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Wie geht es weiter in Sachen Krankenpflege?

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Es gab im Vorfeld der letzten Wahlen mal einen sehr eindrucksvollen Auftritt eines Pflegerazubis, der bei einer Wahlkampfveranstaltung, der letzten und jetzigen Kanzlerin Dr. A. Merkel, einige sehr harte Wahrheiten sagte und unbequeme Fragen stellte und auf ihre allgemeingültigen Antworten energisch widersprach.
https://www.youtube.com/watch?
Das war schon heftig, aber es ist gut wenn es solche Menschen noch gibt in Deutschland.
Kenne auch jemanden, die in der Altenpflege arbeitet und oft bis zum umfallen und auf Kosten ihrer eigenen Gesundheit. Habe ihr schon des öfteren dazu geraten, doch etwas kürzer zu treten um sich nicht selbst zu einem Pflegefall zu „qualifizieren“. Dann antwortet sie mir immer, dass es nicht möglich ist, denn wenn sie sich krank meldet, dann ist kein Ersatz da und die Pflegebedürftigen sind noch ärmer dran. Das war im letzten Jahr, in diesem Jahr habe ich sie gefragt, ob bei ihr von der Regierung sofort zugesagten 16.000 neuen Pflegekräfte (das entspricht 0,6 Pfleger/Einrichtung) bei ihrem Heim schon angekommen seien. Sie sagte mir, das ihr Arbeitgeber wohl einstellen möchte, aber keine Arbeitskräfte findet.
Wenn man einige der Ursachen dafür erfahren möchte, kann ich nur empfehlen sich diese Reportage einmal anzuschauen:
http://www.ardmediathek.de/tv/
Nun bin ich ja einmal gespannt, wie die neue alte Groko auf dieses Thema reagiert.
Bisher fällt der neue Minister Jens Spahn (CDU) nur durch markige Sprüche etwas abseits seines Ressorts auf, u.a.
„Die gesetzliche Grundsicherung wird mit großem Aufwand genau bemessen und regelmäßig angepasst. Hartz IV bedeutet nicht Armut, sondern ist die Antwort unserer Solidargemeinschaft auf Armut. Diese Grundsicherung ist aktive Armutsbekämpfung! Damit hat jeder das, was er zum Leben braucht.“ (Jens Spahn im „Berliner Morgenpost“-Interview) oder auch
„Wer kann sich schon ein Schützenfest ohne Bier, Neujahr ohne ein Glas Sekt oder auf der anderen Seite einen Joint in der Opernpause vorstellen? Und überhaupt: Jesus hat damals schließlich Wasser in Wein verwandelt und nicht trockenes Gras in schwarzen Afghanen.“ (Jens Spahn in einem Gastbeitrag für die „Huffington Post“)
Vielleicht tu ich ihm auch Unrecht und er ist fleißig am arbeiten um diesen Misstand zu beseitigen.
Gibt es dazu eine Art Monitoring in dem man sich nach dem Sachstand erkundigen kann,oder muß man mit der Hoffnung leben, er wirdes schon richten?

Schönen Abend @all
Crowe

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von Black Crowe am 16.04.2018 um 18:12 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:3

letzter direkter Beitrag:.. um Uhr

Anzahl Themenbeiträge:9 (Nur direkte Beiträge anzeigen)

letzter Themenbeitrag:19.04.2018 um 12:18 Uhr

Mitglied: Black Crowe

Beiträge: 169 - Registriert seit: 02.02.2016

 

 

 
 

Alten- und Krankenpflege...........

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RE: Wie geht es weiter in Sachen Krankenpflege? (Forum: Politik - Thema: Wie geht es weiter in Sachen Krankenpflege?) von Black Crowe am: 16.04.2018 18:12 Uhr














Zur Alten- und Krankenpflege in Deutschland fällt
mir leider nichts Gutes ein :

Die Pflegeheimplätze sind sehr teuer, die Betreuung
oft schlecht, die Löhne für das Pflegepersonal
sind zu niedrig, die Arbeitsbedingungen erbärmlich,
es herrscht Pflegenotstand bei Kranken sowie
Alten und oft wird das Pflegegeschäft zur Abzocke.
Heikle Themen, wie das fixieren oder ruhig stellen
mit Psychopharmaka bei Menschen mit Demenz
möchte ich gar nicht weiter ausführen.

Die guten Bewertungsnoten der Heime werden nach
dem Fließband-Prinzip vergeben, wer die Wahrheit
herausfinden möchte, der sollte den örtlichen Notarzt
oder Bestatter fragen, die wissen gut Bescheid.

