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Moderator - kahate64

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Gotteserkenntnis gegen Terrorismus

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In der Zeit, in der wir jetzt leben, lugt aus allen Ritzen und hinter allen Ecken Terror hervor.
Man stellt sich die Frage: Woher kommt gerade jetzt immer mehr Terrorismus?

Ich bin davon überzeugt, Ursachen sind, dass immer mehr Menschen immer weniger an Gott glauben und dass das allgemeine Verständnis und die Achtung zu Sein und Leben in den Menschen immer mehr abnimmt und schwindet.

Dabei ist alles so einfach und absolut ausnahmslos für jeden Menschen ganz leicht und klar erkennbar:
Die wissenschaftliche Forschung geht davon aus, dass unser Universum, das All mit den Milliarden Sternensystemen und Galaxien, vor mehr als 13,7 Milliarden Jahren aus einem Urknall entstanden ist.
Was dabei wie, in welcher Art und Weise und genau "auseinander geflogen" ist, das kann bestenfalls berechnet, aber nicht durch Zeugen berichtet oder belegt werden. Aber das Universum und darin unter Milliarden anderen auch unser Planetensystem kommt daher, entstanden oder gebildet aus der gesamten "Ursuppe".

Und dann wissen wir doch ganz genau, dass es nicht nur Materie gibt, sondern dass in allem, was existiert, auch Sinn und Geist enthalten ist. Alles ist sinnvoll geordnet und gestaltet und mit Leben erfüllt. Wir gehen davon aus, dass alles Leben beseelt ist; dass z.B. auch jeder Mensch über eine unsterbliche Seele verfügt.

Neben der rein materiellen Welt gibt es auch den in allem enthaltenen und alles durchdringenden Geist; neben der materiellen Welt gibt es auch eine geistige, die spirituelle Welt (was mit Okkultismus oder mit Esoterik hier nichts zu tun hat).

Für mich führt das zwangsläufig zu der klaren Erkenntnis, dass alles, was überhaupt existiert, also die materielle Welt in Einheit mit der alles durchdringenden spirituellen Welt, dass dieses alles zusammen

GOTT ist.

Für mich geht das nun aber noch weiter:
Wenn alles, was überhaupt materiell und geistig existiert, GOTT ist, dann ist die sich ständig wandelnde Form der Gesamtheit aller Existenz, Gottes niemals endende Schöpfung, eine immerwährend neue Darstellung und Offenlegung Gottes.

Wir Menschen sind durch den Willen (die Schöpfung) Gottes aus der Gesamtheit aller Existenz als Einzelwesen hervorgegangen (Evolution); aber wir sind und bleiben Einzelteile innerhalb der Gesamtheit aller Existenz, Einzelteile in der Gesamtheit Gottes. Wir Menschen, alle ausnahmslos sind Kinder Gottes.

Aus diesen Überlegungen geht eindeutig hervor, dass alle Menschen als Teile Gottes von IHM absolut gleichberechtigt erschaffen wurden. Kein Mensch wurde von Gott mit dem Auftrag versehen, sich über andere Menschen zu erheben, sie zu unterdrücken oder sie nach eigenem persönlichen Gutdünken gar zu versklaven oder zu eliminieren.
Gott hat die Menschen aber mit persönlichem freiem Willen ausgestattet; und das genau ist das Problem!

Es gäbe keinen Terrorismus und auch keinen Krieg, wenn sich ausnahmslos alle Menschen darüber bewusst wären, dass sie als Teile der Gesamtheit Gottes absolut gleichberechtigt erschaffen wurden und existieren.
Gott hat alle Menschen zum Leben nebeneinander, miteinander und füreinander aber nicht gegeneinander erschaffen. Das steht für mich unumstößlich fest.

Und was kann man als "nur ganz kleines Licht" dazu tun, dass alle Menschen diese Wahrheit erkennen?

...fragt kahate64  smylie 

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von kahate64 am 03.08.2016 um 18:04 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:13

letzter direkter Beitrag:.. um Uhr

Anzahl Themenbeiträge:36 (Nur direkte Beiträge anzeigen)

letzter Themenbeitrag:28.08.2016 um 12:14 Uhr

Mitglied: kahate64

Beiträge: 462 - Registriert seit: 21.05.2007

 

 

 
 

Guten Abend Kahate!

