Sie befinden sich hier

in der Kategorie aktuelle Themen - zur Forumübersicht

im Forum Tagespolitik - zur Themenübersicht

Moderatoren - Moderatorenteam

>> Neues Thema im Forum eingeben und diskutieren

<<<

Seite: 1 2 3 

>>>

Thema: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar

 

 
 

Sorry Vilde,

antworten

RE: Hat mal jemand (Forum: Tagespolitik - Thema: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar) von vildemor am: 17.09.2015 15:24 Uhr

da bin ich anderer Meinung!!!

Klar, ich fände es auch viel besser, wenn man die armen Menschen, die viel durchgemacht haben, erstmal zur Ruhe kommen ließe, bevor man sie mit unseren ´deutschen Gepflogenheiten´ konfrontiert. Aber bei der derzeitigen Einwanderungsflut, die Deutschland z.Zt. überrollt, können wir uns doch gar keine ´Schmusekurse´ mehr mit den Flüchtlingen erlauben..... weil es inzwischen viel zu viele sind, die in kürzester Zeit zu uns gekommen sind und noch kommen werden!!!

Was ist so verkehrt daran, daß Menschen, die bei uns Zuflucht suchen und leben wollen, SOFORT darüber aufgeklärt werden, wie das Leben in Deutschland abläuft und daß sie sich, egal, welchen Glauben sie haben, ganz schnell an unser deutsches Leben anpassen müssen?? Sorry, aber ich will in Deutschland auch in Zukunft mein ´deutsches Leben´ leben und nicht durch irgendwelche Moscheen und Muezzin aus´m Schlaf gerissen werden!!! Sorry, aber so weit geht meine Mitmenschlichkeit nicht, daß ich mein Leben radikal verändern will.

Nee Leute, ich will in meiner Stadt HB nicht noch mehr Afrikaner, arabische und islamische *Clan´s oder Sippen* haben, weil wir in HB seit vielen Jahren sehr viele ausländische Gangster haben (und es werden immer mehr!!) , die auf uns Steuerzahlerkosten leben und ´Stütze´ bekommen, aber nebenbei sehr lukrative Drogengeschäfte, Prostitution usw. betreiben... und das sind nicht nur einige wenige, sondern ganze Clan´s, die die unfähige HB Politik seit vielen Jahren nicht in den Griff bekommt!!! Diese Leute, die sich ständig vor Gericht verantworten müssen, die haben nicht mal Respekt vor unserer Staatsgewalt..... sorry, aber auf solche durchgeknallten Menschen will ich und die Mehrheit unserer Bevölkerung verzichten!!!!

Keine Ahnung, wie wir mit der neuen Flüchtlingsflut umgehen sollen, unter denen nicht nur dankbare, arbeitswillige und arbeitsfähige Menschen sind, sondern auch sehr viele Analphabeten, die nie einen Job in Deutschland bekommen werden.

tschüssii minkari.....

Auf diesen Beitrag antworten - ausdrucken

von ehemaliges Mitglied am 19.09.2015 um 12:29 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:19.09.2015 16:10 Uhr

 

 

 
 

Gerade um Parallelgesellschaften

antworten

RE: Sorry Vilde, (Forum: Tagespolitik - Thema: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar) von ehemaligen Mitglied am: 19.09.2015 12:29 Uhr

