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Gibt es den Weihnachtsmann?

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Der folgende Briefwechsel zwischen Virginia O‘Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert – bis zur Einstellung der New Yorker „Sun“ im Jahre 1950 – alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit auf der Titelseite der Zeitung gedruckt.
Die achtjährige Virginia aus New York schrieb an die Tageszeitung „Sun“ einen Brief: „Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der ‚Sun‘ steht, ist immer wahr. Bitte, sagen Sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?“
Die Sache war dem Chefredakteur Francis Church so wichtig, dass er selbst anwortete – auf der Titelseite der „Sun“:
„Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur was sie sehen; sie glauben, dass es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt.
Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Es gibt ihn so gewiss wie die Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe!
Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie – gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müsste verlöschen.
Es gibt einen Weihnachtsmann, sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiss, Du könntest deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht – was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts.
Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie. All die Wunder zu denken – geschweige denn sie zu sehen -, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst, Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönsten Farbfiguren suchen. Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal die Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter zu erkennen sein.
‚Ist das denn auch wahr?‘ kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist wahrer und nichts beständiger. Der Weihnachtsmann lebt und er wird ewig leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er da sein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.
Frohe Weihnacht, Virginia.
Dein Francis Church“

Immer wieder schön!

Gruß
Astrid


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von Hexe1900 am 15.12.2017 um 09:32 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:4

letzter direkter Beitrag:.. um Uhr

Anzahl Themenbeiträge:11 (Nur direkte Beiträge anzeigen)

letzter Themenbeitrag:22.12.2017 um 20:59 Uhr

Mitglied: Hexe1900

Beiträge: 11065 - Registriert seit: 16.08.2007

 

 

 
 

Klar gibt es den Weihnachtsmann!

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RE: Gibt es den Weihnachtsmann? (Forum: Dies und Das - Thema: Gibt es den Weihnachtsmann?) von Hexe1900 am: 15.12.2017 09:32 Uhr

Meinte zumindest mein Enkel, als er im Grundschulalter war: Mehrere Jahre hintereinander hat einer unserer Nachbarn (schon bei der großen Schwester) für unsere Enkel den Weihnachtsmann gespielt.

Irgendwann fing natürlich das "Zweifeln" in der Schule an, und einige seiner Mitschüler meinten, es gäbe keinen Weihnachtsmann.

Darauf mein Enkel: "Klar gibt es den! Ich habe ihn ja persönlich kennen gelernt!"

Nun ist er inzwischen zu groß und weiß Bescheid ... aber seine 3jährige Schwester wird in diesem Jahr zu Weihnachten auch den Weihnachtsmann persönlich kennen lernen - wir sind sehr gespannt auf ihre Reaktion!

Gruß
Carina

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von Carina48 am 15.12.2017 um 12:31 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:2 (Beiträge anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:17.12.2017 09:29 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 8058 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

Genau Carina ...

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RE: Klar gibt es den Weihnachtsmann! (Forum: Dies und Das - Thema: Gibt es den Weihnachtsmann?) von Carina48 am: 15.12.2017 12:31 Uhr

... diese Zeit ist doch herrlich für Kinder, Eltern und Großeltern! Die roten Bäckchen ...! Sie schauen auch oft durch das Schlüsselloch! "Ist er schon da, der Weihnachtsmann? Menno, wann klingelt endlich das kleine Glöckchen?" Eine Stunde, bevor der Weihnachtsmann dann kam, hat meine Tochter noch viele Male das Gedicht geübt, damit auch gar nix schief ging!

Meine Mutter erzählte oft in der Adventszeit, dass ich zwischen 3 und 6 Jahren einen mordsmäßigen Schiss vor dem Weihnachtsmann hatte!
Habe mein Gedicht immer brav gelernt, aber dem Weihnachtsmann nur etwas vorgestottert, oder die Lippen janz doll zusammen gepresst! (Das hat sich im Laufe der Jahre verändert!)

Übrigens war es bei meinem Enkelsohn ebenso! Jetzt erzähle ich ihm davon! Mit fast 19 lacht er darüber!

Ich hoffe, Du konntest mit Deinen Enkeln noch basteln!

Eine schöne Rest-Adventszeit wünsche ich Dir!

