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Thema zum Nachdenken

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Hallo, miteinander!
Habe gestern mit einer Freundin über ihren Vater gesprochen der sich mit 91 Jahren die Hüfte gebrochen hat, nicht operiert werden kann
und jetzt zum Pflegefall wird.
Da sagte sie plötzlich zu mir: wenn mir das passiert, möchte ich nicht ins Heim oder meinen Sohn damit belasten.
"Dann mache ich Schluss"!!!!
Hat mich sehr zum Nachdenken gebracht.
Auch ich habe ehrlich gesagt mir schon darüber meine Gedanken
gemacht, aber dabei ging es eher um eine unheilbare Krankheit.
Wie denkt Ihr so darüber?
Lieben Gruß
Ramona

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von Ramona56 am 28.06.2017 um 10:38 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:5

letzter direkter Beitrag:.. um Uhr

Anzahl Themenbeiträge:15 (Nur direkte Beiträge anzeigen)

letzter Themenbeitrag:30.06.2017 um 19:34 Uhr

Mitglied: Ramona56

Beiträge: 34 - Registriert seit: 02.03.2016

 

 

 
 

Ernstes Thema

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RE: Thema zum Nachdenken (Forum: Internet - Nutzung & Gefahren - Thema: Thema zum Nachdenken) von Ramona56 am: 28.06.2017 10:38 Uhr

Guten Abend Ramona,
ja darüber sollte man sich wirklich Gedanken machen und wenn es geht im Vorfeld dafür sorgen, das nicht die nächsten Verwandten mit dieser Entscheidung zu kämpfen haben. Sprich man sollte bei klarem Verstand die entsprechenden Vollmachten erteilen und vor allem mit seinen Liebsten darüber sprechen, wie man im Falle eines Falles ärztlich behandelt werden will oder eben nicht. Es kann ja immer so sein, das man gar nicht mehr in der Lage ist, dann noch zu kommunizieren. Persönlich möchte ich nicht an irgendwelchen Maschinen hängen ohne noch etwas von meiner Umgebung mitzubekommen. Oder ständig auf irgend jemanden angewiesen sein, der einen von A nach B rollert, einem füttert oder die Windeln wechseln muss.
Crowe

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von Black Crowe am 28.06.2017 um 20:13 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:29.06.2017 11:10 Uhr

Mitglied: Black Crowe

Beiträge: 169 - Registriert seit: 02.02.2016

 

 

 
 

Stürze sind vermeidbar

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RE: Thema zum Nachdenken (Forum: Internet - Nutzung & Gefahren - Thema: Thema zum Nachdenken) von Ramona56 am: 28.06.2017 10:38 Uhr

Liebe Ramona,
ich habe eine 94-jährige Bekannte, die auch schon mehrmals ge-
stürzt ist. Sie ist aber lebensfroh, obwohl sie kaum noch raus kommt
und am Rollator geht.
Mir hat das gesagt, dass ich rechtzeitig etwas für mein Gleichgewicht
tun muss, also gehe ich seit einem Jahr zweimal wöchentlich zu
Mrs. Sporty, wo unter guter Aufsicht Zirkeltraining betrieben wird
und wir viel lachen. Außerdem einmal wöchentlich Gymnastik bei
der AWO. Beides tut gut, gibt mir mehr Kraft und Beweglichkeit,
obwohl ich auch des öfteren den inneren Schweinehund überwinden
muss, um dahin zu gehen. Vielleicht ist das auch für Dich und Deine
Freundin ein überlegenswerter Hinweis . Außerdem nur das tun, was
euch Freude macht, Hobby ausleben.
Liebe Grüße Christel smylie 

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von ehemaliges Mitglied am 28.06.2017 um 21:05 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

 

 

 
 

Danke Blake Crowe und Cristel

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RE: Ernstes Thema (Forum: Internet - Nutzung & Gefahren - Thema: Thema zum Nachdenken) von Black Crowe am: 28.06.2017 20:13 Uhr