zu vermeiden und ebenso, dass junge Männer ihr vielleicht etwas arg archaisches Frauenbild hier auf Frauen anwenden wollen, ist es wichtig, nicht mit der Keule zu kommen. Es ist meine eigene Erfahrung: Je mehr man in mir im Ausland den hässlichen DEutschen sehen wollte, desto mehr fühlte ich mich dazu provoziert, so zu reagieren (d.h. rechthaberisch, besserwisserisch, pedantisch, arbeitsam usw. usw.). Es ist eine alte ERkenntnis der sozialpsychologischen Forschung: Wer wir sind, bestimmen nicht zuletzt auch die Anderen. Deshalb spricht man von Kulturschock, wenn du in ein recht fremdes Land kommst (vor allem, wenn du nicht Tourist bist, der weiß, dass er bald wieder zurück und dorthin geht, wo die Welt für ihn sozusagen wieder ´normal´ ist!)
Plötzlich sehen in dir die Leute jemanden, den du selbst und deine bisherigen Freunde, Familie usw. nie in dir gesehen haben. Du fragst dich selbst: Wer bin ich jetzt? Eine ziemlich schizophrene Situation( die ich aus eigener Erfahrung aus Afrika kenne)
Leute im Schockzustand gilt es behutsam anzusprechen, um das REsultat zu haben, das man sich wünscht: Nämlich gegenseitiges Verständnis. Und die jetzt Angekommenen sind nicht nur im Kultuschockmodus, sondern auch noch von Kriegshandlungen traumatisiert. Da würde jede Art solcher Belehrung nur Verwirrung erzeugen, wenn nicht Schlimmeres: Abwehr, das Gefühl abglehnt zu werden, und damit Rückzug. Und eventuell sogar Aggressionen hervorrufen, von denen diese Leute aufgrund ihrer Erbenisse, bis sie hierher kamen, eh schon genug aufgebaut haben dürften.
Darum also, lb Minkari, ist man gut beraten, behutsam vorzugehen. Sonst geht der Schuss nach hinten raus. Und das will keiner.
Gruß Vilde

Auf diesen Beitrag antworten - ausdrucken

von vildemor am 19.09.2015 um 16:10 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:19.09.2015 19:14 Uhr

Mitglied: vildemor

Beiträge: 1224 - Registriert seit: 13.01.2010

 

 

 
 

@ Vilde

antworten

RE: Gerade um Parallelgesellschaften (Forum: Tagespolitik - Thema: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar) von vildemor am: 19.09.2015 16:10 Uhr

vielen Dank für Deinen letzten Beitrag, er spricht mir aus der Seele.
Möchte nur noch hinzufügen,dass traumatisierte Menschen erst einmal einen Rückzugsraum benötigen, in dem sie zur Ruhe kommen können.
Sie brauchen viel Hilfe und Verständnis, um mit den Schreckensbildern in ihren Köpfen fertig zu werden. Jahrelanges Kriegsgeschehen mit Verlust von Angehörigen oder guten Freunden und Nachbarn, die wochenlange Flucht, alles zusammen muss erst verarbeitet werden.
Da kann man doch nicht mit dem Grundgesetz um die Ecke kommen und vielleicht auch noch mit dem erhobenen Zeigefinger.

Eine syrische Frau ist mir in den Arm gefallen, hat schrecklich geweint und gelacht, sie hat so viel Schlimmes auf ihrer Flucht erlebt, dass sie es nicht glauben konnte, dass es Menschen auf der Welt gibt, die sie als Mensch willkommen heißt.

Ich frage mich bei all den vielen Ansichten hier im Forum,...wer von uns kann sich überhaupt vorstellen, was es bedeutet zu flüchten, die Strapazen auf sich zu nehmen und mit nichts in einem fremden Land anzukommen.
Für mich sind es in erster Linie Menschen, die zu uns kommen und man sollte sie auch als Mensch behandeln.

Bewußt äußere ich mich nicht, wer Schuld an dieser Völkerwanderung hat, da gäbe es sehr viele zu benennen, unter anderem auch unser "gutes altes Old Germany".

Gruss
mulle

Auf diesen Beitrag antworten - ausdrucken

von ehemaliges Mitglied am 19.09.2015 um 19:14 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:2 (Beiträge anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:19.09.2015 20:26 Uhr

 

 

 
 

Das eine ...

antworten

RE: @ Vilde (Forum: Tagespolitik - Thema: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar) von ehemaligen Mitglied am: 19.09.2015 19:14 Uhr

... muss das andere doch nicht ausschließen?!