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RE: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus (Forum: Glauben, Religion, Gott und der Rest der Welt - Thema: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus) von kahate64 am: 03.08.2016 18:04 Uhr

Das ist ein weites Feld Kahate!

Der Terror wird auch im Namen des „Allmächtigen Gottes“ geführt. Vor Jahrhunderten waren es die Kreuzzüge, wo im Namen Gottes gemordet wurde. Heute kämpfen im Irak und Syrien die Terroristen oder die Bokoharam in Afrika, verüben Gräueltaten im Namen der Religion!
Doch wenn man genauer hinschaut, sind es nicht die religiösen Konflikte allein, sondern es sind oft die Lebensumstände in diesen Ländern, die absolut katastrophalen Lebensumstände, wie Hunger, Not und Elend. Keine Hoffnung der dort lebenden Menschen, auf Besserung ihrer Lage. Hinzu kommt noch diverse Umweltkatastrophen, wenig Wasser, Ernteausfall u.v.m.

Für Millionen von jungen Leuten gibt es keinen Schulbesuch und keine Ausbildung und damit keine Arbeit um Ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu verdienen.
Menschen in solchen schlimmen Notlagen suchen in der Religion Zuflucht, denn diese bietet Zusammenhalt und Hoffnung, man betet, daß sich die Lage verbessert oder der Allmächtige Gott, Allah, Gnade walten und sie und ihre Kinder überleben läßt.
Die Gefahr dieser dann extrem religiösen Hinwendung ist , daß sich diese Gruppen relativ einfach instrumentalisieren lassen. Z.B. mit dem Hinweis, wenn Du die Ungläubigen tötest, ist Dir ein Platz im Paradies sicher und Du wirst belohnt werden….usw.
Mit der Religion und den falschen Predigern erreicht man viele Menschen und spannt diese dann für die eigenen Ziele ein.
So auch die Errichtung eines Islamischen Staates mit religiös motivierter unbarmherziger Gewalt.

Dem Terrorismus kann man nur begegnen, wenn man ihm die Grundlage entzieht!
Man muß die Lebensumstände in diesen Ländern verbessern. Das heißt auch, daß Krieg keine Lösung für dieses Problem sein kann, er macht nur alles schlimmer als jetzt schon ist.
Die Religion, welche es auch immer ist, ist nicht Schuld am Terror. Sie ist nur Mittel zum Zweck, sie wird vorgeschoben, so wie es auch in der Geschichte schon oft der Fall gewesen ist.
Doch wie willst Du das Menschen, die zum einem relativ großen Teil Analphabeten sind, beibringen? Ungebildete lassen sich einfach und schnell instrumentalisieren und für unlautere Zwecke und Ziele einspannen.

Einen Sieg gegen Terrorismus heißt konsequente Armutsbekämpfung, damit entzieht man dem Terrorismus den Nährboden!
Im Umkehrschluß heißt das – es dauert noch sehr lange bis der Terror besiegen werden kann. Unsere Kinder und Enkelkinder werden wohl noch lange damit leben müssen.

LG Inga







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von inga2000 am 03.08.2016 um 19:24 Uhr  Legende ausblenden

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Mitglied: inga2000

Beiträge: 475 - Registriert seit: 14.06.2015

 

 

 
 

Meine Antwort für kahate 64

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RE: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus (Forum: Glauben, Religion, Gott und der Rest der Welt - Thema: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus) von kahate64 am: 03.08.2016 18:04 Uhr

Erst einmal finde ich es gut,das Du Dich nach so langer Zeit
wieder schreibst !
Ich persönlich bin weder Atheist noch stark kirchlich gebunden,
darum ist wohl meine Antwort relativ neutral.
Meine Meinung :
Der Terrorismus ist nicht größer geworden,eher die Gläubigkeit der Menschen.
Es wird einfach behauptet,dass ein höheres Wesen das so haben will.
Sie handeln im Namen Gottes.
Du kannst Dich doch bestimmt noch an die Kreuzzüge erinnern.
Papst Urban der 2. hatte damals wohl die Leute überzeugt mit den
Worten :Gott will es .
Also,was die Wahrheit ist,das ist schwierig-
viele behaupten die Wahrheit zu kennen und wollen dann ihre Wahrheit
fanatisch durchsetzen....
viele Grüße