Die Alten- und Krankenpflege ist eine große Peinlichkeit
für den reichen, deutschen Staat.
.

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von netterBerliner am 17.04.2018 um 13:58 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

Mitglied: netterBerliner

Beiträge: 1402 - Registriert seit: 07.11.2016

 

 

 
 

Ja Crowe,

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RE: Wie geht es weiter in Sachen Krankenpflege? (Forum: Politik - Thema: Wie geht es weiter in Sachen Krankenpflege?) von Black Crowe am: 16.04.2018 18:12 Uhr

du stellst die Frage aller Fragen.

Zunächst erst mal zu diesen jungen Mann. Neulich sah ich eine Reportage bei Phönix, glaube ich .

Es war sehr interessant und erschreckend zugleich.

Man kann Angst bekommen, alt und pflegebedürftig zu werden.
Möglichst nicht abhängig zu werden, sollte für jeden das große Ziel sein.

Ob man aber nach seinen Wunschvorstellungen gehen kann, weiss man nicht.

Die Probleme in der Pflege sind sehr vielfältig, es betriift nicht nur den Privatbereich, Heime usw. Auch die Pflege in den Krankenhäusern, das haut alles nicht hin.

Die Ursachen sind ja bekannt.

Die Versprechungen der bisherigen Gesundheitsminister konnten nicht oder teilweise erfüllt werden.

Der jetzige Gesundheisminister hat sich noch nicht konkret geäussert.

Gestern hat er zwar die Krankenkassen aufgefordert die Beiträge zu
senken, mehr auch nicht.

Er machte bisher anderweitig Schlagzeilen, über die ich ebenfalls gespaltener Meinung bin.

Hartz IV ist Sozialhilfe, und die sollten wirklich nur diejenigen bekommen, die sich nicht aus eigener Kraft helfen können. So ist Sozialhilfe gedacht, schon immer!!! Und damit muss ich ihm ein bischen Recht geben.

So nun schließe ich erst mal mein Mitteilungsbedürfnis und hoffe auf weitere Meinungen.

Herzliche Grüße an alle.

Gruß
Schlaefer smylie 

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von ehemaliges Mitglied am 17.04.2018 um 17:30 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:17.04.2018 21:20 Uhr

 

 

 
 

Pflegenotstand

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RE: Ja Crowe, (Forum: Politik - Thema: Wie geht es weiter in Sachen Krankenpflege?) von ehemaligen Mitglied am: 17.04.2018 17:30 Uhr

Habe die Sendung mit dem jungen Mann gesehen und ich habe den Mut bewundert, dass er nicht klein beigab, sondern mutig und energisch Widersprach. Respekt!
Ja und der Pflegenotstand wird sich nicht von heute auf morgen verbessern. Schlechte Löhne, hohe Arbeitsbelastung usw. machen den Beruf nicht attraktiv und demzufolge fehlt es da an Interessenten.
Nicht nur in den Altenheimen, in der ambulanten Pflege, auch in den Krankenhäusern, fehlen vor allem ausgebildete Pfleger.
Die kosten zu viel. Ich weiß es aus eigener Erfahrung. In dem Altenheim meiner Tante war auf der ganzen Station nur eine! Fachkraft, die anderen Mitarbeiter waren angelernt.Die Mitarbeiter sind total überlastet und so kommt es vor, daß Heimbewohner schon mal sterben, ohne dass dies jemand gleich mitbekommt.
Solange die Altenpflege und auch das Gesundheitswesen nur nach marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt wird, also gewinnorientiert, fürchte ich, dass sich da so viel nicht ändern wird.
In den kommenden Jahren wird die Zahl der auf Pflege angewiesenen Personen stetig anwachsen, nicht zuletzt dadurch, dass die Lebenserwartung ansteigt. Habe gelesen, dass bis 2025 bis zu 200 T Stellen fehlen werden.
Die Pflegereform die verabschiedet wurde ist nur ein kleiner Schritt, doch nicht ausreichend. Es ist nur ein „herumdoktern“ an den Symptomen. Hier bedarf es eigentlich einer grundlegenden Reform, denn man weiß heute noch nicht, ob die höhere Lebenserwartung Hand in Hand mit einer guten Gesundheit bis ins hohe Alter einhergeht. Alt werden wir alle und jeder erhofft sich ein würdiges Leben bis zum Tode, ob im Familienverband oder in einem Heim.

