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Thema: 50+ - und plötzlich unsichtbar?

 

 
 

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RE: Die Antwort auf deinen Beitrag, lois_cyfer … (Forum: 50+ - und plötzlich unsichtbar? - Thema: 50+ - und plötzlich unsichtbar?) von Carina48 am: 31.05.2017 19:35 Uhr

... zum eigentlichen Thema und zu deinem Punkt 2:

Zitat:

beweise ihnen dass du geistig fit bist. auf die gefahr hin daß sie sich angegriffen fühlen.

beispiel job: viele jüngere haben z.b. angst vor älteren "dies drauf haben". schliesslich müssen die jüngeren sich ERST noch beweisen. ergo haben ältere einen supergrossen vorteil. DIE haben schon wissen, erfahrung, geld und erfolg. kurzum - die lassen sich lange nicht mehr alles gefallen.
dein neuer chef ist 20 jahre jünger als du? er WIRD angst vor dir haben :)




Klar kann man zeigen, dass man geistig fit ist, keine Frage! Nicht zuletzt auf Grund der sehr langen Berufs- und Lebenserfahrung hat man durchaus einiges drauf und kann auch (z.B.) Berufsanfängern oder Kindern und Enkeln noch vieles nahe bringen. Oft genug bringen wir die zum Staunen!

Das ist nicht das Problem, lois. Wenn ich in einem langjährigen Arbeitsverhältnis bin und mich - auch - mit Jüngeren gut verstehe, wird alles Hand in Hand laufen, und man ergänzt sich wunderbar. Alles schon ausprobiert. Mit den "Pfunden der Erfahrung" und letztlich daraus resultierender Souveränität konnte ich immer wuchern.

Meine Frage weiter oben ging aber in die Richtung: Wenn sich zwei auf denselben Posten bewerben - wen, denkst du, wird der Chef nehmen?
die 35jährige oder die Frau von 50+ mit guter Qualifikation? (Ich habe als Antwort auf eine Bewerbung mit Anfang 50 mal den Satz bekommen "Sie passen leider nicht in die demografische Struktur unserer Firma"! Der Job war wie für mich gemacht ... aber leider ...)

Letztlich ist es wurscht, ob der Chef Angst vor mir hat: Wenn ich meinen Lebensunterhalt verdienen muss und auf einen Job angewiesen bin, sind offensichtliche oder versteckte Gründe völlig egal; ich werde dann nicht anfangen, Hobbypsychologie zu betreiben ...
Und machen kann ich rein gar nix, wenn ich nicht einmal zu einem Vorstellungsgepräch eingeladen werde, um "dem jungen Mann" zu zeigen, wer und was ich bin.


Zitat:

über allem steht also eigentlich - was macht sinn für mich ?




Ja, was nur?!
Zu deinem letzten Satz: Glaub mir, "Schubladendenken" triffst du nicht nur beim deutschen Michel an ... ich habe viele Jahre mit Menschen aus aller Herren Länder gearbeitet und weiß, wovon ich rede!

@ hexe:
Klar, seit Gründung dieses Treffpunkts sind etliche Jahre ins Land gegangen, und einige der Schreiber gibt es inzwischen schon gar nicht mehr bei Ahano, bzw. die Lebenssituation einiger hat sich grundlegend verändert.

Die Erfahrung des 80jährigen kann ich so natürlich nicht nachvollziehen, aber ich selbst erlebe manchmal einen, der wirklich buchstäblich jeden vollquatscht ... eine eher negative Form der Kontaktaufnahme. Na ja ... und für über 80jährige sind wir wiederum "junge Leute"

 smylie 

Gruß
Carina


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von Carina48 am 31.05.2017 um 19:58 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:01.06.2017 13:11 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7689 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

50+ und plötzlich unsichtbar ...