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von Freizeitjogger am 03.08.2016 um 19:25 Uhr  Legende ausblenden

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Mitglied: Freizeitjogger

Beiträge: 859 - Registriert seit: 17.05.2009

 

 

 
 

Was war die ursprüngliche Funktion einer Religion

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RE: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus (Forum: Glauben, Religion, Gott und der Rest der Welt - Thema: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus) von kahate64 am: 03.08.2016 18:04 Uhr

Der Dalai Lama spricht von unruhigen Dekaden.
Trotz aller Hindernisse ermutigt er gerade jetzt zu Optimus und offener Aussage dessen, was einen bewegt..
Aber auch zur Überprüfung, ob all das, was er z.B.als Angebote zur Zeitbewältigung empfiehlt, auch für die eigene Person stimmig sind.

Der Mayakalender gibt ein präzises energetisches Tageshandwerkszeug an die Hand, immer für 260 Tage gültig. Noch ca. 200 Jahre gültig entgegen kursierender Andersmeldungen.

Überlieferungen der Stammeskulturen sprechen übereinstimmend von einer Zeitenwende zum 20.12.2012.

Welchen Sinn haben also indigene oder regionale Religionen?

Sie leiten unsere individuellen Energieströme, die in der Regel in Kreisläufen geordnet sind, die den grossen kosmischen Konstellationen entsprechen. Also durchaus auch periodisch linear sind. Die Regulation im Individuum entspricht dem grossen Ganzen.

Umstellungen durch kosmisch zyklische Neuordnung/Ausrichtung, sprich systemische Umstellungen können Störungen bis hin zu Chaos verursachen.

Indigene Kulturen sprechen von grossen Zeitzyklen von 25920 Jahren. Ein solcher neuer begann am besagten 22.12.2012.
Weiterhin deuten diese Quellen noch auf ca. 30 Jahre Umbruch!

Inzwischen haben wir alle gelesen oder sogar verinnerlicht, dass eine Umstellung unserer Lebensgewohnheiten auf eine kurzzeitig überschaubare Form eine Option zur täglichen Situationsbewältigung darstellen kann.

Zusätzlich leben wir wieder Rituale und andere zyklische Gewohnheiten. Leben also intuitiv wieder in einer Art zyklischen Anfangsstadiums.

Was uns oft nicht genug gelungen ist,: die erworbenen Ängste zu integrieren. Unser Gehirn erinnert sich zunächst immer an die erste gemachte Erfahrung. Und wir können lernen, diese zu relativieren.

Es sind oft die unverdauten Erlebnisse und Ängste, die durch die jetzt wabernde, aktuelle Angstwelle wieder unbewusst angesprochen werden.

Haben wir gelernt, damit umzugehen, könnnen wir tgl. neu wieder zu innerer Balance gelangen.

Und haben wir gute Physiotherapeuten oder regelmässige Aktivitäten wie Sport, Yoga, Gartenarbeit oder auch einen 4 Pfoten Begleiter können Herz und Gemüt intensiv ausbalanciert werden.

Entscheidend ist, täglich neu aktiv das eigene Wohlbefinden individuell herzustellen.

Ob das nun innerhalb einer Gruppe oder individuell stattfindet kommt jeweils auf den einzelnen an.

Seit über 30 Jahren praktiziere ich.
"Überlieferte Religionen" (Rückbindungsweisen zur Erde) haben ihre Berechtigung, auch für unsere Kulturkreise hier in BRD.

Oft können sich neue, erweiterte Perspektiven einstellen.
Wissen wir intuitiv wieder, was für jeden einzelnen von uns stimmig ist.

Ein Versuch könnte sich immer lohnen. - Aber auch hier gilt: Gut Ding will Weile haben.

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von ehemaliges Mitglied am 04.08.2016 um 17:29 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:04.08.2016 23:04 Uhr

 

 

 
 

Du hast sehr schön geschrieben...

