt? Wir können ihn nicht fragen. Er steht auf und geht.
Ohne einen Blick, ohne einen Gruß, mit Widerwillen im Gesicht.
Oder wie in der autonomen linken Szene:
„An die dreißig Männer und Frauen, nicht mehr jung und noch nicht alt. Ein Tresen, Bier und Zigaretten. Eine Kneipe, die nicht Kneipe heißen darf. Das Gespräch verstummt, es ist nicht mehr auszumachen, ob es gerade um die Rettung des Regenwaldes oder der Regenrinne ging. Entgeisterte Blicke, als hätten wir ein linkes Konklave gestört.“

»Dieses Projekt ist nicht so offen für Externe«, sagt ein Typ mit blauem Irokesenkamm. »Wir sind da restriktiv.«
Ein Haufen Hausbesetzer verteidigt in Bürokratensprache seine Besitzansprüche. Kein Wort des Bedauerns. Tür zu. Fuck off.

Oder wie Habib«. »
In seinen Händen zwei Tüten Capri-Sonne, Geschmacksrichtung Orange. Er ist eben aus dem Netto-Markt gekommen. Er muss sie dort für uns gekauft haben. Er geht zu einem alten VW Golf, steigt ein, steigt aus und kommt zurück mit sechs Mandarinen und einer Visitenkarte, darauf die Libanon-Zeder und die Adresse eines Lokals.
Meine Nummer steht auf der Karte. Ich hab einen Laden hier um die Ecke. Ihr seid immer meine Gäste.«

Der, der im Vorbeigehen eine Tüte Teigfladen herunter reicht.

Oder ein anderer Mann im Moscheecafé, der Allahs Worte in die Tat umsetzt. Ein Taxifahrer. Er telefoniert unermüdlich Obdachlosenunterkünfte ab, bis er einen Platz gefunden hat. Er entschuldigt sich, dass er nicht mehr tun könne, »aber so was wie die Caritas bei euch Christen gibt es bei uns Muslimen in Deutschland leider nicht«. Zum Abschied sagt er: »Ich werde euch in meine Gebete einschließen. Ich werde für euch beten. Und ich hoffe, dass ihr bald ein anständiges Leben führt.«

Oder Andy aus dem Skatklub, der zwar kein Zimmer besorgen kann: „Aber ick hab’n Job für Nadine!“


Gruss Vespi

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von ehemaliges Mitglied am 29.12.2012 um 17:47 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:29.12.2012 19:20 Uhr

 

 

 
 

@Vespidae

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RE: Hallo Ada, (Forum: Weihnachten und Advent - Thema: Eine verspätete Weihnachtsgeschichte,) von ehemaligen Mitglied am: 29.12.2012 17:47 Uhr

…ich weiß nicht ob ich helfen würde, muß mir die Betroffenen zuerst ansehen. Kann sein das ich von meinem Bauchgefühl her spontan helfe oder auch ablehne.

Bei uns in Wien haben Muslime eine Kirche besetzt, man hat ihnen den Finger gereicht nun wollen sie die ganze Hand. Die Politik sucht wie immer erst nach der Verantwortlichkeit und kommentiert vorerst nicht.
Es ist traurig, sage ich
Einen Lieben Gruß, Ada

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von ehemaliges Mitglied am 29.12.2012 um 19:20 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:29.12.2012 21:18 Uhr

 

 

 
 

@Ada

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RE: @Vespidae (Forum: Weihnachten und Advent - Thema: Eine verspätete Weihnachtsgeschichte,) von ehemaligen Mitglied am: 29.12.2012 19:20 Uhr

Das mit Deinem Bauchgefühl gefällt mir, zeigt es doch auf die Versteinerung der Protagonisten, die sich
bei diesem sozialen Expirement, wahrlich nicht mitmenschlich verhalten haben.
Hoffen wir, dass wir auch mit Hilfe unserer Intuition immer gut differenzieren können, wo Hilfe angebracht ist.
Das gilt natürlich auch für die Asylanten, die mit gutem Recht unserer Hilfe bedürfen.

Gruss Vespi

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von ehemaliges Mitglied am 29.12.2012 um 21:18 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:29.12.2012 22:46 Uhr

 

 

 
 

Vespi und Ada

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RE: @Ada (Forum: Weihnachten und Advent - Thema: Eine verspätete Weihnachtsgeschichte,) von ehemaligen Mitglied am: 29.12.2012 21:18 Uhr

Obdachlosen gebe ich immer was.

Im Winter habe ich mich schon oft gefragt, ob ich es wagen kann,
Ihnen eine Schlafstatt anzubieten (bin noch nicht gefragt worden).
Ich habe mich dagegen entschieden.
Meine persönlichen Lebensumstände lassen eine solch riskante Hilfestellung nicht zu, obwohl ich über diese, meine Entscheidung
nicht glücklich bin.

Vespi, ich habe mir die Geschichte Deines Links (Erlebnisse des Journalisten-Pärchens als Obdachlose in Neukölln) gerade durchgelesen. Beeindruckend und sehr gut erzählt.
Gelegentlich werde ich auch den älteren Erfahrungsbericht der Journalisten lesen.

Die Obdachlosen tun mit von Herzen leid.
Sie sind wirklich auf der untersten Stufe der Leiter unserer Gesellschaft und zumeist krank und dadurch hilflos.

Ich wünsche euch, Vespi und Ada, ein gesundes neues Jahr 2013, gewürzt mit einer guten Prise Glück.

Alles Liebe,
Mela

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von ehemaliges Mitglied am 29.12.2012 um 22:46 Uhr  Legende ausblenden

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RE: Eine verspätete Weihnachtsgeschichte, (Forum: Weihnachten und Advent - Thema: Eine verspätete Weihnachtsgeschichte,) von ehemaligen Mitglied am: 27.12.2012 15:57 Uhr

... die ein Fernsehsender kurz vor Weihnachten gesendet hat, habe ich auch gesehen.

Nein, ich würde kein Obdach gewähren, auch nicht, wenn ich den Platz dafür hätte!

Bleiben wir doch mal auf dem Teppich! Wann gab es schon solche Hilfen in Deutschland für alle Lebenslagen, wie heute???

Eine gute Bekannte im Umland von Berlin half im letzten Jahr einer angeblich Hochschwangeren in einer angeblichen Not. Einige Stunden später, die angeblich Hochschwangere war natürlich über alle Berge, fehlten ihr Geld und Schmuck.

Die Kripo warnt immer wieder, keine Fremden (auch wenn sie noch so hilfsbedürftig aussehen) in die Wohnung zu lassen!

Liebe Grüsse
hexe1900

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von FrauHexe1900 am 31.12.2012 um 12:26 Uhr  Legende ausblenden

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Mitglied: FrauHexe1900

Beiträge: 10382 - Registriert seit: 16.08.2007

 

 

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