Zitat:

Eine syrische Frau ist mir in den Arm gefallen, hat schrecklich geweint und gelacht, sie hat so viel Schlimmes auf ihrer Flucht erlebt, dass sie es nicht glauben konnte, dass es Menschen auf der Welt gibt, die sie als Mensch willkommen heißt.





Genau das garantiert ihr doch unser Grundgesetz?!
Und garantiert ihr nicht das gerade auch, dass eine "multiethnische Männerhorde" hier nicht Mittelalter spielen darf? (Zitat aus dem FAZ-Artikel)

Natürlich sollst du der weinenden syrischen Frau, die in deinem Arm liegt, nicht mit kopierten Regelwerken vor der Nase herumfuchteln; das wäre ja völlig bescheuert. Aber so lese ich den Artikel auch nicht.

Ich bin aber immer dafür, dass man Dinge auch zuende denken sollte.
Nur "ein guter Mensch sein" reicht nicht auf lange Sicht.


Zitat:

Es ist mittlerweile unbestritten, dass der Umgang mit muslimischen Einwanderern in der jungen Bundesrepublik ein schweres Versäumnis war. Im Jahr 2015 sollten Politik und Gesellschaft klug genug sein, um einzusehen: Die meisten derer, die jetzt kommen, sind keine Gäste.

Sie werden über kurz oder lang Bürger dieses Landes werden. Deshalb dürfen wir die gewaltige kulturelle Kluft zwischen Pommern und dem Punjab nicht kleinreden.
[...]
Die Flüchtlinge kommen aus Staaten, die vom Islam geprägt sind. Das wird Deutschland in den kommenden Jahren verändern. Das muss nicht Schlechtes sein. Deutschland hat sich immer und zu allen Zeiten geändert, wie jedes Land. Damit Deutschland sich ändert und dennoch bleibt, wie es ist, müssen wir aber nach Kräften darauf Einfluss nehmen, wie es sich ändert. Sonst schaffen wir das nicht.




"Das muss nichts Schlechtes sein" - eben!


Carina

Auf diesen Beitrag antworten - ausdrucken

von Carina48 am 19.09.2015 um 20:13 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

Mitglied: Carina48

Beiträge: 8050 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

Vilde und Mulle,

antworten

RE: @ Vilde (Forum: Tagespolitik - Thema: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar) von ehemaligen Mitglied am: 19.09.2015 19:14 Uhr

klar wäre es viel besser, die Asylanten in Deutschland erstmal zur Ruhe und ankommen zu lassen, ihnen Zeit zu geben, wieder zu sich selbst zu kommen und sich zu besinnen.

Aber bei der großen Menschenmasse, die gerade zu uns gekommen ist und noch kommt, ist das doch gar nicht möglich. Keiner von den Helfern hat neben der Aufnahme noch die Zeit (und Ausbildung), um sich 'in aller Ruhe' um jeden einzelnen traumatisierten Flüchtling zu kümmern und sich ihren Leidensweg anzuhören. Davon mal ganz abgesehen, wird ein traumatisierter Mensch nicht durch ein einziges mitfühlendes Gespräch 'enttraumatisiert', sondern es kann Jahre dauern, bis er sich von den schockierenden Erlebnissen erholt .... aber viele erholen sich davon nie und leiden bis zum Lebensende.

Ne, Mulle, ich kann mir (zum Glück) kein Bild davon machen, was viele Flüchtlinge auf sich genommen haben, um nach Deutschland zu kommen und bin froh darüber, daß mir das bisher erspart geblieben ist!!! Trotzdem bin ich der Meinung, daß die Flüchtlinge umgehend darüber aufgeklärt werden müssen, wie das Leben in Deutschland läuft, denn die Menschen kommen in einen ihnen völlig unbekannten Kulturkreis und müssen sich dem 'so schnell wie möglich anpassen', um ihr Leben ohne Staatshilfe in Deutschland bestreiten zu können und auf eigenen Füßen zu leben.