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RE: Was war die ursprüngliche Funktion einer Religion (Forum: Glauben, Religion, Gott und der Rest der Welt - Thema: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus) von ehemaligen Mitglied am: 04.08.2016 17:29 Uhr

allerdings habe ich es nicht verstanden.
Ich drücke es eimal in Kurzform mit meinem Verständnis aus :
Seit zirka 1-2 Millionen Jahren werden wir (als organische Wesen) in unserer Entwicklung
erst als Menschen bezeichnet.
Als die Menschen dann selbständig denken konnten,dachten sie darüber
nach,warum sie überhaupt leben und wieder sterben müssen und was das ganze soll.
So sind dann zuerst der Glaube an Götter entstanden und später haben sich dann die uns bekannten großen Religionen durchgesetzt .
viele Grüße

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von Freizeitjogger am 04.08.2016 um 23:04 Uhr  Legende ausblenden

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Mitglied: Freizeitjogger

Beiträge: 859 - Registriert seit: 17.05.2009

 

 

 
 

Terrorismus

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RE: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus (Forum: Glauben, Religion, Gott und der Rest der Welt - Thema: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus) von kahate64 am: 03.08.2016 18:04 Uhr

Terrorismus hat nichts mit Göttern zu tun, es geht um Weltherrschaft und Unterdrückung anderer Glaubensgemeinschaften oder Atheisten, Götter (Allah) dienen nur zur Rechtfertigung dieser grausamen Tötungsdelikte die zur Zeit im Namen eines "Gottes" geschehen!  smylie 

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von ehemaliges Mitglied am 05.08.2016 um 01:00 Uhr  Legende ausblenden

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ohje ....

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RE: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus (Forum: Glauben, Religion, Gott und der Rest der Welt - Thema: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus) von kahate64 am: 03.08.2016 18:04 Uhr

"Man stellt sich die Frage: Woher kommt gerade jetzt immer mehr Terrorismus?
Ich bin davon überzeugt, Ursachen sind, dass immer mehr Menschen immer weniger an Gott glauben und dass das allgemeine Verständnis und die Achtung zu Sein und Leben in den Menschen immer mehr abnimmt und schwindet."

Wer das glaubt, bringt ganz sicher einiges durcheinander.
Im Gegenteil denke ich, dass das Verständnis für und gegeneinander und die Achtung vor anderen Menschen in wachsendem Maße zunimmt. Das kann religiös-fanatischen Terrorismus natürlich nicht verhindern. Schon deswegen nicht, weil an Gott zu glauben schon zu Zeiten des alten Testamentes mit Krieg verbunden war. Schon auf der Suche nach dem gelobten Land waren die "von Gott geführten" Israelis nicht gerade zimperlich oder rücksichtsvoll.

Religion abschaffen und Sozialverhalten stärken, wäre eine Lösung.

Gott ist eine Wunschvorstellung derjenigen Menschen, die nicht begreifen wollen oder Angst vor der Erkenntnis haben, dass sie auch nur ein Teil der Evolution sind und Glück gehabt haben, dass noch kein Komet mit erdvernichtender Größe auf unsere Erde gefallen ist.

Was erklärst Du all den Eltern, deren unschuldige Kinder bspw. in Aleppo verhungern oder von Bomben zerrissen wurden ...?
Doch nicht etwa dass ein gütiger Gott sie auf dieser Weise zu sich gerufen hat ?!

Tiere, die keinen Gott haben, töten aus Hunger.
Gläubige Menschen töten aus Lust, Genusssucht, Habgier oder sonstigen niederen Beweggründen.
Und um Gottes Willen oder um ihren Glauben zu verbreiten.

Zu wenig Gottesglaube?
Na herzlichen Dank!

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von Ein Mensch am 19.08.2016 um 17:49 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:2 (Beiträge anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:21.08.2016 02:13 Uhr

Mitglied: Ein Mensch

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Respekt,

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RE: ohje .... (Forum: Glauben, Religion, Gott und der Rest der Welt - Thema: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus) von Ein Mensch am: 19.08.2016 17:49 Uhr

denn dem ist nichts hinzuzufügen!

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von ehemaliges Mitglied am 20.08.2016 um 08:45 Uhr  Legende ausblenden

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wenn alles Gott ist ...

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RE: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus (Forum: Glauben, Religion, Gott und der Rest der Welt - Thema: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus) von kahate64 am: 03.08.2016 18:04 Uhr

"Für mich führt das zwangsläufig zu der klaren Erkenntnis, dass alles, was überhaupt existiert, also die materielle Welt in Einheit mit der alles durchdringenden spirituellen Welt, dass dieses alles zusammen GOTT ist"

Mir kommt es so vor, als wenn Du, lieber kahate64, zu denen gehörst, die die Evolution gerne personifizieren.