Hallo Black Crowe und Christel,
danke für Eure Antworten.
Natürlich sollte man vorsorgen und sich fit halten, was ich auch tue.
Rad fahren, laufen, jeden Tag meine Übungen (Kniebeugen usw.).
Um was es mir hier geht war der Gedanke meiner Freundin:
seinem Leben selbst ein Ende setzen solange man noch bei
klaren Verstand ist, wenn man meint man will nicht als Pflegefall
ins Heim.
Lieben Gruß
Ramona

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von Ramona56 am 29.06.2017 um 11:10 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:29.06.2017 16:07 Uhr

Mitglied: Ramona56

Beiträge: 34 - Registriert seit: 02.03.2016

 

 

 
 

Die Angst ...

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RE: Danke Blake Crowe und Cristel (Forum: Internet - Nutzung & Gefahren - Thema: Thema zum Nachdenken) von Ramona56 am: 29.06.2017 11:10 Uhr

Zitat:

Um was es mir hier geht war der Gedanke meiner Freundin:
seinem Leben selbst ein Ende setzen solange man noch bei
klaren Verstand ist, wenn man meint man will nicht als Pflegefall
ins Heim.



... irgendwann ein Pflegefall zu werden, treibt viele um, und dann ist schnell einmal die Rede davon, dem Leben ein Ende zu setzen, solange man noch bei klarem Verstand ist. Das ist leicht gesagt, wenn man noch gut zurechtkommt.

Sprichst du aber mal mit Menschen, die - nach einem Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung beispielsweise - in einem Pflegeheim leben, erkennst du, dass sie (obwohl auf Hilfe angewiesen!) noch sehr viel Freude am Leben haben und an vielen Aktivitäten teilnehmen können und wollen. Natürlich gibt es auch andere Erkrankungen, aber wie will man vorher wissen, was einen mal ereilen könnte? Zu welchem Zeitpunkt willst du dann deinen Tod festlegen und entscheiden? Und wie soll das "Ende setzen" dann aussehen? Schlaftabletten? Vom Dach springen? Strick? Wie will eine über 90jährige das bewerkstelligen?

Deine Freundin ist über 90 - wie sieht ihr "normaler" Alltag aus? Welchen Zeitpunkt hat sie denn für sich festgelegt? Vielleicht wird sie bei gutem Allgemeinzustand noch 100 ... vielleicht wird sie doch krank? Aber welche Krankheit und deren Folgen kann man vorhersehen?

Genau das ist es: Wer bei klarem Verstand und einigermaßen gesund und handlungsfähig ist, liebt sein Leben und wird diesen Gedanken vielleicht ewig vor sich her schieben, bis er es dann doch nicht (mehr) in die Tat umsetzen kann.

Eine Vorsorge- und Patientenvollmacht ist meiner Meinung nach sowieso ganz wichtig. Möglicherweise gibt es dann jemanden, der im Sinne des Betroffenen handeln kann.

Ein heikles Thema!

Gruß
Carina

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von Carina48 am 29.06.2017 um 16:07 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:29.06.2017 16:22 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7696 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

Heikles Thema

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RE: Die Angst ... (Forum: Internet - Nutzung & Gefahren - Thema: Thema zum Nachdenken) von Carina48 am: 29.06.2017 16:07 Uhr

Hallo Carina,
ja dies ist ein heikles Thema, es ging hier nicht um meine Freundin,
sondern um deren Vater. Aber auch egal. Sicher kommt es auf jeden einzelnen Menschen an wie er sich gerade so fühlt. Aber die Situationen in den Heimen sind auch nicht immer gut. Sehe ich an
meiner Mutter. Sie lebt nun schon über 7 Jahre im Heim. Obwohl sie im Rollstuhl sitzt kann sie noch vieles selber machen. Aber sich duschen
geht nicht mehr alleine und es fällt ihr sehr schwer die Hilfe einer
fremden Person anzunehmen die auch nicht immer weiblich ist.
Das kann ich gut verstehen. Und darum ging es meiner Freundin.
Sich den Po abwischen lassen bei klarem Verstand nur weil der Körper
streikt. Ich weiß auch nicht ob ich das könnte. Da kam eben der Gedanke auf: wenn ich noch kann mache ich vorher Schluß, ebenso bei einer unheilbaren Krankheit. Kann ich verstehen.
Lieben Gruß Ramona

