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Geld regiert die Welt

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Nicht genug damit, dass schon seit langem viele Krankenhaeuser privatisiert wurden, und Investorenketten diese nach dem Prinzip betreiben, moeglichst hohe Gewinne fuer die Geldgeber zu erzielen (was bis 1985 verboten war!), werden nun in den letzten Jahren mehr und mehr Arztpraxen ebenfalls von Investoren(-gesellschaften) aufgekauft statt an aerztliche Nachfolger uebergeben
In den Krankenhaeusern geht man vielfach dazu ueber, den Mitarbeitern eine Umwandlung ihrer Vertraege schmackhaft zu machen - wer aber genauer hinsieht, merkt, dass sich hinter diesen Umwandlungen eine massive Verschlechterung fuer den Einzelnen verbirgt. Oftmals unnoetige Operationen, teure - aber unnoetige - Behandlungen und ein Medizinbetrieb, der gleichermassen fuer Aerzte und Pflegepersonal sowie fuer Patienten zum Stress wird, scheinen die Folge zu sein.
Individuelle Arztpraxen werden durch *Medizinische Versorgungszentren* ersetzt, was sich zunaechst mal nicht schlecht anhoert.
Aber: Sowohl in Krankenhaeusern als auch in Praxen setzt sich ein unverh?aetnismaessiges Gewinnstreben durch, fuer das der Patient als Mensch nur noch eine Nummer ist. So werden moeglicherweise Patienten und Krankenkassen ausgepluendert.

Zitat:

Was bei Radiologen, Laboren und mit Dialysezentren begann, sei laengst von Kapitalgebern auf andere medizinische Fachgebiete ausgeweitet worden: "Hier entstehen Praxenketten, die mittlerweile auch die noetigen Zuweiserpraxen - etwa Orthopaeden oder Internisten - aufkaufen, um so ihre Rendite und Profitabilitaet noch weiter zu erhoehen. Wir reden hier ueber regelrechte Konzernstrukturen mit insgesamt 200 bis 250 Praxen", warnt Gehle.


Quelle:
https://www.zm-online.de/news/

Ein Videobericht zum Thema:
https://it-it.facebook.com/que
(ist auch fuer Nicht-FB-Mitglieder offen)

Ich denke, das ist ein Thema, das insbesondere uns Altere angeht - viele von uns brauchen doch oefter eine aerztliche Behandlung und/oder einen Aufenthalt im Krankenhaus, von denen die *kleinen* ohnehin schon um ihre Existenz kaempfen muessen.

Es gibt auch Stimmen, die diese Entwicklung als positiv und sinnvoll fuer die Patienten anpreisen.
Mag in Teilen stimmen ... aber die Gefahr, in einem solchen Medizinbetrieb unter die Raeder zu kommen, ist wohl doch gegeben!

bei Interesse siehe auch:
https://www.krankenhaus-statt-
https://www.aerzteblatt.de/arc

Carina

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von Carina48 am 05.02.2020 um 16:45 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:3

letzter direkter Beitrag:.. um Uhr

Anzahl Themenbeiträge:10 (Nur direkte Beiträge anzeigen)

letzter Themenbeitrag:13.02.2020 um 20:10 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7990 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

„Geld regiert die Welt“

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RE: Geld regiert die Welt (Forum: Gesundheit - Thema: Geld regiert die Welt ) von Carina48 am: 05.02.2020 16:45 Uhr























Der bekannte Ausspruch „Geld regiert die Welt“
betont den kausalen Zusammenhang zwischen
Reichtum und Macht.
Dem entgegen stehen die religiösen Tugenden,
wie Verzicht und Bescheidenheit. Die Kirche als
größter Grundbesitzer in Deutschland, predigt
zwar Wasser, jedoch selbst trinken sie Wein.

Das Geld gibt uns ein Gefühl von Sicherheit,
jedoch kann man Dinge wie Glück, Zufriedenheit
und Gesundheit nicht kaufen.

Hans Albers sang in den deutschen Gassenhauer
sehr treffend :
“Das letzte Hemd hat keine Taschen“ :
https://www.youtube.com/watch?