Gruß
Astrid

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von Hexe1900 am 15.12.2017 um 13:42 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

Mitglied: Hexe1900

Beiträge: 11065 - Registriert seit: 16.08.2007

 

 

 
 

Unsinn

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RE: Klar gibt es den Weihnachtsmann! (Forum: Dies und Das - Thema: Gibt es den Weihnachtsmann?) von Carina48 am: 15.12.2017 12:31 Uhr

Weihnachten ist die Geburt Jesu und hat mit dem Ho Ho Kasper absolut nichts zu tun. Der Quatsch ist wohl für Trumpwähler gut, aber nicht für denkende Menschen.
Wer als Atheist sich nicht an das christliche Jesuskind halten will, soll eben ohne Weihnachten feiern. Es besteht aber kein Grund sich an den albernen Weihnachtsmann zu halten.

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von pretovelho am 17.12.2017 um 09:29 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:17.12.2017 09:47 Uhr

Mitglied: pretovelho

Beiträge: 18 - Registriert seit: 03.01.2017

 

 

 
 

Kein Unsinn...

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RE: Unsinn (Forum: Dies und Das - Thema: Gibt es den Weihnachtsmann?) von pretovelho am: 17.12.2017 09:29 Uhr

... das Eine schließt ja das Andere nicht aus, Pretovelho!

In meiner Familie war Beides möglich! Mit meinen Großeltern gingen
meine Schwester und ich nachmittags in die Kirche und hörten uns die Weihnachtsgeschichte an! Danach brachte der Weihnachtsmann dann die Geschenke!

Wir leben in Deutschland! Wie kommst Du bei diesen Beiträgen auf's
"Trumpland"???

Schönen 3. Advent wünsche ich Dir! Oder ist der Dir auch zu albern?

Gruß
Astrid

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von Hexe1900 am 17.12.2017 um 09:47 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:2 (Beiträge anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:19.12.2017 09:24 Uhr

Mitglied: Hexe1900

Beiträge: 11065 - Registriert seit: 16.08.2007

 

 

 
 

Weihnachten und der Weihnachtsmann

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RE: Kein Unsinn... (Forum: Dies und Das - Thema: Gibt es den Weihnachtsmann?) von Hexe1900 am: 17.12.2017 09:47 Uhr













Wusstet Ihr schon?
Weihnachten ist eigentlich ein heidnisches Fest !
Die ersten Christen haben Weihnachten nie gefeiert!
Fast alle Bräuche stammen aus der Römischer Zeit.
Am 25.Dezember feierte man die Sonnenwende, ein Erntedankfest die „Saturnalia“.
Man feierte die Rückkehr der Sonne und ehrte Saturn (in Griechenland Kronos), den Gott der Saat, den Gott der Wärme und des Lichtes.
Denn nur durch Wärme und Licht werden die Saat und die Pflanzen im kommenden Jahr wachsen und gedeihen und den Menschen eine gute Ernte bescheren.

Das Christentum ersetzte die Anbetung der Sonne durch die Geburt Jesu. Unter Kaiser Justinian ( 482 Jahre n.Chr.), war das Christentum Staatsreligion des Römischen Reiches und der Kaiser machte Weihnachten zum Staatsfest.
Hier war es eine Zeit der Völlerei und rauschenden Festen, gar Orgien!
Erst später wurde das „Weihnachten“ zu Ehren der Geburt Christi im ganzen Reich gefeiert.
Jesus Christi sollte nun das wahre Licht für die Menschen, Christen sein.
Das Fest wird seitdem am 25. Dezember gefeiert, nicht weil da Christus geboren wurde, das genaue Datum von Christi Geburt ist bis heute nicht genau bekannt. In der Bibel ist darüber auch kein Anhaltspunkt enthalten.

Von Rom aus nahm das Weihnachtsfest dann seinen ganzen Weg durch Europa. Das Brauchtum des Lichtes, ausgedrückt durch Kerzen, vom Adventskranz bis zur Weihnachtsbaumkerze spielt deshalb auch so eine große Rolle und dies bis heute.
Der Weihnachtsbaum kam erst später in die Wohnstuben.
Die Geschenke zum Fest symbolisieren wohl den Nikolaus, dem Bischof aus Myra, der durch seine Mildtätigkeit und Hilfe für Arme bekannt wurde (heute Demre, Wallfahrtsort in der heutigen Türkei)
Die Sage berichtet z.B., daß ein armer Mann aus Myra seine 3 Töchter verheiraten mußte, gegen ihren Willen. Der heilige Nikolaus, der Bischof von Myra brachte dem Mann heimlich 3 goldene Äpfel ins Haus.
Diese Begebenheit wurde dann zum Brauch, sich zum Festtag der Heiligen Nacht zu beschenken, um Freude seinen Nächsten zu bringen.