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RE: Kommen wir zurück ... (Forum: 50+ - und plötzlich unsichtbar? - Thema: 50+ - und plötzlich unsichtbar?) von Carina48 am: 31.05.2017 19:58 Uhr

danke für deine zeilen carina

einerseits ist das thema komplex, spannend und wichtig - andererseits versucht man auch immer "einfache" schlüsse zu ziehen. geprägt von eigenen erfahrungen und subjektivität natürlich.

ich für mich denke nur laut. wenn ich sage "sei offensiv" ist das für mich kein imperativ. eher ein gedankenexperiment.

ich möchte nochmal auf dieses "geht in beide richtungen" eingehen. (these #1)
generell sehe ich einfach, dass menschen natürlich stark oberflächlich gesteuert sind. das ist vorallem sehr menschlich wenn man sich noch nicht oder gerade erst kennenlernt..
ausssehen, alter, etc. das ist für mich ALLES pure oberflächlichkeit.
im sinne von "äusserer hülle". nix geist

was ich wahrnehme, daß es im kern um den unterschied geht für viele. aktiv oder unterbewusst.
ab einem gewissen altersunterschied (egal in welche richtung) passiert es einfach.

kurzum man wird nicht ernstgenommen. egal ob bäcker, managment meeting oder privates.

mit these #2 wollte ich nur die "spanne" im unterschied gleichaltriger beschreiben. je länger man lebt und erfahrungen sammelt.. desto grösser werden die individuellen unterschiede.

ich setze den "zeitpunkt null" gerne noch weiter zurück. nehmen wir einfach einen haufen zellen *lach*

was bedeutet es "unsichbar" zu sein?

nimm den/die "auffälligen". toll angezogen. flippig. auffällig gut gelaunt. kreative ideen.

egal ob mann, frau oder kind... auch dieser mensch wird für andere "unsichtbar". er ist "anders" ergo im abseits. auch wenn er physikalisch total im zentrum steht und rumhoppst.

ist das ganze nur eine rein "intellektuell" leistung? oder ein "test" ?
oder sind wir einfach zu faul oft um "richtig hinzuschauen" bzw "hören"
(ist faul nicht so schlimm wie diskriminierend ?)

"ich habe überlegt auch einen asylanten aufzunehmen weil ich so sozial und tolerant bin, aber die sind soo anders von der kultur her"

"hey du hast doch auch viel platz bei dir!"

(nur zwei zitate, nicht von mir)

ich arbeite steit grob 25 jahren in einer firma mit 85000 menschen aus allen herren ländern. unsere teams sind multikulti. unsere stadt ist multikulti.

nee ich will keinen aus schurkenstaaten :) mir reicht deren mentalität wenn ich mit ihnen zusammenarbeiten darf. was ich AUCH bereichernd finde - aber ich will die nicht in meiner küche morgens :)
ich will nichtmal zwei DEUTSCHE mitwohnis morgens in meiner küche :) :)

ist der schlüssel, erstmal den eigenen "adolf" in sich zu akzeptieren?

ist der schlüssel reine "toleranz der intoleranz" gegenüber ?
wenn man es ohne argwohn akzeptieren kann, grämt man sich nicht mehr oder? ist das die strategie ?

--- schnipp ---

"Meine Frage weiter oben ging aber in die Richtung: Wenn sich zwei auf denselben Posten bewerben - wen, denkst du, wird der Chef nehmen?"

keine frage !
aber....

gedanke #1:
KEINE zwei menschen sind "gleich passend" - gibt es nie!

gedanke #2:
sind teams im schnitt zu jung, scheitern sie.
sind teams im schnitt zu alt, können sie auch scheitern.
beides 100x erlebt ...
die mischung machts. tataaa

der bereich "software und internet/IT" ist z.b. superkomplex. viele können bissl java/HTML/sql und denke sie können überall mitreden und machen.

das ergebnis sehen wir bei vielen produkten und im internet selbst.
mangelnde robustheit, bedrohliche sicherheitslücken, 90% purer schrott.die goldgräber pfuschen mit jungen die "alles machen" schnell mal was hin und verdienen das schnell geld.

wie kann man nun von irgendeinem "chef" erwarten daß er nicht vom "gelaber der jungen" überzeugt ist ?

was will ich? bestimmt nicht für so einen "haufen" arbeiten :(

warum haben so viele "jungen" nur eine ader für software ?
warum hocken die "alten hasen" eher in der hardwareentwicklung ?
einfache frage. für b) braucht man mehr hirn...

"Letztlich ist es wurscht, ob der Chef Angst vor mir hat"
ist es nicht. du suchst antworten... pack sie bei ihren gedanken :)

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von ehemaliges Mitglied am 01.06.2017 um 13:11 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:13.06.2017 19:31 Uhr

 

 

 
 

Wir haben seitenlang ...