Ein informatives Video zum Thema : arm & reich ;
https://www.youtube.com/watch?
.

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von netterBerliner am 07.02.2020 um 09:39 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:07.02.2020 10:21 Uhr

Mitglied: netterBerliner

Beiträge: 1551 - Registriert seit: 07.11.2016

 

 

 
 

Berliner ...

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RE: „Geld regiert die Welt“ (Forum: Gesundheit - Thema: Geld regiert die Welt ) von netterBerliner am: 07.02.2020 09:39 Uhr

Es geht in meinem Thema um Arztpraxen, die von Investorengesellschaften aufgekauft werden, und die dann zu Ketten zusammengeschlossen werden - ähnlich wie das seit Jahren schon mit Krankenhäusern geschieht.

Was dein Beitrag damit zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

Carina

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von Carina48 am 07.02.2020 um 10:21 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:07.02.2020 11:22 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7990 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

Hallo Carina ...

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RE: Berliner ... (Forum: Gesundheit - Thema: Geld regiert die Welt ) von Carina48 am: 07.02.2020 10:21 Uhr



Ich finde diese Tendenz auch sehr bedenklich ....
Das verbessert sicher nicht Situation des Pflegepersonal ...

Der Pneumologe von meinem Papa ... gehört auch .... zu solch einer Praxiskette ....
Die nächste Praxis ist viel weiter entfernt .... da mein Papa im Rollstuhl sitzt bin ich bemüht .... die Wege so kurz wie möglich zu halten ....

Cholerika

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von Cholerika am 07.02.2020 um 11:22 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:07.02.2020 13:39 Uhr

Mitglied: Cholerika

Beiträge: 488 - Registriert seit: 10.07.2007

 

 

 
 

*Kurze Wege*

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RE: Hallo Carina ... (Forum: Gesundheit - Thema: Geld regiert die Welt ) von Cholerika am: 07.02.2020 11:22 Uhr

Auf den ersten Blick erscheint es fuer uns Normalpatienten ja sinnvoll und hilfreich, wenn bespielsweise in einem *MVZ* verschiedene Fachrichtungen zusammen auftreten und arbeiten: (Hand-)Chirurg, Neurologe, Internist, Orthopaede ... um nur beispielhaft einige zu nennen.
Schoen, wenn wir alles an einem Ort zusammengefasst haben und nicht kreuz und quer durch die Stadt fahren muessen, wenn der Schuh einmal drueckt!.

Kritisch fuer uns alle wird es aber dann, wenn das Ganze zu *Zuweisungsgeschaeften* wird. Wir als Patienten und medizinische Laien sind nicht in der Lage, zu erkennen, wo die Verbindungen bestehen, wo richtig Kasse gemacht und damit wir alle als Beitragszahler abgezockt werden.

Auch die Kliniken stehen mittlerweile unter Druck durch die Investoren - in erster Linie ist der Profit/die Gewinnausschüttung wichtig ... das Wohl der Patienten - und natürlich auch des Aerzte- und Pflegepersonals! - kommt erst an zweiter Stelle.

Wenn das jetzt auch mehr und mehr bei den niedergelassenen Aerzten Schule macht - und damit die Marktmacht von Kapitalgebern über Gebühr ausufert, finde ich das sehr bedenklich. Auch Standesorganisationen schlagen schon länger Alarm. Aber ob das wirkt? Dem einzelnen Arzt ist ja nicht einmal ein Vorwurf zu machen, wenn er diese Form der Kapitalisierung nutzt, wenn er in den Ruhestand geht.