Der sich vollziehende Wandel (den die Wissenschaft übrigens auch der Evolution zuschreibt), ist Deiner Schlussfolgerung nach dann natürlich auch "Gott".

Merke:
Wenn alle Autos Hunde sind und Hunde bellen können, dann können folgerichtig natürlich auch Autos bellen.

Interessant zu wissen wäre, warum Menschen überhaupt an der Vorstellung, es gäbe einen oder mehrere Götter,so krampfhaft festhalten.
Zu Zeiten, als man Naturphänomene, Krankheit, Wetter und dergleichen nicht erklären konnte, war ein solcher Gottglaube noch verständlich.
Dass in der Folgezeit Religion als Druckmittel genutzt wurde, um Menschen einschüchtern und verängstigen zu können, müsste/sollte seit der Aufklärungszeit eigentlich der Vergangenheit angehören.
Immer aber noch gibt es viele Menschen, die einen Pastor oder Papst brauchen, um ihr Leben erklären zu können.
Sie wissen um die vielen Verbrechen, deren Ursachen (ich sage nicht Schuld!) nachweislich in den Religionen lagen und noch liegen.

Ist Religion das Heil der Unverbesserlichen?
Wenn die Kirche meint, sie müsse Nächstenliebe predigen - nur zu!
Aber alles was darüber hinaus geht, gehört verboten.

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von Ein Mensch am 20.08.2016 um 17:07 Uhr  Legende ausblenden

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Mitglied: Ein Mensch

Beiträge: 423 - Registriert seit: 26.05.2016

 

 

 
 

Hallo Ein Mensch,

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RE: ohje .... (Forum: Glauben, Religion, Gott und der Rest der Welt - Thema: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus) von Ein Mensch am: 19.08.2016 17:49 Uhr

was bist denn Du für Ein Mensch? So wie Du schreibst kannst Du eigentlich nur überzeugter Atheist sein.
Mit Deinen Ausführungen zeigst Du ganz deutlich, dass Du meinen Überlegungen und Vorstellungen zu einem Gottesbild auch nicht nur annähernd folgen willst oder kannst und dass Du selbst hier einiges durcheinander bringst.

Das "Verständnis der Menschen für und gegeneinander und die Achtung vor anderen Menschen" nimmt ganz bestimmt NICHT in wachsendem Maße zu. Sonst gäbe es in wachsendem Maß immer weniger Auseinandersetzungen, immer weniger Kriege, immer weniger Klage- und Streitsituationen und ganz langsam auch immer weniger Elends- und Notsituationen. Aber genau das Gegenteil ist die Realität...

Der Mensch ist mit absoluter Willens- und Entscheidungsfreiheit ausgestattet und so ist jedem Menschen auch schon von Anfang an das Streben nach immer Mehr, nach persönlichem Ansehen, nach Geltung, Macht und Reichtum in die Wiege gelegt worden. Mit einer Religion hat das so noch lange nichts zu tun.

Die Menschen sind ein Teil der Evolution? Gut, man kann das so sehen, wie es die Wissenschaft bisher auch erkennen konnte. Aber wie kam denn die Evolution "ins Rollen"? Wer gab wann, wie und wo den entscheidenden Anstoß? Wie wird allem Lebendigen am Anfang Leben eingehaucht? Worauf ist das All mit den subatomaren kleinsten Teilchen bis hin zu von Menschen nicht mehr erfassbaren Größen den zurückzuführen? Auf Zufall? Ist das alles denn nicht auch von umfassendem Sinn und Geist durchzogen?

Hier an Gott zu glauben und in allem Gott zu sehen, das ist ganz sicher keine Wunschvorstellung ängstlicher Menschen. Das ist der Glaube an das, was seit Ewigkeit war und auch in Ewigkeit noch sein wird...

Der alleinige Glaube an den allmächtigen und ewigen Gott war und ist ganz sicher auch niemals mit Krieg verbunden. Derartige "Verbindungen" knüpfen nur Menschen, wenn sie ihrem unstillbaren Drang nach immer Mehr (s. oben) nachgeben und frönen und sich dabei dann auf einen Gott berufen, um sich einen "Unschuldsmantel" umzulegen mit dem lapidaren Hinweis, sie selbst können ja eigentlich gar nichts dafür...