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RE: 50+ und plötzlich unsichtbar ... (Forum: 50+ - und plötzlich unsichtbar? - Thema: 50+ - und plötzlich unsichtbar?) von ehemaligen Mitglied am: 01.06.2017 13:11 Uhr

... bereits etliche Aspekte diskutiert; ich habe versucht, noch einmal einige Beiträge nachzulesen und zu verinnerlichen, worum es am Anfang ging. Immerhin sind die ersten Beiträge genau 9 Jahre alt!

(Ich komme wegen familiärer Turbulenzen und einer Erkrankung erst jetzt dazu, deinen Beitrag zu beantworten, lois - schade, dass noch niemand anderes aus der Gruppe sich zu äußern "gewagt" hat)

Ich denke schon, dass jede(r) am ehesten aus subjektiver eigener Erfahrung sprechen kann, und jede(r) geht mit diesen Erfahrungen eben auch auf seine ganz eigene Weise damit um: Fühle ich mich gekränkt, wenn jemand mich "übersieht", oder empfinde ich es eher als Entlastung, wenn ich mich nicht (mehr) dem ewigen Wettbewerb um "Sehen und Gesehen werden" stellen muss? Wie hieß es auf einer der vorigen Seiten: Irgendwann kommt dann ein Alterchen und stellt sich neben mich, und wir verstehen uns auf Anhieb (Klar: gleiches Alter, gleiche Lebenserfahrungen, usw.)

Natürlich kann jede(r) auch offensiv sein, wie du es beschreibst, aber das, denke ich, kann eben nicht jeder Mensch, wenn er eher nicht zur kommunikativen, sondern eher zur introvertierten Sorte gehört. (Wer das nicht "drauf" hat, wird ohnehin leicht auch unter Seinesgleichen übersehen!)

In den Anfangsbeiträgen ging es eher um die Frauen von 50+ ... also um jene, die erkennbar nicht mehr zur Fortpflanzung taugen.
Du bringst ganz neue Aspekte mit in die Diskussion und stellst das Übersehen-Werden eher auf eine intellektuelle Ebene - vor allem auch im Berufsleben.

Ob man dort ernst genommen wird oder nicht, hängt erheblich doch von äußeren Faktoren ab und von der Sozialisation der jeweiligen Person.

Machen wir uns nichts vor: Wenn ich die Wahl hätte zwischen einem 75jährigen offensichtlich gepflegten und nach erstem Wortwechsel kultivierten Mann oder einem dickbäuchigen, in Jogginghosen und Unterhemd poltrig auftretenden 30jährigen mit unklarer Bildung/Geisteshaltung, würde ich mich immer - zumindest zuerst! - auf die Seite des 75jährigen stellen.

Und da haben wir es: Dieses "Übersehen-Werden" läuft nicht unbewusst ab, sondern ich treffe eine solche Entscheidung ganz bewusst, weil ich mich mit meinem Gegenüber auch wohlfühlen möchte. Diskriminierend? Vielleicht, lois - aber ich will (auch) gut zu mir selbst sein und nicht (nur) die Interessen des Jogginghosenträgers ganz obenan stellen.

So ergeht es auch den Unangepassten, Flippigen, Auffälligen.
Wer deren Gesellschaft sucht (oder eben meidet!), tut dies ganz bewusst und (über)sieht sie nicht zufällig. Erst wenn man sich auf den Menschen eingelassen hat, kann man ja oft erst entdecken, welches Juwel möglicherweise in ihnen steckt. Das sind eben oft diejenigen, die in einem vollbesetzten Gartenlokal den einzigen freien Tisch auftun, oder die sich trauen, sich in einem öffentlichen Theaterstück auf die Bühne holen zu lassen und das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinzureißen ...

Du hast noch zwei weitere Aspekte in die Arena geworfen: Die Arbeitswelt ... und die eigene Wohnküche, die du bereits bist zu teilen oder eben nicht - ich denke, das ist ein Thema, das wir separat diskutieren sollten. Vielleicht im Hauptforum?

Interessantes Thema oder heißes Eisen?

fragt
Carina

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von Carina48 am 13.06.2017 um 19:31 Uhr  Legende ausblenden

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Mitglied: Carina48

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