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von inga2000 am 17.04.2018 um 21:20 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:18.04.2018 09:56 Uhr

Mitglied: inga2000

Beiträge: 475 - Registriert seit: 14.06.2015

 

 

 
 

Der junge Mann

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RE: Pflegenotstand (Forum: Politik - Thema: Wie geht es weiter in Sachen Krankenpflege?) von inga2000 am: 17.04.2018 21:20 Uhr

Inga, wird wahrscheinlich auch wie viele andere engagierte Kräfte im Pflegeberuf irgendwann "das Handtuch werfen", weil er ausgelaugt oder zu sehr frustriert ist.
Ich finde es sehr mutig, dass er die Problematik anspricht und wachrütteln will bzw. es tut. Viele andere sollten seinem Beispiel folgen. Im stillen tun sie es sicherlich auch, haben aber Angst, dann vielleicht "gefeuert" zu werden, wenn sie zu viel Kritik äußern.
Dieser Mann wird sich irgendwann vielleicht auch fühlen wie "Don Quichotte", der bekanntlich u.a. gegen Windmühlen kämpfte.
Die "Don-Quichotte-Aussage" habe ich von einem jungen engeren Familienmitglied zu hören bekommen, der versucht, Umstände wenigstens ansatzweise in seiner Gruppe ändern zu könnnen, damit hauptsächlich von der Spitze auf wenig Gegenliebe stösst.

Wer in der Pflege arbeitet, wird oft über die Jahre abgeschliffen. Irgendwann machen diese Kräfte nur noch Dienst nach Vorschrift, weil sie selber viel zu kaputt sind, überhaupt noch was ändern zu wollen/könnnen.
Vielen Chefs sind sich zu sehr kümmernde Mitarbeiter ein "Dorn im Auge", die sie am liebsten los werden würden, es aber nicht können, da sie sehr gute Arbeit leisten.

Jede(r) sollte sich vorab klar machen, dass Pflege ein zwar schöner (weil was bewegender Beruf) ist, aber gesellschaftlich oft bzw. kaum anerkannt wird.
Jede(r) Mensch sollte mal darüber nachdenken, dass er selber auch mal alt wird und dann froh wäre, durch gute Kräfte gut betreut zu werden und nicht nur noch eine sogenannte "Sauberpflege" stattfindet, weil am falschen Ende gespart wird (an den Kräften).

Pflegekräfte gegen bis ans Limit ihrer Kräfte, verlieren durch ihren Beruf meist soziale Kontakte, weil vieles einfach nicht möglich ist (regelmäßige Kurse VHS, abendliche Sportvereine). Sie arbeiten, wenn andere frei haben...Dienstpläne werden sehr oft geändert.

Die Politiker müssen endlich handeln und nicht nur leere Versprechungen abgeben.

Ich kenne einige Leute, die eine Pflegeausbildung gemacht haben, nach einigen Jahren aber nicht mehr in diesem Beruf arbeiten konnten bzw. wollten.

Ich bekomme familiär sehr viel von der Problematik in der Pflege mit
(Mann und Sohn arbeiten dort.
Auf meine Frage an unseren Sohn, ob er nochmals diesen Beruf ergreifen würde (Heilerziehungspfleger) bekam ich ein "jein" zu hören. Er liebt seinen Beruf, stösst aber immer mehr an die Grenzen, weil einfach zu wenig (gutes) Personal da ist.
Viele Leute sehen erst dann, wenn sie wirklich nach ihrer Ausbildung in Heimen eingesetzt werden zum arbeiten, wie stressig es wirklich ist, wie wenig man von dem, was man eigentlich tun müsste, (noch) tun kann, weil Gelder fehlen oder zu wenig Personal da ist aus Kostengründen.

Ich hoffe so sehr, dass es ein Umdenken gibt und sich in Zukunft was ändern wird, fürchte aber, dass dieses nur Wunschdenken ist.

Grüße von
Kulturfan

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von kulturfan am 18.04.2018 um 09:56 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:18.04.2018 17:56 Uhr

Mitglied: kulturfan

Beiträge: 861 - Registriert seit: 19.05.2007

 

 

 
 

Da hoffe ich mit, fan!

antworten

RE: Der junge Mann (Forum: Politik - Thema: Wie geht es weiter in Sachen Krankenpflege?) von kulturfan am: 18.04.2018 09:56 Uhr

Zitat:

Ich hoffe so sehr, dass es ein Umdenken gibt und sich in Zukunft was ändern wird, fürchte aber, dass dieses nur Wunschdenken ist.



Vor einigen Jahren habe ich "Pflege" von beiden Seiten kennen gelernt: Meine Mutter, die nach Schlaganfall und halbseitiger Lähmung Pflegefall wurde und in einem privaten Pflegeheim untergebracht war (das übrigens weniger kostete als ein staatliches; ich wollte es kaum glauben!), wurde gut und liebevoll umsorgt. Es gab dort einige sehr engagierte Pflegekräfte, die sogar in ihrer privaten Zeit Sterbebgleitung anboten!