Man kann also sagen, der Heilige Nikolaus und sein Begleiter der Knecht Ruprecht (der mit der Rute) ist heute der Weihnachtsmann.
Dies gilt wohl vor allen in den evangelischen Gebieten.
Bei den Katholiken kommt der Nikolaus und das Christkind.

Weihnachten wird von Land zu Land verschieden gefeiert, auch in den Familien gibt es verschiedene Rituale und Bräuche, angefangen vom Festessen bis zu den Geschenken.
Nicht nur Christen feiern das Weihnachtfest, sondern auch Atheisten und Andersgläubige können das Fest feiern.

Denn ein Licht in der dunklen Zeit gibt allen Menschen Wärme und Hoffnung.

Euch allen einen schönen 3. Advent !

VG Inga

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von ehemaliges Mitglied am 17.12.2017 um 17:58 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:17.12.2017 19:39 Uhr

 

 

 
 

Dezember, Zeit der Lichter ...

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RE: Weihnachten und der Weihnachtsmann (Forum: Dies und Das - Thema: Gibt es den Weihnachtsmann?) von ehemaligen Mitglied am: 17.12.2017 17:58 Uhr

Der schönste Monat im Jahr!

Vom festlichen Monat Dezember und seiner Zeit der Lichter!

„Ich bin der Letzte!“, sagte der Dezember und betrachtete sich in der spiegelnden Oberfläche des großen Meeres. Er klatschte in die Hände, weckte seine Monatskollegen aus ihrem Schlaf und rief: „Aufwachen! Dezemberzeit ist Partyzeit! Jeder meiner Tage wird ein Fest sein.“

Die anderen Monate sahen sich verwundert an. Was war los mit dem Dezember, diesem besonnenen und weisen Kollegen?
„Es ist die Zeit des Winterschlafs. Die Natur hat sich zur Ruhe begeben, die Tiere schlafen und die Tage sind kurz“, sagte der Juni. „Kurz und dunkel“, bestätigte der März. „Und …“„Genau“, unterbrach ihn der Dezember. „Es ist dunkel bei den Menschen. Sie sind müde und gestresst. Höchste Zeit, die Lichter anzuzünden. Ich bin der Monat des Lichts und der festlichen Feste und der Lieblingsmonat der Kinder.“

„Falsch!“, warf der Februar ein. „Der Lichtmonat, der bin ich.“
„Mein Licht ist anders.“ Der Dezember lächelte. „Es ist ein kleines Licht, ein leises, feierliches. Ein geheimnisvolles. Und dieses warme Licht bringe ich nun zu den Menschen. Der Advent beginnt und mit ihm die Zeit der funkelnden Kerzen.“

Sprach’s und zog los. Mit kundigen Schritten zog der Dezember von Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf, von Haus zu Haus, und überall lag plötzlich eine leise, feine, liebevolle und freudige Stimmung in der Luft. Wenn man ganz still war, konnte man es auch hören. Ein Singen, das durchs Land erklang: Dezember ist da, die schöne Zeit im Jahr mit hellem Licht und Kerzenschein, mit süßen Düften und Heimlichkeiten, mit Nikolausfreuden, Lichtfesten, Winteranfang und ersten Schneeflocken, dem Weihnachtsfest und seinen Feiertagen und mit dem letzten Tag im Jahr.

Und die Menschen? Die liebten den Dezember. Und der liebte die Menschen. Und ein kleines bisschen auch sich selbst. „Ich bin der Beste … und der schönste“, murmelte er und schielte zu seinen Kollegen hinauf.
„Und der Letzte …“, griente der Januar, der sich schon die Hände rieb.
Doch das überhörte der Dezember, und das war auch gut so.

© Elke Bräunling

Gruß
Astrid

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von Hexe1900 am 17.12.2017 um 19:39 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:19.12.2017 08:47 Uhr

Mitglied: Hexe1900

Beiträge: 11065 - Registriert seit: 16.08.2007

 

 

 
 

Die Geschichte einer Kerze ...

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RE: Dezember, Zeit der Lichter ... (Forum: Dies und Das - Thema: Gibt es den Weihnachtsmann?) von Hexe1900 am: 17.12.2017 19:39 Uhr

Jetzt habt ihr mich entzündet und schaut in mein Licht. Ihr freut euch an meiner Helligkeit, an der Wärme, die ich spende. Und ich freue mich, dass ich für euch brennen darf. Wäre dem nicht so, läge ich vielleicht irgendwo in einem alten Karton - sinnlos, nutzlos. Sinn bekomme ich erst dadurch, dass ich brenne.

