7. Violinwettbewerb Leopold Mozart: 64 junge Spitzen-Geigerinnen und -Geiger aus 23 Nationen in Augs
Start am 13. Mai / Finale am 22. Mai / Preisverleihung mit Kammerkonzert am 23. Mai / Orchesterkonzert am 24. Mai / Umfangreiches Rahmenprogramm / 120-seitige Wettbewerbsbroschüre liegt jetzt vor.

"Spiel, Spaß und Spannung" sind geboten, wenn - erstmals vom Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg mitgetragen - der Internationale Violinwettbewerb Leopold Mozart am 13. Mai 2009 zum siebten Mal in Augsburg startet. 64 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 23 Nationen sind gemeldet. Sie spielen um Preisgelder von insgesamt 36.000 Euro. Dem Gewinner des Mozartpreises winken 12.500 Euro, 7.500 Euro gibt es für Platz 2 und 5.000 Euro für den 3. Platz. Bis zum 24. Mai werden den Zuschauern und -hörern Wettbewerbsatmosphäre pur sowie ein vielfältiges und aufregendes Kulturprogramm geboten. Die 120-seitige Wettbewerbsbroschüre mit dem Gesamtprogramm, dem kompletten Teilnehmerfeld, mit Jurymitgliedern, Künstlerbiografien und Hintergrundinformationen ist soeben erschienen.
Aus aller Welt und zu drei Vierteln weiblich
Mit 15 Teilnehmern ist Korea in diesem Jahr am stärksten vertreten, gefolgt von Deutschland und Japan mit jeweils zehn Teilnehmern. Neben zahlreichen europäischen Ländern sind auch Kanada, Australien, Russland und die Volksrepublik China präsent, ebenso reisen aus Kasachstan, Armenien und Norwegen junge Geigentalente an. Mit einer knappen Dreiviertelmehrheit dominieren die Frauen das Feld der Kanditaten noch deutlicher als in den vergangenen Jahren. Die jüngste Teilnehmerin ist 16 Jahre alt und kommt aus Japan.
Vorrunden vom 14. bis zum 18. Mai
Von Donnerstag, 14. Mai, bis Samstag, 16. Mai, laufen die ersten Wettbewerbsrunden im Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg in der Maximilianstraße. Nur zwölf Teilnehmer werden die zweite Runde erreichen, die am 17. und 18. Mai in der Teehalle des Steigenberger Hotels Drei Mohren stattfindet.
Semifinale und Finale mit dem Münchner Rundfunkorchester
Wie schon beim Eröffnungskonzert ist das Münchner Rundfunkorchester mit Chefdirigent Ulf Schirmer bei allen weiteren Runden in der Kongresshalle dabei: beim Semifinale am Donnerstag, 21. Mai (Teil I um 16 Uhr, Teil II um 19 Uhr), beim Finale am Freitag, 22. Mai, sowie beim Orchesterkonzert der Preisträger am Sonntag, 24. Mai.
Preisverleihung mit Kammerkonzert im Goldenen Saal am 23. Mai
Am Samstag, dem 23. Mai, bereits ist der Goldene Saal Schauplatz des Festaktes mit der Preisverleihung. Die Laudatio hält Benjamin Schmid, das Kammerkonzert gestalten die Preisträger mit dem Kammerorchester des BR-Symphonieorchesters. Und der Gewinner des Sonderpreises interpretiert in einer Welturaufführung das zeitgenössische Auftragswerk von Frangis Ali-Sade.
Neu: Historische Aufführungspraxis
Inhaltliche Neukonzeptionen machen den diesjährigen Wettbewerb besonders interessant. Die Teil-nehmersollen sich im Sinne einer "historischen Aufführungspraxis" jeder musikalischen Stilepoche gewachsen zeigen - vom Frühbarock bis zur Avantgarde. Instrument und Bogen sind dazu frei wählbar. Die siebenköpfige Jury unter dem Vorsitz von Rainer Kussmaul spiegelt diesen Anspruch durch ein international besetztes Board mit entsprechenden musikalischen Erfahrungen wider.
Neu und einzigartig: Kammermusikprüfung
Ebenfalls neu und einzigartig in der internationalen Wettbewerbsszene: In der zweiten Wettbewerbsrunde müssen sich die Teilnehmer unter anderem einer kammermusikalischen Prüfung unterziehen. Jeweils zehn Minuten werden die jungen Musiker als Primarius/Primaria das renommierte Henschel Quartett anführen.
Jugendjury vergibt eigenen Preis
Bewährt hat sich die beim letzten Wettbewerb erstmals eingesetzte Jugendjury. Neun Schüler aus Gymnasien in und um Augsburg haben sich heuer für diese Aufgabe durch ein musikalisches Auswahlverfahren qualifiziert. In den ersten Runden proben sie zunächst das Beurteilen und werden dabei von ihren "großen" Jury-Kollegen betreut. Im Finale dann zählt auch ihre Wertung und sie vergeben einen eigenen Preis.
Engagements und Sonderpreise
Besonders förderungswürdigen Teilnehmern winken Konzertengagements in der Region und eine Reihe interessanter Sonderpreise. Den mit 3.000 Euro dotierten Preis der Jugendjury stiftet die Little Amadeus Stiftung. Für die beste Interpretation des zeitgenössischen Auftragswerks stellt die Greiffenberger AG 1.500 Euro zur Verfügung. Für den Gewinner des Kammermusikpreises gibt es ebenfalls 1.500 Euro. Auch das Publikum ist gefordert: Beim Finale bestimmt es, wer den Publikumspreis in Höhe von weiteren 1.500 Euro bekommt, der von der Gemeinschaftsstiftung "Mein Augsburg" gestiftet wird.
Eintritt frei bei 1. und 2. Wettbewerbsrunde
Für die erste und zweite Wettbewerbsrunde sowie für einige Veranstaltungen des Rahmenprogramms ist der Eintritt frei. Für die weiteren Konzerte sind die Preise bewusst moderat gehalten. Tickets gibt es beim Theater Augsburg, Telefon 0821/324-4900.
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft e.V.
Foto: 64 junge Spitzentalente aus der ganzen Welt geigen ab dem 14. Mai in Augsburg um den 7. Mozart-Preis. - Klaus Satzinger-Viel
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zuletzt aktualisiert am: Donnerstag, den 09. September 2010