Natürlich weiß ich, daß das ein frommer Wunsch ist, denn Deutschland hat seit zig Jahren sehr viele Asylanten, die sich hier in vielen Jahren noch nicht integriert haben (warum auch immer??) und immer noch kein einziges Wort deutsch sprechen, aber 'Stütze' vom Staat beziehen... Mulle, Vilde glaubt ihr allen Ernstes, daß sich das mit der jetzigen Flüchtlingswelle ändern wird??? Sorry, ich glaub's nicht und warte gedanklich schon auf die nächste Steuerhöhung, denn irgendwer muß das ganze Prozedre schließlich finanzieren und wenn nicht die hart arbeitende Bevölkerung, wer dann???

tschüssii minkari

Auf diesen Beitrag antworten - ausdrucken

von ehemaliges Mitglied am 19.09.2015 um 20:26 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:19.09.2015 21:03 Uhr

 

 

 
 

Es kommen ja nicht ...

antworten

RE: Vilde und Mulle, (Forum: Tagespolitik - Thema: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar) von ehemaligen Mitglied am: 19.09.2015 20:26 Uhr

... ausschließlich Kriegsflüchtlinge zu uns! Viele Menschen geben sich als Syrer aus und kommen aus sehr vielen anderen Ländern!
Und scheinbar kontrolliert das niemand!!!

Die pakistanische Familie, die ich betreut habe, der Mann ist erst ein paar Monate hier, die Frau und die Kinder 6 Wochen, fliegen z.B. im November für 2 Monate in ihre Heimat und machen dort Urlaub, hab ich gerade erfahren! Ich habe tausend Fragezeichen im Kopf und konnte mir bisher niemals 2 Monate Urlaub leisten!!!
Was ist mit den Jugendlichen, die ohne Eltern hierher kommen und nur Drogen, Partys, usw. im Kopf haben? Bitte nicht falsch verstehen, es sind natürlich nicht alle so! Aber ich kann die Beiträge von Minkari schon verstehen!!! Eine Freundin von mir wohnt in einem Dorf an der Nordsee (3000 Einwohner). Da hat der Bürgermeister und der Polizeichef in einer Sitzung alle Bewohner gefragt, ob sie einverstanden sind, wenn noch Flüchtlinge aufgenommen werden! Warum werden wir nicht auch in Bremen und Berlin gefragt??? Hier werden z. Z. viele Geschäfte geschlossen, weil mehr Kunden kommen, die nicht bezahlen, als die, die bezahlen!
Im Fernsehen sieht man fast ausschließlich nur Männer, die auf der Flucht sind, Frauen und Kinder werden dann auch noch nachkommen!

Ich las gestern in der Zeitung, dass TBC und Lepra wieder im Anmarsch sind. Ein langjähriges Ahanomitglied arbeitete in der Sicherheit und musste auch Flüchtlingsheime sichern. Er hat sich einen unbekannten Virus in den Augen eingefangen, konnte nicht mehr sehen. Es wird langsam besser (nach vier Wochen), aber seinen Job ist er los, weil die Krankheit noch länger dauern wird!
Dafür bettelt man immer mehr um Ehrenamtliche. Was ist, wenn die wegen ihres Alters schon Krankheiten haben und nun auch noch Krankheiten bekommen, die die Ärzte gar nicht mehr auf dem Schirm haben??? Will ich das, habe ich mich gefragt, nein, das will ich nicht!!!

Liebe Grüße
FrauHexe1900

Auf diesen Beitrag antworten - ausdrucken

von Hexe1900 am 19.09.2015 um 21:03 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:19.09.2015 22:14 Uhr

Mitglied: Hexe1900

Beiträge: 11061 - Registriert seit: 16.08.2007

 

 

 
 

Hat sich ....

antworten

RE: Es kommen ja nicht ... (Forum: Tagespolitik - Thema: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar) von Hexe1900 am: 19.09.2015 21:03 Uhr

.... eigentlich in den letzten 70 Jahren irgendwas verändert?

https://www.youtube.com/watch?

Jaaaa!