Aber je länger ich brenne, desto kürzer werde ich. Ich weiß, es gibt immer beide Möglichkeiten für mich: Entweder bleibe ich im Karton - unangerührt, vergessen, im Dunkeln - oder aber ich brenne, werde kürzer, gebe alles her, was ich habe, zugunsten des Lichtes und der Wärme. Somit führe ich mein eigenes Ende herbei.
Und doch, ich finde es schöner und sinnvoller, etwas herzugeben zu dürfen, als kalt zu bleiben und im düsteren Karton zu liegen....

Schaut, so ist es auch mit euch Menschen!
Entweder ihr zieht euch zurück, bleibt für euch - und es bleibt kalt und leer-, oder ihr geht auf die Menschen zu und schenkt ihnen von eurer Wärme und Liebe, dann erhält euer Leben Sinn. Aber dafür müsst ihr etwas von euch selbst hergeben, etwas von eurer Freude, von eurer Herzlichkeit, von eurem Lachen, vielleicht auch von eurer Traurigkeit.
Ich meine, nur wer sich verschenkt, wird reicher. Nur wer andere froh macht, wird selbst froh. Je mehr ihr für andere brennt, um so heller wird es in euch selbst. Ich glaube, bei vielen Menschen ist es nur deswegen düster, weil sie sich scheuen, anderen ein Licht zu sein. Ein einziges Licht, das brennt, ist mehr wert als alle Dunkelheit der Welt.
Also, lasst euch ein wenig Mut machen von mir, einer winzigen, kleinen Kerze.

[Autor unbekannt]

Gruß
Astrid

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von Hexe1900 am 19.12.2017 um 08:47 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

Mitglied: Hexe1900

Beiträge: 11065 - Registriert seit: 16.08.2007

 

 

 
 

Das mag ja sein,

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RE: Kein Unsinn... (Forum: Dies und Das - Thema: Gibt es den Weihnachtsmann?) von Hexe1900 am: 17.12.2017 09:47 Uhr

dass das Eine das Andere nicht ausschließt. Verfälschen lässt sich ja alles. Wozu soll das aber gut sein und wer hat den Unsinn mit dem Weihnachtsmann denn erfunden?
M.E. ist der Weihnachtsmann die Anlehnung an den Nikolaus und Hoffmann von Fallersleben hat mit seinem Lied wesentlich zur Verbreitung beigetragen. Coca Cola tat das Übrige.
Dennoch hat diese Kultfigur mit Weihnachten nichts zu tun und man muss nicht auf jeden Zug aufspringen der vorbeifährt.

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von pretovelho am 19.12.2017 um 09:24 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:2 (Beiträge anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:19.12.2017 12:20 Uhr

Mitglied: pretovelho

Beiträge: 18 - Registriert seit: 03.01.2017

 

 

 
 

Das hört sich ja sehr nach ...

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RE: Das mag ja sein, (Forum: Dies und Das - Thema: Gibt es den Weihnachtsmann?) von pretovelho am: 19.12.2017 09:24 Uhr

... Verbitterung bei Dir an!

Wie kommst Du darauf, dass der Weihnachtsmann etwas mit Coca-Cola zu tun hat??? Den Zusammenhang verstehe ich ja nun gar nicht!
Hast Du mit Deinen Kindern und Enkelkindern überhaupt irgendwann mal Weihnachten gefeiert? Nein? Dann ist Dir sehr viel Lebensfreude entgangen! Bei uns in der Familie waren die Geschenke nicht das Wichtigste, sondern das feierliche Beisammensein der GANZEN Familie!

Gehst Du in dieser Zeit mal in ein Einkaufscentrum? Ich gehe da hin und wieder in ein Café und beobachte die "kleinen Mäuse", wie sie staunend und mit großen Augen die vielen bunten Lichter, verkleidete Engel und den Weihnachtsmann ansehen!

DA GEHT MIR DAS HERZ AUF!!!

Aber es gibt natürlich auch Sekten, die es den Menschen ausreden wollen, diese sehr alte Tradition kaputt zu machen!
Sie schaffen es NIEMALS!!!

Dieses Lied ist neu! Aber in Erinnerung zu Heinrich Hoffmann von Fallersleben entstanden:

https://www.youtube.com/watch?

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von Hexe1900 am 19.12.2017 um 10:10 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

Mitglied: Hexe1900

Beiträge: 11065 - Registriert seit: 16.08.2007

 

 

 
 

Guten Tag pretovelho!