Irgendetwas läuft schief in unserem Gesundheitswesen ...

findet
Carina

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von Carina48 am 07.02.2020 um 13:39 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:10.02.2020 19:28 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7990 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

Hallo Carina,

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RE: *Kurze Wege* (Forum: Gesundheit - Thema: Geld regiert die Welt ) von Carina48 am: 07.02.2020 13:39 Uhr

die Idee ansich, Arztpraxen unterschiedlichster Fachrichtungen unter einem Dach zusammen zu fassen, macht ja durchaus Sinn. Kenn das ja aus früherer Zeit, da hieß es Poliklinik.
Nur mit einem Unterschied, da ging es um Menschen (Patienten). Aber bevor mir hier Ostalgie unterstellt wird, auch ich bin in der neuen Zeit (u.Gesellschaft) angekommen und muss es akzeptieren, wie es ist.
Was ich allerdings nicht akzeptieren muss, sind solche Umstände, die mich zu reinen Pruduktionsmittel degradieren um damit maximalen Profit zu generieren.
Das allerdings ist nicht so einfach, zumal man ja auch ernsthaft erkrankt sein kann.
Irgendwann hab ich meine "Ehrfurcht" vor den Halbgöttern in weiß über Bord geschmissen und begonnen ihre Diagnosen ständig zu hinterfragen. Zum Anfang keine leichte Sache, bin ja kein ausgebildetes Fachpersonal, allerdings ein logisch denkender Mensch mit einer gewissen Lebenserfahrung. Also wenn mir empholen wird, mich in bestimmte Weiterbehandlungen oder OPs zu bewegen, dann lass ich mir schon Zeit mit der Entscheidung und hinterfrage ganz viel. Nicht nur eine zweite ärztliche Meinung, auch das Internet und Bekannte. Auch ob das vom Arzt gesagte wirklich mit meinem Empfinden und Erfahrung übereinstimmt.
Aber ich werde es wohl nicht immer richtig entscheiden und darin liegt auch eine oder die große Gefahr. Es ist im Grunde ein großes Dilemma. Der Patient allein, bleibt da auf der Strecke.
Es muss vom Ansatz eine andere Überlegung her.
Das Gesundheitswesen darf keinen Gewinn (und damit auch keine Gewinnmaximierung) abwerfen.
Das geht allerdings nur mit Hilfe der Politik. Sprich unser Herr Gesundheitsminister und auch die entsprechenden Zwischenstrukturen müssen anders denken und handeln.
Denn auch dieses Problem sollte in der Zwzt bei ihm angekommen sein.

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von Black Crowe am 10.02.2020 um 19:28 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:11.02.2020 17:58 Uhr

Mitglied: Black Crowe

Beiträge: 259 - Registriert seit: 02.02.2016

 

 

 
 

Verhältnis Medizin : Oekonomie

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RE: Hallo Carina, (Forum: Gesundheit - Thema: Geld regiert die Welt ) von Black Crowe am: 10.02.2020 19:28 Uhr

Du hast Recht, schwarzer Rabe: Grundsätzlich ist es ja durchaus überlegenswert, wenn Ärzte verschiedener Fachrichtungen sich zusammenschließen und gemeinsam Räumlichkeiten und Labore bzw. Untersuchungsgeräte teilen. Sozusagen als Privatunternehmer und nicht als Teil von Praxisketten.

Was da aber (bereits seit Anfang der 2000er Jahre) um sich gegriffen hat, gibt schon Anlass zur Besorgnis. Wenn du in den einen oder anderen Link geschaut hast, erkennst du, dass auch Ärzteverbände diese Praxis der Privatisierung(en) bzw. Praxisübernahmen durch Investorenketten scharf kritisieren.



Zitat:

Gründe für die *Erfolge* der privaten Krankenhausbetreiber

Während viele öffentliche und freigemeinnützige Krankenhäuser rote Zahlen schreiben, sind bestimmte Krankenhäuser für private Konzerne lukrativ. Die Befürworter der Privatisierung, der neoliberale Mainstream in Politik und Wissenschaft sieht dies als Belege für die Überlegenheit der marktwirtschaftlich aufgestellten Privaten an. Ein einfacher Blick auf die Fakten beweist das Gegenteil. Die ?Erfolge? der Privaten beruhen im Wesentlichen auf Rosinenpickerei, Arbeitsüberlastung und Lohndumping.




Quelle:
https://www.krankenhaus-statt-

(Hier gibt es ganz interessante Statistiken!)

Es ist leicht gesagt, dass man das vom Arzt Gesagte überprüfen sollte mit Einholung einer Zweitmeinung, o.ä. - aber wer garantiert dir, dass du nicht beim zweiten oder dritten Arzt an jemanden gerätst, der ebenfalls dieser Kette angehört? (Stichwort: Zuweisungsgeschaefte)
Oder wenn du so krank und/oder hilflos bist, dass du dem Behandlungsbetrieb ausgeliefert bist?