Und worauf ist das denn wohl zurückzuführen, dass "unschuldige Kinder bspw. in Aleppo verhungern oder von Bomben zerrissen wurden..."? Daran sind doch alleine nur wir/die Menschen schuld, weil Menschen ihr Streben nach immer mehr usw. (s. oben) noch niemals in den Griff bekommen haben.
Gott schmeißt keine Bomben vom Himmel und Gott stoppt/unterbindet auch keine Hilfstransporte usw.

(Ende Teil 1 - s. weiter Teil 2 ...)

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von kahate64 am 21.08.2016 um 02:13 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:21.08.2016 02:16 Uhr

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Hallo Ein Mensch,

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RE: Hallo Ein Mensch, (Forum: Glauben, Religion, Gott und der Rest der Welt - Thema: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus) von kahate64 am: 21.08.2016 02:13 Uhr

(Teil 2)
Tiere sind genauso wie Menschen als Geschöpfe Gottes entstanden (Evolution doch, oder?). Sie sind genauso, wie jeder Mensch, Bestandteile der Gemeinsamkeit von allem Sein.
Menschen, die aus Lust, Genusssucht, Habgier oder sonstigen niederen Beweggründen töten, das sind ganz sicher keine Menschen, die wirklich an den allmächtigen ewigen Gott glauben.

Wer ehrlich an Gott glaubt, der hat in seinem Innersten schon den Hauch einer Ahnung verspürt, wie unendlich groß, allgegenwärtig und allmächtig die Gesamtheit aller Existenz, also von allem Sein, wirklich ist. In Demut wird jedem Glaubenden klar, dass er vor Gott kleiner ist als jede Mikrobe im Vergleich zu unserem Planeten. Und in Demut verlässt sich der Gläubige auf den Willen Gottes. Kein ehrlich Gläubiger Mensch hat die Absicht, seinen Glauben mit Gewalt zu verbreiten und gewaltsam einen angeblichen Willen Gottes durchzusetzen. Und frühestens jetzt erst (nach einer ehrlichen Gotteserkenntnis) kommen die sogenannten Religionen ins Spiel...

Es geht darum, dass jeder Mensch aus der Gesamtheit Gottes allen anderen gegenüber gleichberechtigt entstanden ist. Kein Mensch hat von seinem Schöpfer das Recht mitbekommen, sich über andere zu erheben, sie zu unterdrücken, zu verfolgen oder gar ihnen das Leben zu nehmen.
Nur, jeder Mensch hat seinen freien Willen und wenn er nicht zu dieser Erkenntnis kommen will...???
Wie kann man dann als kleiner Einzelner zur Befriedung der unzufriedenen Ungläubigen beitragen?

...fragt kahate64 smylie 

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von kahate64 am 21.08.2016 um 02:16 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:21.08.2016 10:42 Uhr

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Nur die Götter gehn zugrunde ...

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RE: Hallo Ein Mensch, (Forum: Glauben, Religion, Gott und der Rest der Welt - Thema: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus) von kahate64 am: 21.08.2016 02:16 Uhr

... wenn wir endlich gottlos sind!

Lieber kahate64,
Ich würde mich als Philanthrop bezeichnen.
Ein Mensch mithin, der anderen Menschen wohlgesonnen, dabei politisch wie konfessionell ungebunden ist.

Aber natürlich habe ich eine Meinung. Diese Meinung ist ziemlich sicher -davon gehe ich jedenfalls aus- von meiner Erziehung und von der Umwelt, die auf mich wirkt, beeinflusst.
Und schließlich habe ich gelernt, logisch zu schlussfolgern. D.h., das Ergebnis einer Conclusio von Prämissen abzuleiten, die nicht bloß aus Glauben oder Nichtglauben bestehen, sondern aus bewiesenen Realitäten. Das Andere nämlich ist Sache der Religionen.

Und wenn der Mensch tatsächlich -wie du (übrigens ziemlich lapidar) behauptest- mit "absoluter Willens- und Entscheidungsfreiheit ausgestattet ist", dann findet diese Freiheit spätestens in den Religionen ihre Grenzen. Übrigens nicht nur dort. Auch die Vernunft ist ein die Entscheidungsfreiheit determinierendes Element.