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RE: Das mag ja sein, (Forum: Dies und Das - Thema: Gibt es den Weihnachtsmann?) von pretovelho am: 19.12.2017 09:24 Uhr











So unsinnig ist das gar nicht mit dem Weihnachtsmann und Du hast Recht, es ist eine Anlehnung an den St. Nikolaus und seinem Knecht, dem Ruprecht. (Lies doch auch mal den vorangegangen Beitrag zum Thema Weihnachtsmann von mir)

Der St. Nikolaus ist historisch belegt!

Der Weihnachtsmann ist wohl eine Symbiose zwischen dem St. Nikolaus und seinem Knecht, dem Ruprecht, seinem furchteinflößenden Gehilfen.
Immerhin sind viele Jahre vergangen seit dem Lebzeiten des Bischofs von Myra.

Ich war vor einigen Jahren in der Türkei in der antiken Stadt Myra, dem heutigen Demre. Das liegt in Lykien.
Dort steht die Grabeskirche vom Heiligen St. Nikolaus.
Sie wurde im 4. Jh. n.Chr. für den dort lebenden Bischof gebaut. Sein Sarkophag steht noch dort. Er starb übrigens am 6.Dezember !
Im gesamten Christentum wird an diesen Tag heute noch an ihn erinnert!- siehe Nikolaustag und den gefüllten Stiefel.
An diesem Tag wird u.a. auch heute noch in einigen Ländern beschert.
Später, nach der Reformation, wurde dies auf Weihnachten verlegt.
Bei den Katholiken kam dann nicht der Nikolaus, sondern das Christkind, oder eben Beide.

Die Gebeine des Heiligen St.Nikolaus wurden geraubt und liegen heute in Bari, in der Basilika St.Nicola in Italien.
Der Bischof von Myra war und ist bekannt als St. Nikolaus, Santa Claus, Großväterchen Frost oder als der Heilige Nikolaus.
Er war Schutzpatron für viele Länder und wurde dort verehrt.
Der Bischof tat viel Gutes , war mildtätig und half den Armen. Er war bekannt für seine Großzügigkeit und ist vor allem bei den Katholiken hochverehrt.
(mit der „Cocacola – Werbung“ hat dieser Nikolaus nun wirklich nichts zu tun. Das ist pure Werbung aus Amerika)

Die vielen gut erhaltenen Ikonen in der Grabenskirche erzählen davon. Sein Ruf ging weit über alle Länder Europas.

Interessant dazu die Ausführungen auf Wikipedia zur Geschichte und Legende des Heiligen St . Nikolaus. Dort kann man die Geschichte und Legenden in aller Ausführlichkeit einmal nachlesen. (Link s.unten)
Das würde hier zu weit führen.

Sicher ranken sich natürlich viele Legenden um den St. Nikolaus und seinen Gehilfen dem Knecht Ruprecht, doch ihn hat es ihn in Wirklichkeit tatsächlich gegeben!
Später ist daraus in manchen Gegenden eben aus Nikolaus und Ruprecht, der „Weihnachtsmann“ entstanden, der Geschenke bringt und die Herzen der Menschen, vor allen der Kinder erfreut.
Das ist doch eine schöne Tatsache, oder?

In diesem Sinne, Dir und allen Ahanoern, ein besinnliches, schönes und vor allem frohes Weihnachtsfest!

Für Interessierte:
Nikolaus, die historische Person
https://de.wikipedia.org/wiki/

VG Inga

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von ehemaliges Mitglied am 19.12.2017 um 12:20 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:22.12.2017 20:59 Uhr

 

 

 
 

Der kleine Wichtel ...

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RE: Guten Tag pretovelho! (Forum: Dies und Das - Thema: Gibt es den Weihnachtsmann?) von ehemaligen Mitglied am: 19.12.2017 12:20 Uhr

Der kleine Wichtel war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt. Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken. Er war lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen. So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben der vorbei eilenden Menschen. Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde. Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit und hetzten eilig durch die Straßen.

Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen Weihnachtsbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist. Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten. Ist die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit?

So kam er an das alte Haus in dem schon viele Menschen gewohnt hatten. Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen. Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus mit Kerzen erleuchteten. Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten. Er sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe. An manchen Abenden sah er die Mutter und Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.

Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen. Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee, den die Mutter gekocht hatte. Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten. Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten. In dieser Kiste gab es viel zu entdecken. Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit. Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander. Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas. Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen die Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten. Ja, heute ist eine andere Zeit, aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit. Dem kleinen Wichtel wurde es ganz warm ums Herz und er schlich leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war.

http://www.weihnachtswuensche.

Gruß
Astrid  smylie 

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von Hexe1900 am 22.12.2017 um 20:59 Uhr  Legende ausblenden

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zuletzt aktualisiert am: Freitag, den 16. April 2021