Heute kann man direkt überweisen!  smylie 

Aber ansonsten

https://www.youtube.com/watch?

hat sich irgendwie nichts verändert.

Nur endloses Gerede, Parolen und Peinlichkeiten.

Mit satirisch,
lieben Grüßen
der Eissendorfer  smylie 

Auf diesen Beitrag antworten - ausdrucken

von ehemaliges Mitglied am 19.09.2015 um 22:14 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:20.09.2015 12:25 Uhr

 

 

 
 

Beschwichtigungspolitik hilft uns nicht weiter!

antworten

RE: Hat sich .... (Forum: Tagespolitik - Thema: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar) von ehemaligen Mitglied am: 19.09.2015 22:14 Uhr

Zitat:

Buschkowsky ist ein Sozialdemokrat alter Schule, einer, der von "meinen Kindern" spricht, wenn er die Neuköllner Jugend meint, einer, der Chancengerechtigkeit will und unerschütterlich glaubt an die Möglichkeit sozialen Aufstiegs durch Bildung und Fleiß. Doch die neuen Herausforderungen mit sozialem Elend und den Verlockungen islamistischer Radikalisierung passen nicht mehr in dieses überlieferte sozialdemokratische Aufstiegsmodell. Insofern ist das stern-Gespräch mit dem Neuköllner Bürgermeister auch ein Hilferuf - der Hilferuf eines Kommunalpolitikers, der sieht, dass die soziale und politische Balance bedroht ist - nicht nur in seinem Stadtteil, sondern in ganz Deutschland.



(Hervorhebung von mir)

Quelle:
http://www.stern.de/politik/de


Was minkari schreibt, ist leider in Bremen (und anderswo!) Realität:

http://www.sueddeutsche.de/pan

Auch eine Folge von Versäumnissen und verfehlter Politik.
Das lässt sich nicht wegdiskutieren.

Und ich bin immer noch der Meinung, dass den vielen ankommenden Menschen - neben dem Willkommen! - beizeiten aufgezeigt werden sollte, welche Werte hier bei uns gelten (siehe Eingangsbeitrag).
(Manche - vor allem Frauen und Kinder - werden ja durch unser Grundgesetzt geschützt, das sollte auch nicht vergessen werden!)

Das meine ich überhaupt nicht feindselig oder mit dem erhobenen Zeigefinger - aber wir sollten die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen!

Carina

Auf diesen Beitrag antworten - ausdrucken

von Carina48 am 20.09.2015 um 12:25 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:20.09.2015 17:15 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 8050 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

Wir leben in einem Rechtsstaat

antworten

RE: Beschwichtigungspolitik hilft uns nicht weiter! (Forum: Tagespolitik - Thema: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar) von Carina48 am: 20.09.2015 12:25 Uhr


Die Redaktion der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY" wollte einen Beitrag nicht ausstrahlen, weil der mutmaßliche Täter dunkelhäutig war und das die Flüchtlingsdiskussion angeblich nur unnötig anheizen könnte. Der Beitrag wurde ausgestrahlt.

Unsere Willkommenskultur kann keine Straftaten billigen. Was gegen gültige Gesetze und Rechtsordnungen verstößt, ist nicht erlaubt.
Unsere Gutmütigkeit darf nicht so weit führen, dass wir unser Rechtssystem aushöhlen lassen. Das sollte eigentlich keine Frage sein.

Die Moral, die wir zeigen, vermitteln wir weiter und wünschen, dass sie auch uns gegenüber eingehalten wird. Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist es für Belehrungen zu spät.