Auch beim Stichwort *Künstliche Beatmung* ließe sich ein eigenes Thema eröffnen ... - ob unsere Politiker da wirklich den richtigen Durchblick haben?

Unsere Beitragsgelder, die eigentlich in eine vernünftige Gesundheitsversorgung eingezahlt werden sollten, fließen mittlerweile vielfach in die Taschen von Aktionären. Und ich wette mit dir, dass (auch) Politiker mit am Trog sitzen!

Carina

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von Carina48 am 11.02.2020 um 17:58 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:2 (Beiträge anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:13.02.2020 17:09 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7990 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

Keine Cance,

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RE: Verhältnis Medizin : Oekonomie (Forum: Gesundheit - Thema: Geld regiert die Welt ) von Carina48 am: 11.02.2020 17:58 Uhr

da wette ich nicht mit Dir, da vertreten wir ja die gleiche Meinung.
Es heißt ja immer der Spahn macht einen guten Job an der Stelle wo ihn die Kanzlerin hingesetzt hat. Aber das ist eben mitnichten so. Habe moch nicht gehört, gelesen oder sonst wie mitbekommen, das der Pflegenotstand (war mal ganz groß in den Medien) behoben wurde. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein, immer öfter werden Rettungskräfte zur Hilfe gerufen wenn im Pflegeheim ein Heimbewohner aus dem Bett gefallen ist und die einzige Fachkraft damit total überfordert ist?!
Gehts noch??
Rettungskräfte(Feuerwehr) die an anderen Stellen vllt wirkliche Hilfe leisten könnten.Ohne link, Nachricht auf ntv in den letzten sieben Tage.
"Nur" weil das Pflegeheim, wie fast immer chronisch oder besser systematisch unterbesetzt ist.
Es gibt ja Proteste, glaube kürzlich wieder vom ärztlichen Personal, da ging es aber um mehr Lohn. Sicherlich berechtigt, aber ein falscher Ansatz. Warum kein Netzwerk mit anderen "Gewerken" sprich mit medizinischen Abteilungen die schon aus kostensparenden Gründen ausgegliedert wurden? Sprich Labore, Reinigingen der Häuser, Bekleidung und Instrumente usw usf. Warum nicht gleich ein übergreifendes Netzwerk mit Patienten, Schwestern und Ärzten und ganz wichtig Krankenkassen, Verbänden, damit endlich Druck auf die Politik ausgeübt werden kann.
Man, da steigt mein Blutdruck immer ins nicht messbare. Mein Sohn sagt immer in solchen Situationen, seine Halsschlagader wäre ein Gardeniaschlauch.
Sicher kann ich die Situation nicht immer korrekt einschätzen und was viel schlimmer ist, ich kann mich nicht auf das verlassen, was der Arzt mir erzählt. Das Vertrauen ist komplett im äh, in der Tonne.
Deshalb Augen auf bei der Arztwahl und wer es nicht alleine schafft, der sollte eine Vertrauensperson mit hinzuziehen.

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von Black Crowe am 11.02.2020 um 20:17 Uhr  Legende ausblenden

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Mitglied: Black Crowe

Beiträge: 259 - Registriert seit: 02.02.2016

 

 

 
 

Geld regiert die Welt

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RE: Geld regiert die Welt (Forum: Gesundheit - Thema: Geld regiert die Welt ) von Carina48 am: 05.02.2020 16:45 Uhr

also ich hab beides schon erlebt.

eine gesetzliche praxis die nur vollgas gibt um mit "kundenmasse" umsatz zu erreichen. (möglichste viele patienten in möglichst kurzer zeit). die ärztin sagte WÖRTLICH zu mir, weil der porsche noch nicht abbezhalt ist, braucht sie mindestens 50 patienten pro vormittag.

oder eine private praxis die offensichtlich blödsinnige und teure behandlungen durchführt nur um maximale gewinne zu erwirtschaften.