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von Ramona56 am 29.06.2017 um 16:22 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:29.06.2017 16:37 Uhr

Mitglied: Ramona56

Beiträge: 34 - Registriert seit: 02.03.2016

 

 

 
 

Ja, sorry ...

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RE: Heikles Thema (Forum: Internet - Nutzung & Gefahren - Thema: Thema zum Nachdenken) von Ramona56 am: 29.06.2017 16:22 Uhr

... ich hatte das jetzt beim zweiten Lesen nicht genau gesehen, dass es um den Vater ging.


Zitat:

Da kam eben der Gedanke auf: wenn ich noch kann mache ich vorher Schluß, ebenso bei einer unheilbaren Krankheit. Kann ich verstehen.




Klar! Kann ich genau so verstehen! Wenn man die Entscheidung (noch) selbst treffen - und vor allem dann auch durchführen kann! - ist es für die meisten tatsächlich die bessere Lösung. Aber oft kommt die Erkenntnis vielleicht doch zu einem Zeitpunkt, in welchem ich eben nicht mehr ohne Hilfe diesen letzten Schritt machen kann.

Wie stellst DU es dir denn vor? Unheilbare Krankheit: OK. Aber Schlaganfall, o.ä.?

Gehen wir zurück zum Vater deiner Freundin: Welche Entscheidung kann ER jetzt (noch) selbst treffen? Hat er noch Lebenswillen?
Ich weiß, es ging darum, dass deine Freundin, wenn sie selbst betroffen wäre, "Schluss machen" würde ... aber wie?

*nachdenklich*
Carina

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von Carina48 am 29.06.2017 um 16:37 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:29.06.2017 16:53 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7696 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

nachdenkliche Carina

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RE: Ja, sorry ... (Forum: Internet - Nutzung & Gefahren - Thema: Thema zum Nachdenken) von Carina48 am: 29.06.2017 16:37 Uhr

Ja, Carina das weiß meine Freundin auch nicht so genau.
Ich glaube sie ist mit der Situation zur Zeit auch überfordert.
Und ich selber?
Bin ein lebensbejahender Mensch, der sich auch über Kleinigkeiten
freuen kann. Der Gedanke kam bei mir beim Tod meines Vaters auf.
Er hatte Lungenkrebs und ist innerhalb einer Woche zum Skelett
abgemagert. Ich habe ihn diese letzte Woche auf seinen Wunsch hin zu Hause begleitet. Er hat sehr am Leben gehangen, aber die
Schmerzen waren höllisch. Ich glaube, wenn er gekonnt hätte, dann wäre ER gegangen.
Das möchte ich nicht mitmachen. So genau wüsste ich auch nicht
was ich tun würde. Vielleicht ans Meer, bei einem Glas Wein.........
trotzdem lebensfroh
Ramona

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von Ramona56 am 29.06.2017 um 16:53 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

Mitglied: Ramona56

Beiträge: 34 - Registriert seit: 02.03.2016

 

 

 
 

Hallo liebe Ramona,

antworten

RE: Thema zum Nachdenken (Forum: Internet - Nutzung & Gefahren - Thema: Thema zum Nachdenken) von Ramona56 am: 28.06.2017 10:38 Uhr

der Satz : " dann mache ich Schluß", den spricht man so aus, weil man nicht weiß, was da auf einem zukommt, diese Angst hat natürlich jeder Mensch.