Mein Sohn (inzwischen über 40) war Kriegsdienstverweigerer und entschied sich für eine Arbeit in der Altenpflege. Er hat dies mit Hingabe gemacht, hatte keinerlei Berührungsängste und kam auch sehr gut mit den alten Leuten zurecht. Er hätte diesen Beruf gern gelernt, konnte dann aber das Schulgeld nicht aufbringen. Das muss man sich mal vorstellen! In vielen Lehrberufen erhalten die Auszubildenden Geld für ihre Arbeit, in der (Alten-)Pflege war es aber lange so, dass man seine Ausbildung selbst finanzieren musste!

Ist heute nicht mehr so ... aber die Bezahlung ausgebildeter Pfleger ist nach wie vor grottenschlecht, und in den Krankenhäusern wird gerade am Personal derart geknausert, dass Pflger und Schwestern nicht nur unter der Arbeitsbelastungm zusammenbrechen! Viele gute Kräfte wandern in die nächstgelegene Großstadt ab, weil sie dort einfach besser bezahlt werden. Dank Privatisierung geht es auch in der Pflege nur noch um Gewinnmaximierung *schüttel*!

Und wie sieht es mit dem Image der Pflegeberufe aus?

Hoffentlich ändert sich da was!

Carina

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von Carina48 am 18.04.2018 um 17:56 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7734 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

Hab auf die Schnelle ...

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RE: Wie geht es weiter in Sachen Krankenpflege? (Forum: Politik - Thema: Wie geht es weiter in Sachen Krankenpflege?) von Black Crowe am: 16.04.2018 18:12 Uhr

Zitat:

Gibt es dazu eine Art Monitoring in dem man sich nach dem Sachstand erkundigen kann



... nur etwas für Rheinland-Pfalz gefunden, rabenschwarzer Vogel:

http://www.branchenmonitoring-


Es steht dir aber frei, intensiver mit unseren neuen Gesundheitsminister in Kontakt zu treten:

http://www.jens-spahn.de/
http://www.jens-spahn.de/konta

(Ich muss gestehen, die Seite(n) verwirren mich eher als dass sie bei mir für Klarheit sorgen!

Das Magazin "Stern" hat im Heft Nr. 14 vom 28.03. das Thema "Altern" (Das Schwere leichter machen) thematisiert und ein paar nützliche Links eingestellt:

Zentrum für Qualität in der Pflege (Gemeinnützige Vereinigung)
https://www.zqp.de/

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen
http://www.bagso.de/

https://www.pflege.de/

https://pflegelotse.de/(S(eafl
https://www.vdek.com/vertragsp


Viele Grüße
Carina

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von Carina48 am 18.04.2018 um 18:25 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:19.04.2018 08:15 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7734 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

„Meine Eltern erwarten nicht, dass ich sie pflege

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RE: Hab auf die Schnelle ... (Forum: Politik - Thema: Wie geht es weiter in Sachen Krankenpflege?) von Carina48 am: 18.04.2018 18:25 Uhr



















Gestern Abend waren der Pflegenotstand und die
Überforderung das Thema bei „Maischberger“.
Der Gesundheitsminister Jens Spahn sagte dazu
wörtlich :
„Meine Eltern erwarten nicht, dass ich sie pflege !“

Spahn war bis vor kurzem an einer Firma beteiligt,
die Lobbyarbeit für den Medizin- und Pharmasektor
machte. Dazu sagte Armin Rieger : „Ich bin sehr
skeptisch, dass jemand, der zunächst als Lobbyist
gearbeitet hat, jetzt als Gesundheitsminister Gesetze
macht zugunsten derjenigen, die das Geld nötig haben“

https://www.youtube.com/watch?

(¯`v´¯)
.`•.¸.•´
¸.•´¸.•´¨) ¸.•*¨)
(¸.•´ (¸.•´ .•´ ¸¸.•¨¯`•....liche Grüsse von – Gerd –
.

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von netterBerliner am 19.04.2018 um 08:15 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:19.04.2018 09:33 Uhr

Mitglied: netterBerliner

Beiträge: 1402 - Registriert seit: 07.11.2016

 

 

 
 

Kinder können...

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RE: „Meine Eltern erwarten nicht, dass ich sie pflege (Forum: Politik - Thema: Wie geht es weiter in Sachen Krankenpflege?) von netterBerliner am: 19.04.2018 08:15 Uhr

doch oftmals gar nicht mehr ihre Eltern pflegen, da sie beruflich oft ganz woanders leben und nicht einfach so alles hinwerfen können, um ihren Eltern beistehen zu können.