Gruß
Novellist

Auf diesen Beitrag antworten - ausdrucken

von ehemaliges Mitglied am 20.09.2015 um 17:15 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:21.09.2015 10:38 Uhr

 

 

 
 

Wir sind ja einer Meinung,

antworten

RE: Wir leben in einem Rechtsstaat (Forum: Tagespolitik - Thema: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar) von ehemaligen Mitglied am: 20.09.2015 17:15 Uhr

daß es wichtig ist, bestimmte Regeln zu vermitteln und wie die Dinge hier laufen. Ich meine bloß: Damit dieses Infos auf guten Boden fallen, ist erst einmal das Gefühl zu vermtteln: Du bist willkommen. Ich möchte dich kennen lernen. Um bei meinem Beispiel mit der Hausordnung zu bleiben: Wenn ich jemand gleich beim Eizug damit komme, sind das Leute, mit denen ich eigentlich nicht feundschaftlich verkehren will, sondern deren Einzug ich mit äußerstem Misstrauen betrachte und von denen ich annehme, dass sie sich eh nicht an die Hausordnung halten werden. Es ist eine Art Abwehreaktion. Und leider ist es das beste Rezept dazu beizutragen, dass sie sich nicht an die Hausordnung halten werden. .

Die Fehler der Vergangenheit bei Zuwanderung bestanden u.a. auch darin, dass man entweder die Bedürfnisse der Leute überhaupt nicht beachtete (z.B. die Kinder in der Schule ignorierte) oder man Forderungen stellte, ohne die Hand auszustrecken. Integration ist ein Prozess, der auf beiden Seiten vor sich gehen muss. Er kann nie einseitig darin bestehen, indem man sagt: Nun bist du hier, nun musst du dich anpassen. Gerade um Rückzug in Parallelgesellschaften zu vermeiden, wären wir gut beraten, diesen Fehler nicht zu widerholen. Aber klar, es ist alles andere als einfach. Siehe das mit den Krankheiten.

Hexe, ja das mit den langen Heimfahrten hat schon öfter für böses Blut gesorgt. In manchen Ländern wird den Leuten dann die Asylberechtigung genommen. Aber ich hab dafür Verständnis. Es ist ja kein Urlaub. Sondern eine Art Auftanken an Lebensenergie. Wenn man seine Heimat und seine Angehörigen seit JAhren nicht gesehen hat, fängt man irgendwan an, aphatisch und depressiv zu werden. Der eine verkraftet diese Trennung besser, der andere schlechter. Es sind meist übrigens die Frauen, die unbedingt heim wollen und schwer leiden, auch psychosomatisch, wenn sie es nicht können.
Gruß Vilde

Auf diesen Beitrag antworten - ausdrucken

von vildemor am 21.09.2015 um 10:38 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:2 (Beiträge anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:22.09.2015 13:48 Uhr

Mitglied: vildemor

Beiträge: 1224 - Registriert seit: 13.01.2010

 

 

 
 

Hallo Vilde ...

antworten

RE: Wir sind ja einer Meinung, (Forum: Tagespolitik - Thema: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar) von vildemor am: 21.09.2015 10:38 Uhr

... Deine Worte:
"Es ist ja kein Urlaub. Sondern eine Art Auftanken an Lebensenergie. Wenn man seine Heimat und seine Angehörigen seit JAhren nicht gesehen hat, fängt man irgendwan an, aphatisch und depressiv zu werden."

In meinem Fall geht es nicht um Jahre, sondern um Wochen! Der Mann ist 5 - 6 Monate hier und die Frau mit den Kindern 7 - 8 Wochen!
Da frage ich mich schon, warum sie als "Flüchtlinge" hierher gekommen sind???

Gruß
FrauHexe1900

Auf diesen Beitrag antworten - ausdrucken

von Hexe1900 am 22.09.2015 um 07:13 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

Mitglied: Hexe1900

Beiträge: 11061 - Registriert seit: 16.08.2007

 

 

 
 

Macht das denn jemand?

antworten

RE: Wir sind ja einer Meinung, (Forum: Tagespolitik - Thema: Das Grundgesetz ist nicht verhandelbar) von vildemor am: 21.09.2015 10:38 Uhr

Zitat:

Er kann nie einseitig darin bestehen, indem man sagt: Nun bist du hier, nun musst du dich anpassen.




