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Thema: Große Politik

 

 
 

Nicht nur, jedermann, nicht nur

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RE: Ausbeutung (Forum: Psychologie - Thema: Große Politik) von jedermann am: 02.09.2015 22:58 Uhr


die Fischereirechte vor der Elfenbeinküste gehört der EU. Die Hälfte der afrikanischen Küste ist nach Pachtverträgen in ausländischem Besitz. Hier werden Milliardengewinne gemacht. Land grapping, das große Zauberwort. Aber das ist nur die wirtschaftliche Seite der Ausbeutung.
Viel ursächlicher für die jetzige Flüchtlingsflut sind die geopolitischen Interessen einiger westlichen Länder. Kuwait, Katar und Saudi-Arabien (Verbündete der Nato) spielen bei der Unterstützung des IS (ISIS) eine sehr zwielichtige Rolle.
Der syrische Bürgerkrieg wurde erst möglich durch die Waffenlieferungen der USA. Afghanistan ebenfalls ein Reinfall der westlichen Wertegemeinschaft.
Und als Treppenwitz der Weltgeschichte der Iran, man mag es kaum glauben, das stabilste Land im mittleren Osten und das einzige Land, das nicht durch westliche Interessen korrumpiert ist.

Gruß
Pepper

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von Sergeant Pepper am 03.09.2015 um 16:04 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:03.09.2015 17:48 Uhr

Mitglied: Sergeant Pepper

Beiträge: 1755 - Registriert seit: 05.06.2010

 

 

 
 

Da sagst du was, Pepper!

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RE: Nicht nur, jedermann, nicht nur (Forum: Psychologie - Thema: Große Politik) von Sergeant Pepper am: 03.09.2015 16:04 Uhr

Zitat:

Deutschland scheint vor allem in Afrika Land zu erwerben. Die Land Matrix listet zehn deutsche Investitionen auf , darunter drei in Äthiopien und je zwei in Madagaskar und Mosambik . Nicht in jedem Fall ist bekannt, wer die Investoren sind oder was sie anbauen wollen. Dennoch vermitteln die verfügbaren Daten einen guten Eindruck von der Natur der Geschäfte. Die Land Matrix zeigt, dass die beteiligten Unternehmen ihr Geld in den Anbau von Energiepflanzen, Kaffee, Getreide oder Nutzholz stecken. Unter ihnen sind produzierende Unternehmen, etwa die Neumann-Gruppe, die in Uganda Kaffee anbaut und Menschenrechtsorganisationen zufolge für Vertreibungen verantwortlich ist, aber auch Finanzinvestoren wie der DWS Galof , ein Fonds der Deutschen Bank . Seine Manager investieren in eine Farm in Tansania , auf der vor allem Gerste für die Brauindustrie angebaut wird.
Überhaupt steht Afrika im Mittelpunkt des globalen Landgeschäfts: Dort finden die meisten Transaktionen statt. Der weit überwiegende Teil der verkauften oder verpachteten Flächen, etwa 70 Prozent, liegt in nur elf Ländern. Sieben davon sind afrikanisch: Sudan , Äthiopien, Mosambik, Tansania, Madagaskar, Sambia und die Demokratische Republik Kongo. Die wichtigsten Investoren hingegen kommen aus Indien , China , Malaysia , Südkorea , Indonesien und den Vereinigten Arabischen Emiraten; sie sind staatlich oder Unternehmen in privater Hand. [/i



(Hervorhebung von mir)

Quelle:
http://www.zeit.de/wirtschaft/

(Ein Artikel aus 2012)

Den Afrikanern wird der Zugang zu Wasser erschwert oder unmöglich gemacht, Kleinbauern wird die Lebensgrundlage entzogen ... etc.
Die Liste ist lang.

Profiteure sind nur die reichen Investoren ("Heuschrecken") ... wenn immer gesagt und geschrieben wird "der Westen" sei schuld an vielen Miseren, suche ich immer nach meiner Schuld und danach, wo hier der einzelne kleine Mann auf der Straße "profitiert" ...