Außerdem können nicht alle Pflegeleistungen zu Hause durchgeführt werden, die Pflegenden stoßen oftmals an die Grenzen (z.B. bei Demenz...).

Ein Grundsatz bei vielen Leuten, die in der Pflege tätig sind, lautet: "Pflege niemals deine eigenen Leute".

Wir haben mit unseren beiden Kindern darüber geredet (sollte man auf jeden Fall frühzeitig tun meiner Meinung nach), obwohl unsere Tochter das sehr genervt hat.
Wir hoffen, eine recht gute Lösung in naher Zukunft zu finden. Diese sieht dann vor, dass wir im Haus wohnen bleiben können, so lange wir es wollen, unser Sohn uns hilft z.B. bei Arzt-/Behördengängen/Besorgungen.
Pflegerische Leistungen werden davon aber ausgeschlossen.

Wer sich um seine eigenen Eltern gekümmert hat, möchte oftmals nicht, dass das die eigenen Kinder tun. Es ist schon eine Wahnsinnsaufgabe....

Allen einen sonnigen Tag wünscht
Kulturfan


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von kulturfan am 19.04.2018 um 09:33 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:19.04.2018 12:18 Uhr

Mitglied: kulturfan

Beiträge: 861 - Registriert seit: 19.05.2007

 

 

 
 

Stimmt @Kulturfan,

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RE: Kinder können... (Forum: Politik - Thema: Wie geht es weiter in Sachen Krankenpflege?) von kulturfan am: 19.04.2018 09:33 Uhr

manchmal kann man als nächster Angehöriger das nicht stemmen, aus den unterschiedlichsten Gründen, selbst wenn man sozial dazu eingestellt ist. Das bedeutet aber nicht im Umkehrschluß, das man asozial ist, wenn man es nicht macht!
Aber die Vorraussetzungen müssen dazu stimmen. Das geht doch schon los mit der Einstufung in die entsprechenden Pflegegrade und zieht sich fort über viele bürokratische Hürden, wenn Leistungen in Anspruch genommen werden müssen. Da wird man schon vom Staat (gefühlt) alleine gelassen. Klar gibt es überall Sozialarbeiter in Krankenhäuser, die einem beratend zur Seite stehen, aber das erkennen der eigentlichen Probleme kommt oft erst bei der Umsetzung des Vorhabens. Kann da nur aus eigener Erfahrung berichten.
In der gestrigen Sendung von Maischberger war auch ein ehemalige Krankenschwester zur Diskussion eingeladen, die durch die häusliche Pflege ihrer Eltern in Hartz IV gerutscht ist. Auch das ist Deutschland. Das es auch anders geht, kann man ua in Skandinavien sehen. ZB in Dänemark, die setzen konsequent auf häusliche Pflege, dort werden seit etlichen Jahren keine Pflegeheime mehr gebaut, es wird sie sicher noch geben, aber dann eben private Einrichtungen. Angehörige die ihre Verwandten pflegen, werden praktisch von den Gemeinden dafür entlohnt. Der Denkansatz dafür ist eben, das sie die Gemeinde durch ihre Pflege entlasten.
Fakt ist doch, das dieser Pflegenotstand nicht in ein paar Monaten aufgelöst werden kann. Herr Spahn sieht es sehr sportlich, denn er kann sich bei der Lösung des Problems profilieren.
Danke Dir Carina für die vielen links, bin noch nicht durch alle gestiegen, suche aber schon den Kontakt mit Herrn Spahn über WA, mal schauen, wie das aussieht.
Eine Korrektur muß ich aber noch zu meinem Eingangsbeitrag machen, es sind keine 16.000 Fachkräfte zugesagt worden, sondern nur 8.000. Die 0,6 Stellen je Heim ist aber richtig.
Bei der Sendung gestern wurden noch ganz viele Baustellen angesprochen, zB der "sogenannte" PflegeTÜV, der eine Benotung der Altenheime vornimmt. Da gibt es eine Durchschnittsnote von:
Trommelwirbel 1,2 bei 12.000 Heimen. Tata, na das ist doch was.
Also allet chick? Na ich denke eher nicht, da wird sich konsequent in die Tasche gelogen. Internetrecherchen hin oder her, wenn man sich für eine Heimunterbringung entscheiden muss für seine Angehörigen , dann MUSS man persönlich und vor Ort schauen, fragen und Eindrücke sammeln.
Schönen Tag noch @all
Crowe

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von Black Crowe am 19.04.2018 um 12:18 Uhr  Legende ausblenden

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zuletzt aktualisiert am: Freitag, den 22. November 2019

  

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