Das Menschen Teil der Evolution sind, ist keineswegs schon oder allein deswegen zweifelhaft, weil die Evolution zu begründen (meint "in-Gang-zu-setzen"), eine weitere, zusätzliche Ursache bedarf. Und wenn doch, dann muss diese Ursache nicht zwangsläufig deswegen eine göttliche sein, weil wir Menschen es in den wenigen Jahren, in denen wir uns systematischen Wissenschaften bedienen, noch keine Antwort darauf geben können.

Aber die Beantwortung der von Dir gestellte Frage kann ja auch niemals eine endliche sein. Denn wenn alles auf einen Gott zurückzuführen ist, dann bleibt problematisch, woher sich dieser Gott ableitet oder abgeleitet hat!

Es ist -jedenfalls rhetorisch betrachtet- eine Phrase, "in Allem Gott zu sehen" sei der Glaube an das, was seit Ewigkeit war und in Ewigkeit noch sein wird.
Ewigkeit ist der Glaube an Grenzenlosigkeit! Eine schöne Sache, die man immer für und gegen alles verwenden kann, solange sich niemand etwas Konkretes darunter vorzustellen vermag.

weiterlesen ...

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von Ein Mensch am 21.08.2016 um 10:42 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:21.08.2016 10:42 Uhr

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Teil 2

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RE: Nur die Götter gehn zugrunde ... (Forum: Glauben, Religion, Gott und der Rest der Welt - Thema: Gotteserkenntnis gegen Terrorismus) von Ein Mensch am: 21.08.2016 10:42 Uhr

Und schließlich kann es verschiedene Ursachen haben, dass Gott keine Bomben von Himmel wirft.
Möglicherweise gibt es gar keinen Gott.
Oder er kann keine Bomben bauen, weil er als Geist materiellen Dingen nicht zugänglich ist
Oder die Menschen, die letztlich durch den von ihm gesetzten Urknall entstanden waren, sind ihm gleichgültig?
Als allmächtiger Gott könnte er ja eingreifen. Wozu, warum? Ist nicht seine Sache?
Vielleicht genügt ihm auch, dass er einmal einen (Ur-)Knall veranlaßt hatte und die Folgen nicht mehr zu beherrschen in der Lage ist ...

Vorstellbar ist ja auch, dass er die Elemente als Waffe (oder als Erziehungsmittel) nutzt. Ich denke da an Noah! "Ich schuf die Menschen, doch ich weiß nicht mehr warum. Seit dem ersten Tag gibt´s Kriege nur und Mord - ich schick ein bischen Wasser und ich spül sie alle fort!"

Na ja - und wer sich die Mühe macht, die Offenbarungen des Johannes am Ende des neuen Testaments zu lesen, der wird vermutlich dankbar dafür sein, dass Dein Gott es bis dato den Menschen überlassen hat, sich zu bekriegen und sich zu entsorgen.
Gehen Menschen deswegen in die Kirche, um ihm im Gebet dafür zu danken?
"... sondern erlöse uns von dem Bösen", "... dein Wille geschehe!"
Bloß nicht, kann ich dem nur hinzufügen.
Denn wenn alles Leid und alle Not, die allein mit religiösem Hintergrund in Gottes Namen geschehen ist, sein Wille war, dann kann er gerne theologische Theorie bleiben und sollte sich künftig besser aus dem Erdenleben raushalten.

Was Tiere wie Menschen als die Geschöpfe Gottes betrifft, so haben wir Menschen uns erst zu (mehr oder weniger vernünftig) denkenden Wesen entwickelt. Als solche sind wir evolutional nichts Besonderes, sondern wie alles andere auch nur ein kleiner Teil allen Seins!

Wie man aber allen ernstes behaupten kann, dass Menschen, die aus Habgier oder sonstigen niederen Beweggründen töten, ganz sicher nicht an den ewigen und allmächtigen Gott glauben, macht mich sprachlos.
Siehst Du keine Nachrichten?
Willst Du sagen oder einräumen, dass die christlichen Kirchenfürsten über Jahrhunderte hinweg nicht an den allmächtigen Gott geglaubt hatten, als sie mordend ins heilige Land eingefallen sind, Hexen verbrannt und Kriege geführt haben?

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von Ein Mensch am 21.08.2016 um 10:42 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:23.08.2016 10:44 Uhr

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