ich glaube es ist egal ob etwas privat oder gesetztlich ist.

entscheident ist dass die scharlatane auffliegen = abschreckung. es muss strikte regeln geben. (gibts ja auch schon einige).
überwachung und kontrolle ist wichtig.und zwar für alle gleichermassend.
ein öffentliches "praxis/ärzte"-rating wäre zusätzlich hilfreich.

wenn weder die gesetzliche noch die private versicherung etwas zahlt, sollte bei jedem der alarm angehen.

ich kenne arzthelferinnen, pflegerinnen, etc.
die jammern oft daß sie mit papier und bürokratie blockiert sind.
es fehlt also die modernisierung von abläufen.
genau da kann z.b. ein grosses zentrum helfen, eine kleine praxis kann das nicht etablieren.

das mit den investoren ist ein ganz anderes thema. genau wie bei "immos" darf sowas nicht "abwandern" ins ausland o.ä. wenn WIR (die deutschen) essentielle funktionen nicht bei UNS selbst managen können ist das einfach ein armutszeugnis für uns selbst.

"soziale marktwirtschaft" bedeutet eigentlich dass bestimmte essentielle dinge reguliert werden müssen. z.b. medizin und wohnraum. aber eben nur das essentielle.

ein volk das "globuli" toll findet, widerspricht dem ganzen. das will nämlich betrogen werden.

gerade kommt immer wieder das thema "gefälschte medikamente oder medikamentenengpass" hoch. geht glaube ich in die gleiche richtung.
anstatt selbst etwas zu "leisten", aquirieren wir von grossen (ausländischen) konzernen.
und wundern uns dann wenns probleme gibt...

noch ein punkt: je einfacher es ist ein system zu "nutzen", desto mehr missbrauchen es.
so sind die notaufnahmen voll von menschen die einfach keine lust haben "normal zu warten", aber in wirklichkeit gar nix grosse haben.
die kontrolliert keiner, die schaden nur allen anderen die es wirklich nötig haben. als arzt darf man niemand ablehnen.
kann man dann dem KH übel nehmen wenn das personal abwandert und lieber in einem "VZ" anheuert ?

das problem könnte also ein "altes konzept" sein das einfach nicht mehr funktioniert.

das war nur meine meinung :)

PS: sehe gerade dass "crow" in eine ähnliche kerbe haut ;)

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von sabine_riem am 11.02.2020 um 20:21 Uhr  Legende ausblenden

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Mitglied: sabine_riem

Beiträge: 176 - Registriert seit: 14.02.2017

 

 

 
 

Ein kurzes PS meinerseits

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RE: Verhältnis Medizin : Oekonomie (Forum: Gesundheit - Thema: Geld regiert die Welt ) von Carina48 am: 11.02.2020 17:58 Uhr

Hab ja ziemlich draufgehauen auf die, meiner Meimung nach, Misswirtschaft im Sozialwesen an sich. Bin damit aber leicht am Thema vorbei geschlittert. Sorry.
Thema war ja Geld regiert die Welt, hier im Speziellen im Gesundheitswesen.
Ja es wohl so umd das es nicht nur in den Krankenhäusern sondern auch in kleineren Praxiszusammenschlüssen so ist war mir nicht bekannt. Wenn man darüber nachdenkt, erscheint es aber logisch.
Bringt mich aber zur Frage, warum wird Seitens der Politik nicht darüber nachgedacht Veränderungen vorzubereiten oder andere Wege zu gehen. Ist der Lobbyismus der Aktionäre wirklich so groß?
Es gibt doch auch andere Modelle im Gesundheitswesen zB in den skandinavischen Ländern, in Großbritannien oder auch Kuba! Da läuft vieles anders, aber eben auch besser!
Warum schaut man dort nicht mal? Klar gibt es dann immer Sachen, die nicht 1:1 übernommen werden können. Oder ist es die Überheblichkeit des Volkes der Dichter und Denker? Oder läufts grad gut für Entscheidungsträger und alles kann so bleiben, wie es ist? Fragen über Fragen und Antworten nicht wirklich in Sicht.
Aber ich bleibe dabei, der Patient darf nicht instrumentalisiert werden und zu einem reinen Geldbeschaffungsmittel (früher Goldesel genannt) degradiert werden. Aber mit ohne Geld, geht natürlich auch nichts.
Meine Hausärztin ist auch in einer Ärztegemeinschaft, bei ihr habe ich aber immer das Gefühl im Mittelpkt zu stehen, wenn ich bei ihr in der Sprechstunde bin. Sie nimmt sich Zeit und mit ihr kann ich sprechen.
Da habe ich jedenfalls mal Glück gehabt. Ein richtiges Glücksschweinchen eben smylie 
Crow