Ein Mensch, der lebensmüde ist, wird nicht darüber sprechen, wenn er seinem Leben ein Ende setzen will. Er wird es einfach tun und dazu gehört eine ganze Menge Mut.

Denn wie Carina schon schrieb, Menschen die noch einigermaßen klar sind, die hängen an ihr Leben und setzen jede Hoffnung an das Weiterleben.

Ich denke immer an einen Satz, den mir mal eine Frau gesagt hat, die wußte das ihr Leben bald zuende ging: " Mädel (ich war damals noch sehr jung), ich erfreue mich jeden Tag, wenn ich wieder aufwache und diesen Tag erleben darf. Und dieser Satz hat sich bei mir ins Gedächtnis eingebrannt.

Im übrigen kann man sehr viele Erfahrung sammeln, wenn man in einem Hospiz ehrenamtlich als Begleiter arbeitet. Dort findet man die Antwort auf solche Fragen. Ich jedenfalls habe sie gefunden.

Über sein Leben kann nur jeder für sich entscheiden!!!

Es grüßt die Schlaefer,

die auch sehr nachdenklich über diese Thematik ist.

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von ehemaliges Mitglied am 29.06.2017 um 17:50 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:2 (Beiträge anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:29.06.2017 19:05 Uhr

 

 

 
 

Danke liebe Schlaefer

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RE: Hallo liebe Ramona, (Forum: Internet - Nutzung & Gefahren - Thema: Thema zum Nachdenken) von ehemaligen Mitglied am: 29.06.2017 17:50 Uhr

Hallo und Danke liebe Schlaefer,
Natürlich macht man nicht einfach Schluss, ich glaube "fast" jeder
hängt an seinem Leben.
Es waren nur ein paar ernste Gedankenspiele für dieses Thema.
Wie gesagt, der Tod meines Vaters und sein Leiden haben mich
sehr sensibel für dieses Thema gemacht.
Lieben Gruß
Ramona

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von Ramona56 am 29.06.2017 um 18:31 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

Mitglied: Ramona56

Beiträge: 34 - Registriert seit: 02.03.2016

 

 

 
 

Ja, das ist ein heikles Thema

antworten

RE: Hallo liebe Ramona, (Forum: Internet - Nutzung & Gefahren - Thema: Thema zum Nachdenken) von ehemaligen Mitglied am: 29.06.2017 17:50 Uhr

Da muss jeder durch, denn sterben werden wir alle. Habe für mich festgestellt, je eher man sich damit auseinandersetzt und zwar nicht nur für sich im stillen Kämmerlein, sondern auch in Gesprächen mit Ärzten und mit seinen Nächsten, desdo klarer wird es für einen selbst und es wissen auch alle bescheid. Nun wird es einem vom Gesetzgeber ja auch nicht wirklich einfach gemacht, dafür Hilfe zu beanspruchen, wenn es einem selbst nicht mehr möglich ist, einen Schlusspunkt zu setzen. Das ist sehr schade, aber auch nachvollziehbar. Also man sollte schon selbst entscheiden können, wann man aus dem Leben scheidet, aber es sollte auch eine Möglichkeit der Unterstützung dabei geben. Bin auch lebensfroh, aber wie gesagt, wenn das Ende für mich kommt, dann will ich keine Lebenserhaltung mit Maschinen und künstlicher Ernährung. Denn das ist kein selbstbestimmtes Leben mehr.

Trotzdem einen schönen Abend noch, wir leben und freuen uns auf ein hoffentlich schönes Fußballspiel.
Crowe

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von Black Crowe am 29.06.2017 um 19:05 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:2 (Beiträge anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:30.06.2017 13:25 Uhr

Mitglied: Black Crowe

Beiträge: 169 - Registriert seit: 02.02.2016

 

 

 
 

Vor einiger Zeit ...