TTIP wird's richten ...

Aber wir entfernen uns ein bisschen vom Eingangsthema.

Gruß
Carina

Übrigens: In Äthiopien verhungern Menschen ... aber das Land ist ein großer Getreide- und Fleisch-Exporteur ...

http://www.welt-sichten.org/ar

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von Carina48 am 03.09.2015 um 17:29 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:03.09.2015 19:03 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7990 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

Die Masse

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RE: Nicht nur, jedermann, nicht nur (Forum: Psychologie - Thema: Große Politik) von Sergeant Pepper am: 03.09.2015 16:04 Uhr

der Flüchtlingsströme setzt zwingend Logistik voraus, die von langer Hand vorbereitet worden ist, denn so etwas entsteht in dieser Größenordnung nicht spontan. Ich halte es für durchaus denkbar, dass auch ein großer Teil der Kosten für die Schleusung nach Europa von den Flüchtlingen niemals alleine aufgebracht werden könnten und vermute mal, dass hinter der Planung und Finanzierung politisches und/oder terroristisches Kalkül steckt.

priamos

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von priamos36 am 03.09.2015 um 17:48 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

Mitglied: priamos36

Beiträge: 137 - Registriert seit: 11.11.2011

 

 

 
 

Auf der Welt herrscht ein Kleinkrieg

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RE: Da sagst du was, Pepper! (Forum: Psychologie - Thema: Große Politik) von Carina48 am: 03.09.2015 17:29 Uhr


um Nahrungsmittel.

Soeben lese ich bei den "Netzfrauen", dass El Salvador den Konzern Monsanto mitsamt Saatgut aus dem Land geworfen hat.
Die USA haben El Salvador unter Druck gesetzt, gentechnisch verändertes (GV) Saatgut zu kaufen, um beinahe 300 Millionen Dollar Hilfe zu erhalten. Die einheimischen Bauern kämpften für ihr Nicht-GV-Saatgut und konnten sich durchsetzen.
Manchmal siegt David im Kampf gegen Goliath doch.

In Afrika versucht die Industrie mit allen Mitteln GV-Saatgut anzubauen.

Ich wollte diese Information beitragen.

Gruß, Novellist

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von ehemaliges Mitglied am 03.09.2015 um 19:03 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:03.09.2015 19:30 Uhr

 

 

 
 

Schlimmer noch wird der Kampf ums Wasser

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RE: Auf der Welt herrscht ein Kleinkrieg (Forum: Psychologie - Thema: Große Politik) von ehemaligen Mitglied am: 03.09.2015 19:03 Uhr

Zitat:

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt, ist die Privatisierung, der weltweit wichtigsten Ressource Wasser, Tür und Tor geöffnet worden und längst bemächtigen sich Wirtschaftsunternehmen, der immer knapper werdenden Ressource Wasser. Das Geschäft mit dem Wasser ist in vollem Gange. Wasser ist das wichtigste Gut auf unserer Erde. Wasser ist durch nichts in der Welt zu ersetzen. Ohne Wasser ist keinerlei Leben möglich.

Kein Monopol auf Trinkwasser!

Frisches Trinkwasser ist ein Grundbedürfnis und sollte jedem Menschen zugänglich sein. Nestlé jedoch strebt eine Monopolstellung für Trinkwasser an. Das allein ist schon unethisch, aber Nestlé geht noch weiter. Um möglichst große Profite zu machen, saugt Nestlé Grundwasser in dritte Welt Regionen ab, füllt es in Flaschen und verkauft es als teures Tafelwasser in den reichen Ländern der ersten Welt. Die Marke „Pure life“ ist zum Beispiel so ein Produkt. Der Grundwasserspiegel in diesen Regionen sinkt dadurch ab, Brunnen fallen trocken, Felder können nicht mehr ausreichend bewässert werden, die Menschen leiden. Die jeweiligen Regierungen dulden das, denn sie kassieren ordentlich ab, während die Bevölkerung in den Regionen leer ausgeht.