Bisher lese ich (und sehe ich in Fernsehberichten) von "Willkommenskultur", welche die Menschen mit Zuwendung(en) jeglicher Art (menschlich, materiell) begrüßt. Da hat ja noch niemand mit Kopien des Grundgesetzes gewedelt.

Aber die Flüchtlinge müssen doch irgendwo "amtlich" registriert werden, um (auch) die Segnungen unseres Sozialstaats genießen zu können? Da wäre sicherlich ein Ansatz, ein paar "Grundsätze" aufzuzeigen.

Im Kleinen kann es schon so gehen: Ich las am Wochenende von einem deutschen Bürger, alleinlebend in einer 120-qm-Wohnung, der sein Heim immer wieder für eine oder mehrere Nächte für Flüchtlinge zur Verfügung stellt. Nach anfänglichen Ängsten (da standen plötzlich 1,90 m große Ägypter vor seiner Tür ... er fürchtete schon, nächtens gemeuchelt zu werden...) empfindet er es als völlig normal, sein Zuhause mit Mitbewohnern auf Zeit zu teilen.

Den afghanischen Frauen, die sich nach einem "Nebentisch" umsehen, bedeutet er beispielsweise, dass sie sich gemeinsam mit ihm und anderen Männern an einen Tisch setzen können (ist hier so üblich!). Kulturschock? Vielleicht! Aber ich denke schon, dass von Beginn an die Rücksichtnahme auf Gepflogenheiten keine Einbahnstraße sein sollte.

Sicherlich sind viele Begegnungen und Gespräche wichtig (und nötig)!

Irgendwo im Artikel wurde dann noch erwähnt, dass dieser gastfreundliche Herr jüdischen Glaubens ist. Seine Kippa liegt irgendwo im Wohnzimmer herum. Seine Äußerung dazu: "Damit müssen sie (die Flüchtlinge!) klar kommen!"

Gerade weil Deutschland zurzeit von solchen Massen überrannt wird, finde ich es wichtig, unsere Werte nicht hintenan zu stellen.

Carina

Auf diesen Beitrag antworten - ausdrucken

von Carina48 am 22.09.2015 um 13:48 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:23.09.2015 11:38 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 8050 - Registriert seit: 12.03.2007

 

<<<

Seite: 1 2 3 

>>>
zurück zurück

In den Themen blättern

weiter weiter

Anzeige

Gehirn-Jogging und Gedächtnistraining - Gehirn und Gedächtnis - Gehirntraining - Sudoku - Kakuro

Partnervermittlung - Partnerbörse - Partnersuche - Babysitterbörse - Leihoma

Ferienunterkunft - Ferienhaus - Hotel - Reisepartner - Reiseberichte

Rezepte - Online-Rezeptbuch - Rezepte von Oma - Weihnachtsplätzchen wie zu Omas Zeiten

Pflegebörse - Pflegevermittlung - Wohngemeinschaft - Berufstest - Seniorenchat

Gesundheit - Fit im Alter - Diabetes - Demenz und Alzheimer

Freizeittreff - München - Freizeittreff - Berlin - Foren und Unterhaltung für alle ab 55

Kontakt - Weiterempfehlen - Sitemap - Werbung - Hilfethemen

Impressum - Bilderrechte - AGB - Datenschutz

www.ahano.de - www.senioren-reisezeit.de - www.oma-gesucht.de

© 2005 - 2021 by endlich55.de ahano.de.

Das Internetportal für alle ab 50, ältere Menschen und Senioren. Alle Rechte vorbehalten.

Senioren-Portal - ahano.de - Internet für alle ab 50plus, Senioren und Junggebliebene

Auf dem Internet-Portal ahano.de können alle über 50 und Senioren miteinander kommunizieren, Erfahrungen austauschen und sich so informieren, wie es ihnen angenehm ist. Die Seiten werden zusammen mit erfahrenen Menschen und Senioren entwickelt und ständig überarbeitet und aktualisiert.

zuletzt aktualisiert am: Samstag, den 06. März 2021