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von Black Crowe am 13.02.2020 um 17:09 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:13.02.2020 20:10 Uhr

Mitglied: Black Crowe

Beiträge: 259 - Registriert seit: 02.02.2016

 

 

 
 

Auweia, Crowe!

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RE: Ein kurzes PS meinerseits (Forum: Gesundheit - Thema: Geld regiert die Welt ) von Black Crowe am: 13.02.2020 17:09 Uhr

Zitat:

Es gibt doch auch andere Modelle im Gesundheitswesen zB in den skandinavischen Ländern, in Großbritannien oder auch Kuba! Da läuft vieles anders, aber eben auch besser!




Bist du sicher? Woher hast du diese Information? Das weiß ich - auch aus eigener Erfahrung - anders:


Zitat:

Was in der Theorie positiv klingt, führt in der Praxis jedoch zu einigen Problemen. So klagen die Briten häufig über lange Wartezeiten bei Ärzten und Krankenhäusern. Zudem sind die Leistungen nicht klar definiert und keineswegs mit denen einer gesetzlichen Krankenkasse in Deutschland zu vergleichen. Wer in England leben und arbeiten möchte, sollte sich deshalb immer mit einem privaten Zusatzschutz absichern.
Unterschiede deutsche und englische Krankenversicherung

Der größte Unterschied liegt in der Finanzierung. England gehört zu den wenigen Industriestaaten, mit einem nahezu komplett steuerfinanzierten Gesundheitssystem (ähnlich wie das Gesundheitssystem in Dänemark). Lediglich rund vier Prozent der Gesamtkosten stammen aus Zuzahlungen der Patienten. Die freie Arztwahl ist in England sehr stark eingeschränkt. Zu welchem Arzt ein Patient gehen muss hängt in erster Linie von seiner Postleitzahl ab. Falls erforderlich überweist dieser an einen Spezialisten wieder.



Quelle:
https://www.krankenkassenvergl

Eine meiner letzten Informationen war, dass Operationen in Großbritannien lange Wartezeiten haben, und dass so mancher englische Patient dafür auf den Kontinent reist. Sicherlich macht Bum-Bum-Boris bald alles besser - wenn er denn noch genügend Geld hat nach dem Brückenbau nach Irland ... ich mein ja nur ... nach seiner damaligen Lüge, dass GB 350 Millionen jede Woche an die EU überweist ...

https://www.tagesschau.de/fakt

Und Skandinavien? Vertust du dich da nicht? Von allen Ländern weiß ich es nicht, aber Schweden steht da im Vergleich auch nicht so gut da:

Zitat:

Für viele Einwanderer aus Deutschland ist der erste Kontakt mit dem schwedischen Gesundheitsystem oft ein Schock, da sich der Patient nicht einfach mal so einen Arzt anrufen kann, um sich mal gründlich untersuchen zu lassen, wenn er sich nicht ganz wohl fühlt. Kein Thema wird unter deutschen Einwanderern kontroverser diskutiert als das schwedische Gesundheitssystem.



Quelle:
https://schweden.pl7.de/das-sc


Also ... sei richtig froh, wenn du eine engagierte Hausärztin hast, die dich als Menschen und Patienten ernst nimmt und dir zuhört!

Aber was, wenn sie die Altersgrenze erreicht, und ihre Praxis nicht an einen Nachfolger, sondern an ein Investment-Konsortium übergeben wird?

Carina

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von Carina48 am 13.02.2020 um 20:10 Uhr  Legende ausblenden

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zuletzt aktualisiert am: Dienstag, den 24. November 2020