(Hervorhebungen durch mich)

Mehr:
http://marialourdesblog.com/ne

Tafelwässer von Nestlé sollten boykottiert werden! Aber in manchen Kreisen soll es schick sein, zum Essen besonders "edle Wässerchen" zu bestellen.

In Europa ist die geplante "Trinkwasser-Privatisierung" gerade noch so eben gekippt worden - wie lange wird es noch dauern, bis auch wir "afrikanische Verhältnisse" haben werden? Dass es uns sogar verboten wird, Regenwasser aufzufangen?

TTIP und CETA werden es richten ...

(Novellist, jetzt haben wir uns aber mächtig von deinem Eingangsbeitrag entfernt ;-) )

Carina

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von Carina48 am 03.09.2015 um 19:30 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:03.09.2015 19:40 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7990 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

Es ist alles so, wie du es schreibst

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RE: Schlimmer noch wird der Kampf ums Wasser (Forum: Psychologie - Thema: Große Politik) von Carina48 am: 03.09.2015 19:30 Uhr



Stimmt, wir haben uns vom Eingangsbeitrag entfernt, aber jetzt versuche ich mich mal norddeutsch:

Watt mutt, dat mutt

Beste Grüße, Novellist, unermüdlich (fast) tätig

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von ehemaliges Mitglied am 03.09.2015 um 19:40 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:03.09.2015 21:52 Uhr

 

 

 
 

Das BMZ,

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RE: Es ist alles so, wie du es schreibst (Forum: Psychologie - Thema: Große Politik) von ehemaligen Mitglied am: 03.09.2015 19:40 Uhr

also das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ist das wohl mit Abstand undurchsichtigste Ministerium in unserem Land!

Dagegen sind BND und AfV offene Bücher!!!

Das Durchsehen der Website des BMZ ist mir bisher noch nicht komplett gelungen, da ich mir nach rund 5 Minuten mein Shirt nur noch nach unten ausziehen kann, da ich es nach oben nicht mehr über den Hals kriege!

Alles ist blumig, großspurig und langatmig, aber alles endet 2013 mit Daten von 2012 und älter.

Nur genau vom BMZ passiert nichts, gar nichts.

Aber was die alles planen!

Im planen sind sie so toll, ich könnte mich vor Begeisterung wild wixend an den Kantstein setzen.

Und warum komme ich jetzt darauf?

Weil es in unserem Namen geschieht und es unsere Verantwortung ist!!!

Denn alles was Carina, Pepper und auch Priamos nennen sind genau die Fluchtgründe.

KRIEG und HUNGERSNOT!

Wenn ein Vater in Afrika - weil ihm seine kleine Ackerfläche weggenommen oder auch das ganze Dorf abgerissen wurde - von seinen 5 - 8 Kindern ein bis zwei Töchter zwischen 10 und 12 Jahren als Xte "Zweitfrau" an einen vergreisten "Kinderficker" verkaufen muss, um die Schlepper für die Flucht zu bezahlen, dann ist es auch unser Problem, denn wie gesagt, die Not passiert auch in unserem Namen!

Aber wenn man, was gerne (sehr gerne!) gemacht wird, mit einem Finger auf andere zeigt, dann sollte man nie vergessen, dass immer drei Finger der eigenen Hand auf einen selber zeigen!

Also sollten wir lieber hier vor Ort den Menschen helfen, statt rumzulamentieren.

Und bei der nächsten Wahl vielleicht doch mal über das eigene Wahlverhalten nachdenken.

Wäre für manche immerhin eine Premiere, da es wohl das erste Mal sein dürfte.

Und nein, wir haben uns nicht entfernt, denn es gehört alles zusammen!

Liebe Grüße
der Eissendorfer  smylie 

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von ehemaliges Mitglied am 03.09.2015 um 21:52 Uhr  Legende ausblenden

Auf diesen Beitrag wurde noch nicht geantwortet.