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RE: Ja, das ist ein heikles Thema (Forum: Internet - Nutzung & Gefahren - Thema: Thema zum Nachdenken) von Black Crowe am: 29.06.2017 19:05 Uhr

... haben wir hier in den Foren darüber diskutiert, wie es Menschen in Pflegeheimen ergehen kann: Es wurde über krasse Missstände diskutiert, und Erfahrungen ausgetauscht (etliche Mitglieder haben/hatten ja Eltern, die sie bereits in Heimen unterbringen mussten).

Heute wie damals vertrete ich die Ansicht, dass es einem umso schlechter (er-)geht, je weniger Einkommen zur Verfügung steht: Wer sich Pflege "kaufen" kann, sogar private Pfleger ins Haus holen kann, die 24 Stunden zur Verfügung stehen, wer sein Haus oder seine Wohnung so umbauen kann, dass für alle Eventualitäten gesorgt ist, für den ist auch der Alltag mit Behinderungen erträglicher. Gerade habe ich in einem Artikel über unseren Altkanzler Kohl gelesen, was für ein Aufwand getrieben wurde, sein Haus in Oggersheim behindertengerecht - mit Therapieschwimmbecken, etc. - einzurichten. In einem Satz wurde beschrieben: "Geld spielte ja keine Rolle ..."

Genau so verhält es sich vermutlich auch, wenn jemand seinem Leben bewusst ein Ende setzen will. So brutal es klingt: Wer über genügend finanzielle Mittel verfügt, wird sich seine "Möglichkeiten" kaufen können: In die Schweiz fahren beispielsweise.

Aktive Sterbehilfe ist bei uns verboten. Wie es bei "Tötung auf Verlangen" (§ 216 StGB) ausgehen kann, lesen wir ja gelegentlich in den Medien.

Dass du, Ramona, deinem Vater am liebsten geholfen hättest, als du seinen Qualen zusehen musstest, ist verständlich. Ich denke, ich selbst würde dann auch nicht mehr leben wollen.

Aber spinnen wir den Gedanken wirklich mal weiter: Der Satz "Ich würde Schluss machen!" ist leicht ausgesprochen, doch selten wird dieser Gedanke zu Ende gedacht. Welche Möglichkeiten hat denn Otto Normalverbraucher, den Weg konsequent zu vollenden?! Schlaftabletten sammeln und mit diesen und einer Flasche Wodka in den Wald gehen? Stellt euch vor, Kinder finden euch!

Wer nicht mehr in den Wald gehen kann: Was kann derjenige (noch) tun, wenn er vielleicht nicht mal mehr allein aus dem Bett kommt?


Black Crowe:

Zitat:

Bin auch lebensfroh, aber wie gesagt, wenn das Ende für mich kommt, dann will ich keine Lebenserhaltung mit Maschinen und künstlicher Ernährung. Denn das ist kein selbstbestimmtes Leben mehr.




Was du beschreibst, ist ja Teil einer Vorsorge-/Patientenvollmacht. Das sollte jede/r (!) beizeiten abfassen und hinterlegen. Vor allem: Schlüssig abfassen und nicht vage Andeutungen machen!

Aber Ramona stellte die Frage in den Raum, ob bzw. wie man selbst aktiv seinen Tod herbeiführen will.



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von Carina48 am 29.06.2017 um 20:13 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7696 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

Hallo, ein dickes Dankeschön an alle

antworten

RE: Ja, das ist ein heikles Thema (Forum: Internet - Nutzung & Gefahren - Thema: Thema zum Nachdenken) von Black Crowe am: 29.06.2017 19:05 Uhr

Hallo, alle miteinander!
Ein dickes Dankeschön an alle die sich bisher an der Diskussion
um dieses Thema beteiligt haben.
Wünsche Euch allen ein
schönes Wochenende
lieben Gruß Ramona

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von Ramona56 am 30.06.2017 um 13:25 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

Mitglied: Ramona56

Beiträge: 34 - Registriert seit: 02.03.2016

 

 

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zuletzt aktualisiert am: Donnerstag, den 27. Juni 2019

  

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