 

 

 
 

Schulterklopfen und Treuepunkte sammeln

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RE: Ja, ich differenziere! (Forum: Psychologie - Thema: Große Politik) von Carina48 am: 03.09.2015 02:02 Uhr

Hier einmal ein Bericht aus einer etwas anderen Sicht:

https://www.freitag.de/autoren

Gruß
Pepper

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von Sergeant Pepper am 07.09.2015 um 13:01 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:07.09.2015 18:57 Uhr

Mitglied: Sergeant Pepper

Beiträge: 1755 - Registriert seit: 05.06.2010

 

 

 
 

Noch eine ...

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RE: Schulterklopfen und Treuepunkte sammeln (Forum: Psychologie - Thema: Große Politik) von Sergeant Pepper am: 07.09.2015 13:01 Uhr

... weitere Sicht: Diesmal aus der "ökonomischen Ecke", und auf längere Zeiträume betrachtet:

http://www.inforadio.de/progra

Alles nur Panikmache??

Das Interview dauert ca. 36 Minuten; vielleicht mag sich das jemand anhören?!

Carina

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von Carina48 am 07.09.2015 um 18:57 Uhr  Legende ausblenden

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Letzter direkter Beitrag:07.09.2015 19:56 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7990 - Registriert seit: 12.03.2007

 

 

 
 

36 Minuten

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RE: Noch eine ... (Forum: Psychologie - Thema: Große Politik) von Carina48 am: 07.09.2015 18:57 Uhr

die sich lohnen. Ausführlicher und sachlicher Bericht, der den Zusammenhang von wirtschaftlichem Wohlstand und aktueller Zuwanderung beschreibt.
Ich denke die Talkshows werden schon in einigen Monaten ganz andere Fragestellungen aufwerfen, wie aktuell.

Nochmal den Link:

http://www.inforadio.de/progra

Gruß
Pepper

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von Sergeant Pepper am 07.09.2015 um 19:56 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:08.09.2015 16:03 Uhr

Mitglied: Sergeant Pepper

Beiträge: 1755 - Registriert seit: 05.06.2010

 

 

 
 

Nachhaltig?

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RE: 36 Minuten (Forum: Psychologie - Thema: Große Politik) von Sergeant Pepper am: 07.09.2015 19:56 Uhr

Diesen 36-minütigen Bericht zu hören, hat sich gelohnt. Jedermann sehr zu empfehlen.


Ich möchte mit etwas anderem das Thema ergänzen:

Hunderttausende Flüchtlinge kommen – Hunderttausende werden herzlichst willkommen geheissen.
Konfrontiert mit der grössten Flüchtlingskrise in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg herrscht so etwas wie eine riesige Momentum-Euphorie in Deutschland. Und nicht zuletzt auch von Seiten der Medienwelt.
In München wurde die Spendenbereitschaft so gross, dass gebeten wurde, keine neue Sachen mehr zu liefern. Im Düsseldorfer Stadion hielten Zehntausende ein «Welcome»-Transparent in die Höhe. Natürlich wirkt es eindrucksvoll, wenn in Not geratende Menschen so begrüsst werden.

In den nächsten Jahren und Jahrzehnten werden durch diese erzwungenen Völkerwanderungen riesige Probleme auf das Land zukommen. Vieles wird sich verändern. Niemand kennt heute schon die Auswirkungen. Und auch die Transparente werden nicht mehr existieren sondern es wird sich auch die damalige Anfangs-Euphorie total aufgelöst haben.

So hoffe ich heute, und zwar von ganzem Herzen, dass, wenn in späteren Jahren die Erst-Begeisterung schon lange erloschen ist, zumindest ein kleines «Nachhaltigkeitswillkomm» in den Herzen der Menschen geblieben ist.

Und dies wünsche ich den Menschen gegenüber – die heute voller Hoffnung auf ein neues Leben in einem fremden Land – dann hoffentlich eine neue Heimat gefunden haben.


Etwas nachdenklich
frederik

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von ehemaliges Mitglied am 08.09.2015 um 16:03 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:08.09.2015 19:32 Uhr

 

 

 
 

Das fürchte ich auch

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RE: Nachhaltig? (Forum: Psychologie - Thema: Große Politik) von ehemaligen Mitglied am: 08.09.2015 16:03 Uhr

Zitat:

In den nächsten Jahren und Jahrzehnten werden durch diese erzwungenen Völkerwanderungen riesige Probleme auf das Land zukommen. Vieles wird sich verändern. Niemand kennt heute schon die Auswirkungen. Und auch die Transparente werden nicht mehr existieren sondern es wird sich auch die damalige Anfangs-Euphorie total aufgelöst haben.



In dem Augenblick, in dem unsere eigenen (deutschen) Mitbürger feststellen, dass ihnen gewohnte Dinge und Annehmlichkeiten vielleicht fehlen (z.B. günstiger Wohnraum), in dem Augenblick, wo deutlich wird, dass - beispielsweise - arabische Männer respektlos mit Frauen in Ämtern und bei der Polizei umgehen ... usw., wird ganz sicher die Stimmung kippen. Auch bei denen, die jetzt empathisch bis euphorisch sind. Diese "freudige" Stimmung wird sich nicht nur für 4 Wochen zeigen müssen, sondern über Jahre. Gleichbleibend. Sind wir alle dazu in der Lage? Verkraften wir das oder - wie in dem 36-Minuten-Interview angedacht - jagen wir unsere eigene Elite und guten Steuerzahler damit auf lange Sicht vom Hof? Großbritannien, Australien, Kanada werden unsere gut ausgebildeten Leute mit Kusshand nehmen, die anderen aber aufgrund ihrer restriktiven Einwanderungsgesetze außen vor lassen.

Umgekehrt wird auch die - jetzt noch dankbare - Stimmung bei den Flüchtlingen kippen, wenn sie ihrerseits die erwarteten Annehmlichkeiten, Jobs, Wohnungen, etc., nicht bekommen, die sie sich erhofft haben. Wenn auch ihre rosarote Brille ins Farblose rutscht, werden sie auf die Barrikaden gehen und nachhaltig Forderungen stellen. Zu welchem Aggressionspotenzial die große Masse fähig ist, haben wir nicht zuletzt in Ungarn gesehen. Auf Lesbos finden die nächsten "Flüchtlingskrawalle" statt ...

Und es bleibt nicht bei den 800.000 (und mehr), die für dieses Jahr prognostiziert sind.

Ich bin nicht in Panik - aber ich sehe doch ganz realistisch einige Gefahren für die Zukunft. Vor allem auch deshalb, weil sich jeder (!) selbst der Nächste ist, und die Firmen, die beispielsweise nicht mehr ausgebildet haben, jetzt aber "Fachkräftemangel!" schreien, werden irgendwann genau so gnadenlos auch nur an ihren Profit denken und die vielen Menschen, nach denen sie heute schreien, wieder vor die Tür setzen, wenn es ihren Bilanzen zugute kommt.

Beispiele: Nokia (Bochum, Rumänien), Meyer-Werft (verlegt ihren Firmensitz nach Luxemburg aus "steuerlichen Gründen" und mit Aufweichung der Arbeitnehmer-Rechte) ... usw.

Jetzt sind erst mal alle froh, hier in ihrem "gelobten Land" angekommen zu sein. Wie lange wird es dauern, bis sie die Nase voll haben von Erstaufnahmelagern, Flüchtlingsunterkünften in Kasernen, Plattenbauten und Zeltstädten?

Die werden uns und unsere Ämter nicht alle lieb haben ...

denkt
Carina

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von Carina48 am 08.09.2015 um 19:32 Uhr  Legende ausblenden

Anzahl direkter Beiträge:1 (Beitrag anzeigen)

Letzter direkter Beitrag:08.09.2015 20:34 Uhr

Mitglied: Carina48

Beiträge: 7990 - Registriert seit: 12.03.2007

 

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zuletzt aktualisiert am: Samstag, den 24. Oktober 2020